An alle Ex-Bräute & Bräute: Trauung und Taufe zusammen

wie habt Ihr das gemacht?

Also ich würde ganz gerne unseren Kleinen am gleichen Tag auch Taufen lassen.
Leider habe ich so garkeine Idee wie dann der Ablauf in der Kirche ist.
Vielleicht gibt es ein paar Ex-Bräute die mir dazu was schreiben könnten.
z.B. wie der Ablauf war, ob Sie es noch einmal so machen würden oder doch lieber an zwei verschiedenen Tagen.

Mir macht es halt Sorgen, dass die Taufe total untergeht. Andererseits habe ich auch nicht wirklich Lust so kurz hintereinander zwei grosse Feiern zuhaben.
Was auch nicht wirklich ein Problem wäre, wenn es nach mir ginge. Taufe mit Eltern, Paten und Geschwistern wäre meine Vorstellung. Seine-> dazu noch Tante, Onkel, Cousin, seine Patentante mit Ihrem Sohn und Schwiegertochter, Mutter der Patentante und so weiter… ist mir ein zu grosser Familienkreis.

Bin euch für jede Anregung dankbar.

Wie alt ist denn deine Kleine bzw. dein Kleinder? Ich bin eh immer dafür mit der Taufe ca. 6 Monate zu warten oder zumindest so lang, bis das Kind schon allein den Kopf halten kann! Alles andere wäre mir eine zu große Gefahr! Und dann könnte ich mir auch vorstellen, dass eine richtig große Taufe für das Kind zu stressig wird!

Luis wird 10 Monate diesen Monat. Das heisst bei der Hochzeit wird er knapp 16 Monate alt sein. Eigentlich möchte ich die Taufe vorher haben, aber nicht in der Grösse. Mal schauen ob ich ihn noch überzeugen kann.

Leider muss ich mich lottilein anschließen, denn auch ich fand die Kombination von Trauungen und Taufe nicht sooo gut. Ich war aber bis heute auch nur bei zwei, vielleicht lag das eben auch gerade an diesen Beispielen.
Ich hatte das Gefühl, dass die Aufmerksamkeit der Gäste nicht wirklich beim Hochzeitspaar, aber auch nicht beim Täufling waren - und das fand ich ganz persönlich total schade. Ich finde auch, dass die Taufe das Fest des Kindes ist und die Hochzeit das Fest des Liebespaares.
Wir haben letztes Jahr eine wunderschöne Hochzeit von Freunden erlebt, die auch erst vorhatten, ihre Tochter während des Gottesdienstes taufen zu lassen, sich aber eben wieder dagegen entschieden haben. Die Tochter sass im Buggy im Gang auf der Höhe der ersten Bank neben den Eltern des Bräutigams. Sie wurde, als ihre Eltern in die Kirche zogen, natürlich auch mit umgedreht. Und als das Paar auf ihrer Höhe waren, hat die Braut sich hingekniet und ihrer Tochter einen Kuss auf die Stirn gegeben. Da liefen schon die ersten Tränen…
Nicht, dass das das Ziel sein sollte, aber es war so wunderschön!

LG, Line

Genau diese Gedanken habe ich auch dabei, dass beides nicht wirklich im Mittelpunkt steht. Ich denke, dass wir das auf alle Fälle trennen werden.

Vielleicht kommen ja noch ein paar Anregungen dazu. :smile:

Hallo Snjezana!

Ich war erst einmal auf einer Traufe aber ich habe ganz andere Erfahrungen gemacht.

Wobei eines stimmt, die Trauung steht weniger absolut im Mittelpunkt als bei den anderen Hochzeiten auf denen ich bisher so war.

Das war bei meinem Beispiel aber nicht schlimm, sondern im Gegenteil total schön! Die Braut hatte ein Kind aus einer anderen Partnerschaft und es gab ein gemeinsames Kind, was getauft werden sollte. Der Pfarrer hat das total toll aufgezogen…es hat da eben kein Paar geheiratet sondern eine Familie. Die Kinder standen beide auch im Mittelpunkt, die ältere Tochter hat eine kette während des Gottesdienst umbekommen und den kleinen Bruder bei der taufe mit festgehalten. Trotzdem war das Brautpaar die Hauptsache… Und es ging die ganze Zeit um Engel…

Die Eltern, als Engel für die Kinder (Dazu gab es eine wunderschöne Geschichte…)
Die Kinder als Engel für die Eltern
und alle miteinander als Engel füreinander

Das war sooooooo schöööön!!! schmacht :smiley:

Ein Engel auf Erden …

Es war einmal ein Kind, das bereit war geboren zu werden.
Das Kind fragt Gott: “Sie sagen mir, dass Du mich morgen auf die Erde schicken wirst, aber wie soll ich dort leben, wo ich doch so klein und hilflos bin?”

Gott antwortet: “Von all den vielen Engeln suche ich zwei für Dich aus.
Deine Engel werden auf Dich warten und auf Dich aufpassen.”

Das Kind erkundigt sich weiter: “Aber sag, hier im Himmel brauche ich nichts zu tun, außer singen und lachen, um fröhlich zu sein.”

Gott sagte: “Deine Engel werden für Dich singen und auch für Dich lachen, jeden Tag. Und Du wirst die Liebe Deiner Engel fühlen und sehr glücklich sein.”

Wieder fragt das Kind: “Und wie werde ich in der Lage sein, die Leute zu verstehen, wenn sie zu mir sprechen und ich die Sprache nicht kenne?”

Gott sagte: “Deine Engel werden Dir die schönsten und süßesten Worte sagen die Du jemals hören wirst, und mit viel Ruhe und Geduld werden Deine Engel Dich lehren zu sprechen.”

“Und was werde ich tun, wenn ich mit Dir reden möchte?”

Gott sagte: “Deine Engel werden Deine Hände aneinanderlegen und Dich lehren zu beten.”

“Ich habe gehört, dass es auf der Erde böse Menschen gibt. Wer wird mich beschützen?”

Gott sagte: “Deine Engel werden Dich verteidigen, auch wenn sie dabei ihr Leben riskiert.”

“Aber ich werde immer traurig sein, weil ich Dich niemals wiedersehe.”

Gott sagte: “Deine Engel werden mit Dir über mich sprechen und Dir den Weg zeigen, auf dem Du immer wieder zu mir zurückkommen kannst. Dadurch werde ich immer in Deiner Nähe sein.”

In diesem Moment herrschte viel Frieden im Himmel, aber man konnte schon Stimmen von der Erde hören und das Kind fragte schnell: “Gott, bevor ich Dich jetzt verlasse, bitte sag mir den Namen meiner Engel!”

“Ihr Namen sind nicht wichtig. Nenne sie einfach “Mama und Papa”.”

Ich kann mich den anderen nicht so ganz anschließen.
Wir haben im September geheiratet und unseren Sohn (1Jahr) taufen lassen.Und ich muß sagen, es war für uns genau die richtige Entscheidung.Wir hatten eine wunderschöne Zeremonie und einen Pfarrer, der Trauung und Taufe wunderbar miteinander verknüpft hat.Er hat viele witzige Dinge unserer Beziehung erzählt, z.B. das wir die Hochzeit aufgrund meiner Schwangerschaft um 1Jahr verschoben haben…
Ich sollte aber auch sagen, dass unser jetziger Wohnort und der Ort, an dem wir geheiratet haben 750km auseinander lagen.
Wir hatten nicht das Gefühl, dass wir oder unser Kleiner an diesem Tag irgendwie zu kurz kamen.

Ich hoffe, ihr nehmt mir das nicht übel.

lg brini