Finanzielle Unterstützung durch Eltern

Oh Mann… sagt mal, was haltet ihr von folgender Situation:

Wir sind noch relativ jung, 22, stehen zwar schon auf eigenen Beinen, aber unsere Hochzeit finanziell zu stemmen, ist schon noch ein Kraftakt.

Meine Eltern haben bei unserer Verlobung direkt angeboten, meine Brautausstattung zu bezahlen und mich da mit 1000 Euro unterstützt. Das fand ich sehr nett.

Wir haben dann irgendwie darauf gewartet, dass auch die Eltern meines Verlobten eine Unterstützung anbieten - zumal die wesentlich mehr auf Kante haben, als meine Eltern. Und das wissen sie auch. Das meine Eltern uns unterstützen und mit wieviel haben wir mal beiläufig erzählt, seine Mutter fragte da nur, ob das dann auch das Geschenk ist oder nicht. Ich meinte, dass nicht, denn meine Mama will bestimmt noch was kreatives machen. “Aha” war die Antwort.

So, nun schreitet die Zeit schon etwas voran und es macht für uns schon einen gewaltigen Unterschied, zu wissen, ob wir ein paar hundert Euro mehr oder weniger haben.

Mein Schatz hat daher mal vorsichtig angefragt, zunächst über seinen Bruder, ob denn da von Seiten seiner Eltern was angedacht ist.

Keine Reaktion.

Schließlich hat er seine Mutter selbst gefragt, ob sie uns in einer bestimmten Weise unterstützen möchten, z.B. Sektempfang oder so.

Daraufhin kam von ihr, es sei gerade nicht so dicke und warum “wir denn eigentlich auch noch im selben Jahr umziehen” und “so eine teure Hochzeitsreise machen”, sie seien ja schließlich damals nur nach Dänemark gefahren… :angry: Also da hätte ich mal wieder nur brüllen können, mal ganz davon abgesehen, dass der Umzug fast ohne Ausgaben über die Bühne gehen wird (zumal er notwendig ist, da wir ein Arbeitszimmer brauchen) und unsere Reise ein Frühbucher-Schnäppchen war. Sie hätten ja dieses Jahr “ihren Italienurlaub schon abgesagt, weil das Geschäft nicht so gut laufe”.

Ach Gottchen. Also meine Eltern waren noch nie in Italien, mein Vater ist arbeitslos und ich habe noch zwei jüngere Schwestern, die noch zur Schule gehen.

Irgendwie bin ich seit diesem Telefonat so geladen, und das ist nicht gut, da wir in zwei Wochen zum 50jährigen von meinem Schwiegervater müssen, und wir sind ein bisschen ratlos, wie wir uns verhalten sollen wenn das Thema zur Sprache kommt.

Ich wette, in der Verwandtschaft heißt es jetzt, wie seien ja so habgierig und würden seine Eltern unter Druck setzen… Hach, ich habe richtig ein bisschen Bauchschmerzen deswegen.

Was meint ihr? Ist es falsch, Unterstützung zu erwarten? Was sollen wir jetzt machen?

Was dem ganzen übrigens die Krone aufsetzt: Meine Sch-Ma nimmt sich heraus, mir Vorschriften meines Kleides und unseres Tagesablaufes wegen zu machen (dieses und jenes “gehört sich nicht”) und hat mit der halben Verwandtschaft diskutiert, dass wir für Raum und Buffet ihrer Meinung nach zu wenig bezahlen!!! Ich habe bald keine Geduld mehr…

Hallo,
das ist ein schwieriges Thema, aber ich denke erwarten kann man keine Unterstützung - aber sich sehr freuen wenn man welche bekommt!
Wenn deine Eltern euch mit 1000 Euro unterstützen, müsste eine Hochzeit aber eigentlich (fast) bezahlt sein - oder habt ihr sehr viele Gäste?
Das ist ja schon einen stolze Summe!
Ansonsten:Auch wenn man sich einen Hochzeitstisch ausgesucht hat, kommt eigentlich genug zusammen, um evtl Löcher zu stopfen. Grundsätzlich würde ich aber schon sagen, dass man alles außerhalb zugesagter Unterstützung selber bezahlen können muss. Auch wenn es dann im Zweifel eben wirklich keine Hochzeitsreise geben kann. (Wenn es wirklich ein Schnäpchen war, könntet ihr aber bei Verzicht von der Ersparniss wohl eh nichts beschicken)
Allerdings ist es einen ziemliche Frechheit, eure Planungen insbesondere hinsichtlich des Preises zu beurteilen. Erstens ist teuer nicht gleich gut und zweitens ist es euer Fest, dass ihr bezahlt (oder eben deine Eltern)
Und wie ihr das Geld, dass ihr bekommt, ausgebt ist dann ja wohl mehr als sowieso eure Sache.
Auf jeden Fall solltest du vielleicht versuchen, die Gründe deiner Schwiegereltern zu akzeptieren, Wenn du ihnen glaubst, ärgerst du dich vielleicht weniger. Immerhin könnten die Gründe auch stimmen und vielleicht ist ihnen das auch unangenehm, zuzugeben, dass eure Planungen finanziell gesehen zur Unzeit kommen.
Nicht jeden ist es gegeben über finanzielle Schwierigkeiten offen zu sprechen - auch wenn die im Vergleich zu der Situation deiner Eltern seltsam anmuten mögen kennst du die Verbindlichkeiten deiner Schweigereltern nicht. Wenn ihr nachfragt, nötigt ihr sie natürlich aber auch sich zu rechtfertigen und sich zu offenbaren.
lg

