An welche Hand kommt denn nun der Ehering?

Ich bin nun verwirrt. Auf einigen Seiten steht, dass der Ring an die linke Hand kommt, so wie ich es mir auch dachte und von meinen Eltern kenne, aber auf vielen anderen Seiten wird behauptet, dass er an die rechte Hand gehört. Wie ist das richtig?

Da staune ich aber bei deinen Eltern. Bist du sicher? Das ist je nach Land unterschiedlich. In Spanien kommt er an die linke, aber hier in Deutschland beispielsweise an die rechte Hand.

Ich kenn das auch nur an der linken Hand… Aber vielleicht ist es auch einfach egal und man sollte ihn dort tragen, wo es sich besser anfühlt :slight_smile:

Also ich kenne es so, dass es immer links getragen wird. Vielleicht

Haben uns auf links geeinigt :slight_smile:

Das ist ja putzig, ich kenne es immer nur auf der rechten Seite… hmm… kann man dann wohl halten, wie man möchte :smiley:

Gute Frage - darüber habe ich noch gar nicht nachgedacht.
Ich dachte, dass das drauf ankommt, ob man Rechts- oder Linkshänder ist. Spontan würde ich jetzt denken, an die recht Hand. :smiley:

Man kann es natürlich so machen, wie man möchte. Aber TRADITIONELL wird der Ehering an der rechten Hand getragen. Die linke Seite soll demnach dem Verlobungsring vorbehalten sein, wobei dieser später auch gerne als Vorsteck- oder Beisteckring getragen wird :slight_smile:

So machen wir es auch. Hier gibt es übrigens Ideen zu den verschiedenen Ringen beim Ehering. Fand ich ganz spannend:

das ist natürlich auch richtig - kann sein:-)

In Deutschland trägt man den Ehering klassischerweise am rechten Ringfinger . … In der Antike glaubte man , dass vom linken Ringfinger aus die „Vena Amoris“ direkt zum Herzen führt. Andere begründen das Tragen des Ringes an der linken Hand mit der Nähe zum Herzen.

So heißt es, dass die Liebesader bei den Germanen durch die rechte Hand führt und der Ring aus diesem Grund in Deutschland auch heute noch am rechten Ringfinger getragen wird. Andere Überlieferungen hingegen besagen, dass diese Tradition bis ins 16. Jahrhundert zurückreicht und auf die Reformation zurückzuführen sei.