Brautführer oder gemeinsamer Einzug?

Hallo zusammen!
Ich brauche dringend Entscheidungshilfe!
Ich kann mich einfach nicht entscheiden, ob ich von meinem Brautführer in die Kirche geleitet werden möchte und meinen Liebsten vor dem Altar erst sehen will (in dem Fall vom Schleier eingehüllt, eben mit allem drum und dran) oder ob ich meinen Schatz lieber vorher schon treffen will, um einen ganz intimen Moment zu haben, bevor der Trubel losgeht, und dann mit ihm gemeinsam in die Kirche aufbrechen will.
An Ex-Bräute: Wie waren Eure Erfahrungen? Wie würdet Ihr es machen, wenn Ihr das noch einmal entscheiden müsstet?
Und an die Mit-Bräute: Wie plant Ihr das für Eure Hochzeit? Und warum gerade so wie geplant? (Vielleicht hab ich ja etwas ganz wichtiges noch nicht bedacht)
Schon im Voraus vielen Dank für die Unterstützung!
Viele Grüße
Gänseblümchen

Hallo!

Also, ich werde von meinem Vater in die Kirche und zu meinem Schatz an den Altar geführt. Das wollte ich schon immer so. Und als ich das meinem Papa gesagt habe, war er total gerührt und hatte die Tränen in den Augen. Ich finde diesen Brauch wunderschön, da ich dann quasi von meinem Vater an meinen Mann übergeben werde. Auch wenn ich schon seit Jahren nicht mehr zu Hause sondern mit meinem Schatz zusammen wohne, ist das nochmal was ganz anderes. Und die Rührung meines Vaters hat mich nochmal in meinem Wunsch bestätigt.

Hab selbst schon Tränen in den Augen, wenn ich mir diesen Moment ausmale!

Hallo,

also ich werde auch vom Vater zum Altar geführt und meinem Mann geführt. Das wollt ich auch schon immer so und mein Vater freut sich riesig darauf. Für ihn war es von Anfang an klar, dass er das machen darf.

Ich werde aber meinen Liebsten schon vor der Trauung sehen. Wir werden da unser Fotoshooting machen. So haben wir diesen Moment für uns und später dann Zeit für die Gäste.

Für uns stimmt das so.

Hallo!
Ich wollte anfangs auch von meinem Papa zum Altar geführt werden. So, wie im Film. Mittlerweile bin ich aber davon abgekommen.
Mein Papa wird mich bis zur Kirche führen. Dort treffe ich im Kirchenvorraum auf meinen baldigen Mann und den Pfarrer. Dort haben wir dann ein paar Augenblicke nur zu zweit und dann gehen wir zusammen in die Kirche.
Ich bekomme schon vom schreiben Gänsehaut :smile:

Wir gehen unseren Weg schon seit über 8 Jahren zusammen und wollen unseren Start ins neue Leben als verheiratetes Paar auch gemeinsam beginnen.

Grüße
Marion

Bin mit meinem Mann zusammen eingezogen. Mein Vater hätte sich zwar sicher gefreut, aber die Emotionen, die einen hochkommen, wenn man in die Kirche einziehen, waren schon überweltigend. Deswegen war ich froh, mich an meinen Liebsten klammern zu können und auch für ihn war es einfach ein unvergesslicher Moment mit mir in die Kirche zu schreiten.

Würde es immer wieder so machen.

LG Sonnigside

Vielen Dank für Eure Antworten!
Da ich erst Ende September heirate, habe ich ja noch ein paar Wochen Zeit, um mich zu entscheiden… Aber irgendwie lässt mich die Überlegung einfach nicht los… Ich werde vermutlich hin und her überlegen, bis ich endlich eine Entscheidung getroffen habe :confused:
Auf ein paar weitere schlaflose Nächte! :smiley:
Viele Grüße
Gänseblümchen

Wir werden auch gemeinsam einziehen.
Da wir bis zur kirchlichen Trauung ja schon offiziell verheiratet sind,
finde ich das logischer dass wir als Mann und Frau gemeinsam zum Altar schreiten.

Sorry liebe Mitbräute, aber den Brauch mit der Übergabe am Altar
finde ich total kitschig :blush:
Aber das muss dann ja schließlich jeder selbst entscheiden.

