Das macht mich richtig sauer

Hallo allezusammen !!!

Ich weiss nicht ob das normal ist oder wir ein wenig an der nase rumgeführt werden, aber mich macht die Katholische Kirche ehrlich gesagt richtig sauer.

Mein Freund und ich heiraten evangelisch (meine Religion) er selbt ist katholisch.
Die Betreuerin der Evangelischen Kirche meinte zu mir das wir der katholischen Kirche bescheid geben sollen das er heiratet aber eben evangelisch.
Also war ich so frei und rief dort an um zu fragen ob sie irgendwelche Unterlagen bestätigungen vom Evangelischen Pfarramt usw brauchen. Die Frau von der Katholischen Gemeinde meinte dann wir müssen vorbei kommen und beide die Taufurkunde mitbringe, als ich meinte das er das mache sagte Sie da ich auch kommen muss. Das habe ich dann aber nochmal nachgefragt was ich in dabei suchen soll, da ich doch evangelisch bin und wir auch evangelisch heiraten.

Nein ich muss damit hin.

Also gut nahmen wir beide uns einen freien tag und gingen ins K.Pfarramt, dort angekommen ignorierte diese Frau mich permanent und sprach nur meinen Freund an. Sie erzählte ihm von dem Ehegesprächen wo wir teilnehmen sollen (30€) und meinte das der Pfarrer sich wegen dem Traugespräch melden würde 4 wochen vorher. Ich sagte dann das dies ja nicht nötig wäre da wir evangelisch heiraten und das der Pfarrer der uns Traut das Gespräch führt.
Doch das überhörte sie gekonnt grinste meinen Feund an und meinte das ist normal bei uns und das sie sich dann melden.
Mich schaute sie an und meinte das sie ein Aufenthaltsgenehmigung von mir bräuchte.
Ich meinte das ich einen Personalausweis dabei habe und ob dies langen würde, “Nein” .

:smiling_imp:

Richtig stinke sauer ging ich dann raus und mein Freund amüsierte sich nur über mich das ich mir das doch nicht so zu herzen nehmen sollte…

Wie ist das gibt es bei euch auch jemand der katholisch und evangelisch ist und nur evangelisch heiratet.
Habt ihr auch so ein machtkampf zwischen den religionen.

Ich bin halt der meinung das das nur bei uns in dem kleinen dorf gemacht wird, da der Pfarrer anscheinend nicht genug zu tun hat.

Heul das lastet wirklich an meinen nerven und regt mich immer wieder auf wenn ich an dieses Thema denke

Hallo Danielle

Beruhig dich uns ging es genauso.
Ich bin Kath. er Ev.
Wir entschlossen uns Ev. zu Heiraten da es weniger aufwand ist und ich mehr Konform mit dem Ev. glauben gehe.
Jedenfalls sprach es sich in meienr gemeinde um (im Heimatort Frankfurt 550 km von Hamburg entfernt, alte Traschweiber :smiling_imp: ) also rief mein Pfarrer an und sagte ich brauchte eine Dispens. Das hieße mein liebster und ich daort hin Traugespräch etc. Kennst das ja.

Hab dann mit unserem Pfarrer gesrpchen udn er sagte er braucht das nicht!

Das ist jetzt 2 Monate her und bis jetzt haben die sich nicht nochmal gemeldet und wenn werde ich es ihnen so sagen. Da dürfte es keinen Konsequenzen geben.
Vieleicht kannst du euren Pfarrer bitten davon abzusehen.

Finde es nämlich ne Sauerei die Kat. wollen einen ann belatschern doch Kat. zu Heiraten.

Drücke dir die Daumen

Hallo Betty
danke für deine rasche antwort.

Genau das denke ich auch das die Katholische Kirche nur angst hat jemanden zu verlieren und uns solange zu labern will bis wir bei ihnen ja sagen.

mal sehen ich rede mit unserem Pfarrer das der dort mal bescheid gibt, der macht das sicherlich.

Hallo, Danielle!

Wir heiraten auch evangelisch, obwohl mein Mann katholisch ist. Da es ihm nicht darauf ankommt, dass die kirchliche Eheschließung von der katholischen Kirche anerkant wird, machen wir da gar nichts. Wir haben keinen Dispens beantragt und noch nicht einmal der katholischen Kirche Bescheid gegeben. So wie ich unseren Pfarrer verstanden habe, ist das auch nicht nötig. Anders wäre es nur, wenn man will, dass die das als kirchliche Hochzeit akzeptieren. Meinem Mann ist das aber egal. Ich vermute also, dass Ihr der katholischen Kirche eigentlich gar nichts mitteilen müsst.

