Einleitung Getränkekarte gesucht

Hallo ihr Lieben,

ich suche einen Vers/ Gedicht usw. als Einleitung für die Getränkekarte.
Möchte also eine Begrüßung und Wohlfühlwünsche zusammenfassen.
Muss nicht persönlich sein, da pro Tisch “nur” 2 dieser karten liegen werden.

Die Übersicht ist dann eine Doppelseite, aber was schreibe ich auf die erste Seite???

Die letzte Seite wird Bettys wunderbare Tafelordnung sein.
Das Buffet werde ich auf einer einzelnen A4 Seite anlegen, dann rollen und mit einem Namenband verschließen.

Grüße

Hi Trausli!

Ich glaube wir schlagen uns mit dem gleichen Problem rum. Hab vor ein paar Tagen mal eine Getränkekarte probegedruckt, DIN A 4. längs gefaltet, vorne steht drauf Getränke ,dann unser Herzlogo, Hochzeit Stephanie & Sven 22. September 2007, innen dann Aperitif, Alkohlolfreies, Biere, Weine, Digistif…
So richtig glücklich bin ich damit aber auch noch nicht :confused: Vielleicht (bestimmt!) hat jemand von euch noch eine Idee? Eine Einleitung/ Gedicht wäre toll!

LG Stephie
P.S. Was ist die Tafelordnung von Betty?

Hallo,

da Betty sie hier schonmal gepostet hat, darf ich sie sicher “zitieren”.

TAFELORDNUNG ANNO 1673

Die geladenen Gäste sind angehalten sich gegenseitig eines feinen und wohlanständigen Benehmens zu befleißigen. Fürnehmlich soll jedermann seinen Nachbarn, so bei der Tafel neben ihm sitzt, mit Gunst behandeln, selbigen mit allem, so zu des Leibes Notdurft gehört, eifriges versorgen und ihm Speis und Trank durch allerlei kurzweilig Zwiegespräch zu versüßen suchen.
Wer solch Gebot nicht achtet, seinen Nachbarn bey Tisch stößet und bedrängt, ihm saftige Stücklein vom Teller wegstibitzet und seinen Wein wegtrinket, desgleichen wer seines Nachbarn Gewand mutwillig mit Trunk oder ähnlichem Zeuge bespritzet, selbiger soll Messer, Gabel und Humpen verwirket haben.
So Eyner eine Rede halten soll, der Mut ihm dabei aber entsinket, der darf auch schweigen. Wohingegen sich Eyner aber gar nimmer halten und zähmen kann, so mache ers kurz. Dahingegen soll der, der allzulange oder zur Unzeit redet, also, dass der Trank absteht und die herumgereichte Speis kalt wird, hierfür selbst Speis und Trank verwürkt haben.
So ein Jüngling oder Jungfräulein bei dem Essen nebeneinander sitzen, soll ein jeder sich fein artig und sittsam verhalten und sollen beyde ein ehrbar Zwiegespräch selbander führen. Ein Jungfräulein aber, so des Jünglings Herze mutwillig betöret und knicket, die treibet solcherley ein böses Spiel und soll ihr Leben lang ledig bleyben.
So aber ein Jüngling zu eynem Jungfräulein in Minne entbrennet, so soll er kein laut Geschrey machen, also dass das Mägdeleyn erschröcket, vielmehr seyn Sach feyn sittsam und bescheyden vortragen, also das Mägdeleyn nicht erröte.
So Eyner der guten Gaben, insbesondere dem trefflichen Getränke nicht weydlich zuspricht, ein mufflige Fratzen schneidet oder gar trutzig dreinschauet, der Politika oder sonstiger Streytigkeyten gedenket, der soll auf einer Renntierhaut feyerlich aus dem Saale geschleyfet werden.

Grüße

Also bei mir wird auf den Menukarten vorne drauf stehen:

Man sollte seine Suenden von Zeit zu Zeit ernsthaft ueberdenken, vor allem die unterlassenen.
Marlene Dietrich

Habe ich mal in einem Restaurant gesehen und fand ich klasse.
Vielleicht hilft es ja.

Birgit