Grüßle Kate

hallo!

wir sind gemeinsam eingezogen.
und ich würde es auch wieder so machen, schließlich war es unser tag,
und unsere entscheidung…
und der gemeinsame einzug war einfach sooo schön (und die gäste mussten sich nicht entscheiden, in welche richtung sie blicken müssen - zum altar oder in den gang… :wink: )

grüße
juli

Mein Schatz hat am Altar gewartet und mein Papa hat mich in die Kirche geführt. Allerdings hatte ich den Schleier nicht so, dass ich das Gesicht verhüllt hatte. Würde es auch immer wieder so machen :smiley: Es war einfach ein unbeschreibliches Gefühl seinen Schatz erst in dem Moment zu sehen

Mittlerweile denke ich, es ist egal wie man es macht… Es wird so oder so bestimmt ein ganz toller Moment… Bisher hat ja auch noch keine von Euch gesagt, sie würde es beim nächsten Mal anders machen… :smiley:

Bei uns war auch zuerst geplant, dass ich alleine mit meinem Papa zum Altar gehe. Fand ich aber blöd. Der Bräutigam steht auch so alleine da vorne rum.
Unser Pfarrer hat uns dann vorgeschlagen, dass ich mit meinem Papa einziehe und mein (bis dorthin Mann :smiley: ) mit seiner Mutter. Finde ich ne gute Lösung.

hui, ein schon oft diskutiertes “heißes” thema.

ich werde mit meinem papa einziehen. kurz vorher wird mein bräutigam mit mutter, dahinter die geschwister, trauzeugen, meine mama mit meinem bruder einziehen.

aber es stimmt schon, es wird auf alle fälle ein toller augenblick!
lg
bix

Hallo,

bin noch bissel hin und hergerissen.
Eigentlich war für mich immer klar, dass ich mit meinem Mann einziehe.
Hatten das mit Pfarrer und Küster auch schon so besprochen.

An dem Abend, als ich das meinen Eltern erzählte, war mein papa richtig traurig, er hat sich sooo drauf gefreut.
Ich persönlich finde den “Brauch” nämlich auch ziemlich schwachsinnig und würde das jetzt nur meinem Papa zuliebe tun.

Grüße

für mich war zuerst klar dass ich mit meinem bruder (auch trauzeuge) einziehe und mein liebster vorne auf mich wartet…

mittlerweile möchte ich aber lieber mit ihm zusammen einziehen da ich gemerkt habe dass ich nicht so gerne alleine im mittelpunkt stehen möchte…und auch weil wir dann einen kurzen moment zusammen alleine für uns haben…

gruß

Ich bin mit meinem Vater zusammen eingezogen und fand das wundervoll.

  1. Ich stehe ganz gerne im Mittelpunkt, und das war MEIN Moment. 8)
  2. Mein Vater hat es zwar nie ausgesprochen, aber er war ganz schön stolz und glücklich, daß er mich zum Altar führen durfte. Das hätte ich ihm nicht nehmen wollen.

Ich hatte eigentlich erwartet, daß mein Mann in Begleitung seines Trauzeugen vorne wartet - das war dann nicht so, wir hätten das vielleicht mit dem Pfarrer vorher klären sollen. Das tat mir schon leid, und ich bin furchtbar schnell gegangen, um meinen Süßen zu erlösen…nix mit gemessenen Schrittes und so… :blush:

Und den intimen Moment hatten wir trotzdem: Unser Orgelspiel zum Einzug war eine ganze Ecke länger als der Weg zum Altar gedauert hat (auch wenn ich nicht so gerannt wäre 8) ), so daß wir uns in aller Ruhe begrüßen, bewundern, kurz küssen und ganz tief in die Augen gucken konnten. Dann haben wir uns gesetzt und Händchen haltend das Ende des Stücks abgewartet - das war sehr schön.

Ich würde es wieder so machen. Mußt Dir halt überlegen, was Dir wichtig ist - ein Freund von mir sagte bei seiner Hochzeit: wir gehen diesen Schritt gemeinsam, also ziehen wir auch gemeinsam ein. Das Argument kann ich auch nachvollziehen…Für mich war’s halt der wahrgewordene Mädchentraum (den mir mein Süßer auch absolut gegönnt hat - der hatte da durchaus auch ein Wörtchen mitzureden!).

Da zerbreche ich mir auch gerade den Kopf drüber…

Die Übergabe an den Bräutigam kommt allerdings kategorisch nicht in frage, das finde ich symbolisch ganz ganz schlimm…aber das hatte ich schonmal erzählt. :wink:

Bleibt noch eine Entscheidung zwischen dem Solo-Auftritt und dem gemeinsamen Einzug.

Einerseits ist es natürlich ein tolles Ego-Ding. Nochmal so eine Extra-Wurst und alles guckt nur auf die Braut. Andererseits gehen wir schon 5 Jahre durch unser Leben zusammen und warum sollten wir diesen Weg dann nicht auch gemeinsam gehen?!