Hallo Ihr Lieben,

ich möchte Euch ja nicht zu nahe treten…

Aber ich finde es schon ein bissl merkwürdig, dass Euch das Regelwerk der katholischen Kirche so aufregt… Warum heiratet man den kirchlich, wenn man die Trauung von dieser später nicht anerkennen möchte???
Oder bin ich grad irgendwie schief gewickelt?

Ich selber bin nicht streng gläubig aber der katholischen Kirche dennoch verbunden. Mein Freund (der evangelisch ist) und ich werden Ökumenisch heiraten. Und zwar haben wir uns für eine katholische Trauung mit evangelischem Beistand in einer evangelischen Kirche entschieden.

Alles ein bissl kuddel-muddel. Das man in diesem Fall eine Dispens einreichen muss, ist meines Erachtens selbstverständlich. Für die Katholiken hat die kirchliche Trauung eine viel tiefere Bedeutung und wird als Sakrament angesehen…

Ich würde mich an Eurer Stelle wirklich noch einmal genau erkundigen, ob ihr auf diese Dispens der katholischen Kirche wirklich verzichten könnt. Ich dachte immer, dass der Pastor dieses benötigt, um die Tauung überhaupt durchführen zu dürfen!?!

Meine persönliche Erfahrung ist, dass wir mit beiden, sowohl dem katholischen Pfarrer, als auch der Pastorin sehr gut zusammen arbeiten. Der erste Schritt war auch bei uns, ein gemeinsames Gespräch beim Pfarrer und bald folgt ein Gespräch zu viert.

Liebe Grüße

Susanne

Susanne schrieb: **Aber ich finde es schon ein bissl merkwürdig, dass Euch das Regelwerk der katholischen Kirche so aufregt… Warum heiratet man den kirchlich, wenn man die Trauung von dieser später nicht anerkennen möchte??? **

Sorry, aber das sehe ich wie Susanne.

Ich find es eigentlich gut, dass sich der Pfarrer so kümmert.

Ich kann ja nur für usn sprechen:

  1. Das Regelwerk der katholischen Kirche regt uns nicht auf. (Aber ich glaube, da war ich auch nicht gemeint)

  2. Mein Mann ist der katholischen Kirche nicht so sehr verbunden, dass er unbedingt möchte, dass die die kirchliche Hochzeit anerkennen. Eine evangelische kirchliche Hochzeit reicht ihm völlig. Die kirchliche Trauung ist doch dafür da, dass man den Bund vor dem Standesbeamten nochmal vor Gott bestätigt, so sehen wir das jedenfalls. Für uns reicht dabei die evangelische Trauung aus (die ich mir als Evangelische gewünscht habe). Wer darüberhinaus eine besondere Verbindung zur katholischen Kirche hat, muss sich eben katholisch oder ökumenisch trauen lassen. Ich verstehe es aber nicht so, dass es keine ernst gemeinte kirchliche Trauung ist, nur weil es einem auf die Bestätigung durch die katholische Kirche nicht ankommt. Uns ist die kirchliche Trauung sehr wichtig, auch wenn sie “nur” evangelisch durchgeführt wird.

  3. Unser Pastor hat auf mehrfache Nachfrage betont, dass wir keinen Dispens brauchen.

Hey,

die Dispens benötigt man, damit auch eine evangelische Trauung vor der katrholischen Kirche anerkannt wird. Man kann auch ohne heiraten, allerdings dann nicht kath. anerkannt. Für die ist das dann so, als wenn der katholische Part noch nie kirchlich geheiratet hätte (das wäre günstig, bei einer zweiten geplanten Eheschließung, die ihr hoffentlich nicht vorhabt:-))

Wir werden auch evangelisch heiraten, mein Mann ist allerdings katholisch.
Er hat wenig Beziehung zur Kirche, mir ist eine Trauung vor Gott aber sehr wichtig, daher haben wir uns entschieden uns von den Pfarrern trauen zu lassen, die mich schon ewig kennen und die sind nunmal evangelisch.

Wir werden auf jeden Fall zu dem kath. Traugespräch gehen und uns das Ganze mal anhören:-)

Ich werde euch berichten!

LG, Sarah

Hallo alle zusammen,

das mit der Konfession ist immer ein heikles Thema. Zwar bin ich auch katholisch muss aber bei der Beschreibung von Danielle zugeben, dass es wirklich die reine Schikane ist. Zwar benötigt man eine Dispens, aber eigentlich sollte die ganz einfach (ohne extra Gespräche und Besuch eines Eheseminares) zu bekommen sein.
Mein Freund, der evangelisch ist, und ich haben uns eeeeeewig darüber unterhalten. Wir sind beide in die Kirche eingebunden und haben nach nunmehr 5 Monaten “immermal wieder darüber sprechen” eine tolle Lösung gefunden von der man ohne Abstriche behaupten kann, dass sie ökomenisch ist. Aber wir haben auch festgestellt, auch bei Gesprächen mit unseren beiden Pristern, dass die “Unterschiede” selbst theologisch/wissenschaftlich gesehen nur Auslegungssache sind und alles andere als groß.
Schade, dass durch verqueres Denken von Einzelnen manchmal die Gemeinsamkeiten übersehen werden und es nur noch um den Konfessionsstreit geht.

Nur Mut, auf beiden Seiten gibt es eben immer ganz engstirnige Personen. Trotzdem kann man gerade in Deutschland schon super ökomenisch leben, “Ohne dass einer seine Religion” verliert - wie der Opa meines Freundes mal bemerkte. :smiley:

Hallo,

wollte mich noch einmal fix zu Wort melden.

Also bei uns umfasste allein der offizielle Dispens-Antrag 3 Seiten :wink:

Zu einem Eheseminar gezwungen zu werden, empfinde ich allerdings auch als echte Schikane, dass wollte ich auch noch einmal sagen. Ich denke so etwas sollte immer von Herzen kommen.

Wenn dieses bei uns Pflicht gewesen wäre, hätte ich das bestimmt nicht schön gefunden. Davon war glücklicherweise nie die Rede.

Ich denke auch, dass man, wenn man sich ein bissl mit den Religionen auseinander setzt sind die Unterschiede wirklich nicht so groß. Auch ich als Katholikin genieße immer wieder die unkonventionelle Art in der evangelischen Kirche. Umso schöner finde ich es, dass mein Schatz und ich beides miteinander verbinden können:

Ich sehe, dass wir es bei unseren “geistlichen” Betreuuern anscheinend aussergewöhnliches Glück gehabt haben. Sie haben beide noch nie eine ökumenische Trauung vollzogen (so etwas gibt es auch) und sind hochmotiviert das für uns alles sehr schön zu machen…

Viele Grüße

Hallo

… Warum heiratet man den kirchlich, wenn man die Trauung von dieser später nicht anerkennen möchte???

Evanglisch ist die Tauung natürlich anerkannt und das zählt. Ob man jetzt ev. heiratet oder Ökomänisch ist ja jetzt auch nicht so der Unterschied!? (oder irre ich mich)
Wir werden unsere Kinder (so Gott wil, wir welche bekommenl) auch im Evangelischen glauben erziehen. Ich pers. gehöre zwar noch dem Kat. glauben an aber das sieht die Evangelische Kirche zum Glück nicht so eng.
Ich bin in der Gemeinde meiens Freundes voll integriert, habe sogar schon im ev. Kindergarten als Erzieherin gearbeitet obwohl ich Kat. bin.
Das ist einer der gründe warum wir uns für diese Konfession entschieden haben. Mein glaube soll mir Freiheiten lassen und mich nicht einschränken.
Ich bin gläubig und Gott weiß dies egal ob man ihn nun Katohlisch oder Evangelisch nennt! Das ist meine Meinung.
Für uns ist die kirchliche Trauung sehr wichtig wir tauschen auch dort erst Ringe und legen aufs Standesamt garnicht so großen Wert.

— Begin quote from ____

Mein Freund, der evangelisch ist, und ich haben uns eeeeeewig darüber unterhalten. Wir sind beide in die Kirche eingebunden und haben nach nunmehr 5 Monaten “immermal wieder darüber sprechen” eine tolle Lösung gefunden von der man ohne Abstriche behaupten kann, dass sie ökomenisch ist.