In der Ehe sollte auch nicht einer die Hauptrolle spielen und der andere zum Nebendarsteller verbannt werden. Ich will eigentlich nicht zu den Bräuten gehören die dann sagen “meine Hochzeit” und alles auf die Braut abstimmen. Es ist unsere Hochzeit.

Also ich tendiere schon zu dem gemeinsamen Einzug. Gerade die kirchliche Trauung besteht ja nur aus Symbolik, da will ich meine Ehe nicht unter dem Ego-Stern beginnen.

Aber manchmal, in ganz dunklen Momenten, da fragt der Schweinehund in mir schon, was so schlimm dran ist für ein paar Minuten auch mal ganz allein bewundert zu werden…ich hab ja auch die meißte Arbeit… :wink:

Ich denke es wird der gemeinsame Einzug.

Ich hatte einen Brautführer (Studienkollege von meinem Mann, da unsere Papis ja leider beide schon verstorben sind).

Und ich habe es sooo genossen und würde es immer wieder so machen.
Es war wunderschön dieser Moment des Wartens bis wir losgehen konnten, dieser erste Moment in dem ich die Gäste und besonders vorne meinen Mann habe stehen sehen … Ihr könnt es an meinen Tränen auf den Bildern sehen…

Ja, und ich habe es auch wie Mausekatze genossen, dass das mein Moment war.
Und ich habe das Gefühl, dass mein Mann es ebenfalls genossen hat vorne zu warten, alle Gäste schauen auf ihn … na ja und es war ja auch noch nen bissl lustig bei uns, weil die Fotografin nicht kam und er sich erst einmal vorne mit den zwei “Jungs” nen Ramazotti genehmigt hat.

Beim Standesamt sind wir ja gemeinsam durch die Gäste nach vorne gegangen und das war auch sehr schön, aber halt anders.
Es war nicht dieses “unbändige” Verlangen den anderen endlich zu sehen und zu ihm gehen zu dürfen.

Und ganz ehrlich haben wir uns diesen Augenblick für uns einfach genommen als Daniel mich vorne an Micha übergeben hat.

Ich wollte ja nicht verschleiert dasitzen. Also hat mein Schatz mir den Schleier nach hinten geschlagen und wir haben uns zärtlich in die Augen geschaut und uns geküsst.
Ich muß allerdings auch dazu sagen, dass wir eine freie Trauung hatten … in der Kirche ist das sicherlich etwas anders.

Viel Erfolg bei Euren Entscheidungen
Koboldine

@Strandblume: Naja, so ganz ungerecht geht es gar nicht zu. Schließlich war mein Mann schon eine halbe Stunde vor Beginn der Trauung da und hat die ankommenden Gäste begrüßt - da stand er natürlich total im Mittelpunkt. Ist ja nicht so, daß da nix passiert, solange Du noch nicht da bist… 8)
Unser Pfarrer war dann aber so nett und hat ihn zehn Minuten vor Beginn “abgeschirmt” und in die Sakristei geführt, damit er nochmal tief durchatmen und zur Ruhe kommen konnte. Das hat ihm wohl auch ganz gut getan…
Und wie Koboldine sagt, hat auch mein Mann meinen Einzug sehr genossen. Er war wahnsinnig stolz, daß alle diese wunderschöne Braut bewundern und er derjenige ist, der sie ganz alleine heiraten darf…(so hat er es jedenfalls hinterher ausgedrückt :blush: ).
Was sagt denn Dein Schatz dazu? Der hat doch sicher auch eine Meinung?

Hallo,

bei uns war es sogar so, daß ich in der Sache anfangs relativ leidenschaftslos war. Mein Schatzi möchte unbedingt in der Kirche auf mich warten wenn ich von meinem Vater reingeführt werde. Ich finde das sehr schön und freu mich jetzt so richtig drauf :smile:

Für den Pfarrer ist es auch kein Problem, er hat uns gefragt wie wir es gerne möchten. Es gibt ja auch Pfarrer, die die “Brautzuführung” nicht möchten… Vielleicht vorher abklären…

Du wirst dich schon richtig entscheiden…

Liebe Grüße

Ich habe da eine sooooooo traurige Sache, mein Papa möchte mich nicht in die Kirche führen :cry: :cry: :cry: :cry:
obwohl ich mir das so wünschen würde… meine Mama ist vor 5 wochen verstorben, und ich möchte nun auf jeden fall kirchlich heiraten (es gibt keinen termin oder so bis jetzt ), um ihr an diesem Tag ganz nah zu sein! Deshalb wünsche ich mir das er da ist! Hattet ihr sowas auch mal? Das euer Papa da so gegen ist?

liebe Grüße

Püppi