— End quote

Liebe Hannah,

ich würde mich sehr freuen, wenn du Eure Lösung für den Gottesdienst/die Messe mal näher becshreiben würdest.

Wir möchten auch ökumenisch heiraten, allerdings unter katholischer “Vorherrschaft” mit evangelischen Beistand. Eine echte ökumenische Hochzeit, an der beide Konfessionen zu gleichen Teilen beteiligt sind, gibt es meines Wissens nicht. Man muss sich immer für die Liturgie einer Konfession entscheiden, bei uns dann also Katholisch.

Ich hoffe aber, dass der katholische Priester den evangelischen Pfarrer so viel wie möglich einbindet. Beim Abendmahl/Kommunion zum Beispiel geht das aber nicht, das darf nur der katholische Priester. Die evangelischen Gäste düfen die Komunion noch nicht einmal empfangen, also die Oblate nicht essen, sage ich mal so profan. Es würde mich wirklich interessieren, wie ihr das vom Ablauf und der Liturgie her macht. Halten beide Pfarrer einen Teil der Predigt? Wenn du etwas erzählen magts, freu ich mich!
Liebe Grüße, Terry

Ohje. Wenn ich das hier so lese, dann bin ich doch recht froh, das wir “nur” standesamtlich heiraten. Mein Verlobter ist katholisch, ich evangelisch, aber wir beide nicht sonderlich der Kirche verbunden. Wir werden es uns im Standesamt nett machen und auch alle Briefe unserer Kirchengemeinden (weiß der Geier, wie die das rauskriegen) weiterhin geflissendlich ignorieren! :smiling_imp:

Hallo Terry,

offiziel heißt auch bei uns der Gottesdienst: katholisch mit evangelischem Beistand. Wenn man aber jemanden fragen würde, ist das kaum mehr auszumachen. Der Gottesdienst läuft so ab:

  1. Bis zur Predigt ist alles gemeinsam bzw. abwechselnd. Die Predigt hält bei uns der evang. Part, da es auch der Bruder meines Verlobten ist.

  2. Die Befragung zur Bereitschaft zur christlichen Ehe auch von Beiden. Viele haben hier Angst, das man sagen muss, seine Kinder im Sinne der katholischen Kirche zu erziehen, dass stimmt so nicht. Im Liturgiebuch steht direkt drin: " …Kinder anzunehmen(…) und sie im Geist Christi und seiner Kirche zu erziehen.?"

  3. Die Segnung der Ringe übernimmt der katholische Part.

  4. Bestätigung der Vermählung (Auflegen der Hände, umwickeln mit Stola): Beide

  5. Feierlicher Trausegen: Gemeinsam (ist auch im Liturgiebuch so vorgesehen) da unsere beiden Geistlichen auch gut singen können, werden sie den Trausegen vielleicht als zweistimmigen Choral singen :smile:

  6. nun wird es spannend, die Feier der Eucharistie. Klar weiß ich, dass mit einer gemeinsamen Wandlung der katholische Prister sich in Teufelsküche bringt, aber wir wollten auch kein Agapemahl und auch kein evangelisches Abendmahl. Zwar hätte der katholische Teil der Familie teilgenommen - der kath. Priester wäre allerdings ausgeschlossen.
    Nachdem unser kath. Prister sich nochmal belesen hatte, welche Möglichkeiten er hat, übernimmt er nun die Wandlung und teielt das Brot und den Wein aber an alle aus (auch an den evang. Priester). Im Rahmen einer Eheschließung ist das, mit etwas gutem Willen und Auslegung möglich. Das heißt, niemand wird ausgeschlossen.
    Mein Verlobter möchte auch das wir den Wein weiterreichen können. Da wir einen Kreis bzw mehrere Kreise nacheinander bilden, wird der Wein immer von uns aus weitergegeben.
    Ich bin wirklich glücklich mit dieser Lösung! :smiley:

  7. Schlußsegen: Gemeinsam

Ich hoffe ich habe nichts vergessen.

Liebe Grüße
Hanna

Hallo Terry,

mir viel gerade noch ein weiterer Grund ein, warum mit gutem Willen der katholische Prister auch an evangelische Gemeindemitglieder austeilen darf: “casus perplexus”(theolog. Bezeichnung) d.h. er weiß in dem Moment in dem jemand vor ihm steht nicht, ob diese Person evangelisch oder katholisch ist. Man sieht es den Leuten ja nicht an (zwinker).
Dies war auch eine der Begründungen unseres Priesters.
Sicherlich muss man diese Thematik immer mit Bedacht diskutieren und auch berücksichtigen, wie offen die eigene Familie dieser “Freidenkerei” gegenüber steht.

Liebe Grüße
Franziska

Hallo zusammen,

wir haben ähnliche Erfahrungen gemacht, wie Danielle.

Mir kam das damals beim Traugespräch mit dem Pfarrer vor, als wäre ich auf einem Amt! Zum Glück musste ich keine Nummer ziehen. Nikolaus musste schwören, daß er ledig ist und keine Kinder hat und ich musste sagen, daß ich meine Kinder katholisch erziehe, sonst erkennt die kath. Kirche die evangelische Trauung nicht an.

Hätte ich das nicht gesagt, dann hätte ich keine Dispenz bekommen!

LG Bettina

**Bettina schrieb:
ich musste sagen, daß ich meine Kinder katholisch erziehe, sonst erkennt die kath. Kirche die evangelische Trauung nicht an. **

Ja aber ich versteh’ das alles nicht, das ist doch ein Grundsatz der katholischen Kirche! Trage deinen Glauben weiter!!! Man kann sich doch nicht immer nur das rauspicken, was für einen gerade paßt.
Ich mein, warum willst Du denn dann, dass deine Ehe vor der katholischen Kirche anerkannt wird? Rechtlich hat das doch keinerlei Auswirkungen?

Noch was, bitte, ich will ja keinem auf die Füße treten, aber ich finde es einfach nicht richtig, dass man sich aufregt und über die Kirche schimpft. Keiner wird dazu gezwungen seine Ehe vor der katholischen Kirche anerkennen zu lassen, oder?

ich musste sagen, daß ich meine Kinder katholisch erziehe, sonst erkennt die kath. Kirche die evangelische Trauung nicht an

Hallo,

bei unserem Traugespräch hat uns der katholiche Geistliche (wir wollen einen ökumenischen Gottesdienst, ich bin evangelisch, mein Mann katholisch) diesen Satz, den beide unterschreiben, sehr gut erklärt: Dort steht sinngemäß, dass der katholische Partner nach seinen Möglichkeiten (oder so ähnlich) die Kinder in seinem für ihn wahren Glauben erzieht. Wenn wir BEIDE der Meinung sind, dass die evangelische Kirche besser für unsere Kinder ist, dann ist die katholische Kirche auch zufrieden. Man sieht mal wieder, wieviel Auslegungsmöglichkeiten da drin steckt… FÜr uns hat er damit mit diesem “Märchen” aufgeräumt, dass ich die Kinder katholisch erziehen muss.

Ursel

Hallo Juli06,

als erstes möchte ich dir sagen, dass ich nicht und ich glaube keine von uns über die Kirche schimpfe, denn die Kirche und der Glaube an Gott hat damit nun garnichts zu tun, das alleine machen die Mensch nämlich die die in der Kirche wie in einem Amt sitzen und nur noch ihre Protkolle haben und und und.

Generell bin ich wirklich froh das das thema soviele interessiert hat, auch wenn es leider manche etwas zu sehr zu herzen nehmen.

Ich wollte nur klar machen das ich das verhalten von der Frau selbst (wie sie mich ignorierte und uns regelrecht überrante) sehr unverschämt fand.
Ich wollte hier keine Religion schlecht machen nur eben meinen frust über das ereignis teilen/loswerden, da ich es nicht verstehe das man so schikaniert wird,wobei es gesetzlich garnicht verlangt wird.

Mein Freund wollte erst garnicht kirchlich heiraten, doch ich erklärte ihm das es mir wichtig sei,sowie ihm das ich seinen namen annehme.
Ich möchte in der Kirche auch meinen verstorbenen Familiemmitglieder gedenken und finde es wichtig das wir den segen Gottes bekommen.

Unsere Kinder sollten auch im evangelischen Glauben erzogen werden, was wir aber von der kirchlichen trauung nicht abhängig gemacht hätten.

Es ist ein schwieriges thema, aber ich denke eben so das gott weder Katholisch noch evangelisch ist und es egal ist in welche kirche ich gehe, denn meine Gebete werden von überall erhöhrt.

Mein Freund wird auch seinem Katholischen Glauben, trotz evangelischen Hochzeit treu bleiben…