Hallo Jessica,

oh je, schwieriges Thema… Kenne ich aus eigener Erfahrung. Bei uns lief das so ähnlich ab. Als wir letztes Jahr sagten, dass wir heiraten, meinten meine Eltern kurz darauf, dass sie uns einen bestimmten Betrag für die Ausrichtung der Feier schenken (ziemlich hoch), außerdem “natürlich” mein Brautkleid bezahlen (Limit um die 1000 Euro, ich bin aber weit darunter geblieben). Bei meinen Schwiegereltern war das ein bisschen anders. Sie haben zwar auch gesagt, dass sie uns was geben, auch nicht gerade wenig, aber bisher nie, wieviel eigentlich. Sie sagen immer nur, wir sollen uns keine Sorgen machen, sie werden den Rest schon bezahlen. Das ist dann auch nicht so einfach, weil wir eigentlich kein festes Budget haben, und immer denken, wir können manches nicht machen, weil es dann vielleicht zu teuer wird. Ich selber habe von meinem Stipendium (Doktorarbeit) jeden Monat was zurückgelegt, mein Freund studiert (immer :unamused: )noch. Wir bezahlen dann von unserem Geld wahrscheinlich den Blumenschmuck, die Fotografin und unserer Hochzeitsreise. Aber wie gesagt, wenn unsere Eltern nicht gesagt hätten, dass sie die Feier zu einem Großteil finanzieren, hätte sie in einem viel kleineren Rahmen stattgefunden.
Auch ich habe mit meinem Freund mehrere Diskussionen hinter mir, in denen ich ihm gesagt habe, dass er doch bitte mal mit seinen Eltern sprechen solle, wie sie sich das nun konkret vorstellen. Ist ja ganz schön zu wissen, dass man sich keine Sorgen machen soll, aber in der Planungsrealität nicht so einfach umzusetzen. Auf jeden Fall war/bin ich der Meinung, dass das seine Sache ist. Auf keinen Fall gehe ich meine Schwiegereltern “anbetteln”.
Am besten ist doch, wenn Dein Freund mal ein ruhiges Gespräch mit seinen Eltern sucht, am besten alleine, und er ihnen auch Eure Sorgen anvertraut, auch das, was Dich ärgert, das ganze nett verpackt und ohne Vorwürfe. Dann müsste sich das doch eigentlich auch regeln lassen.
Viel Kraft weiterhin,
LG Nina

Hey,
das ist wirklich nicht einfach. Wir haben das Glück, dass unsere Eltern (beide) gleich gesagt haben, wir sollen doch mal einen Budgetplan machen und ihnen den dann mitteilen sollen. Dann haben wir uns nachmittags mal zu 6 hingesetzt und erzählt, was wir uns so vorstellen, wie die ganze Hochzeit sein soll und so weiter. Daraufhin sagten sie dann, was sie bezahlen und was nicht. Das war echt klasse.

Aber prinzipiell haben wir niemals gebettelt oder erwartet, dass sie uns untersützen…es ist ja nun nicht mehr wie früher, als die Brauteltern die Hochzeit bezahlt haben.

Ich bin der Meinung, dass wenn man Heiratet, dann muss man das auch finanzieren können. Und wenn man nicht so viel Geld zur Verfügung hat, dann muss das ganze kleiner ausfallen oder feiert nur ein Fest, wie zum Beispiel Standesamt und Kirche an einem Tag und Abends dann einen unkomplizierten und lockeren Polterabend. Wenn ihr das allerdings getrennt feiern möchtet, dann kann man doch sagen, dass z. B. für den Polterabend keine Geschenke mitgebracht werden sollen, aber jeder Gast was zu essen oder zu trinken mitbringt…

Aber lasst euch bloß nicht reinreden, was eure Wünsche und Vorstellungen angeht!!! Es ist EURER Tag und eure Hochzeit!!! Und ihr sollt machen was euch gefällt.

Liebe Grüße
Bell

ich finde nicht, dass man unterstützung erwarten kann oder soll

meine eltern haben sofort gesagt, dass sie das gesamte essen für die verwandten zahlen wollen und nach weiteren 2 wochen haben sie gesagt, dass sie das gesamte essen zahlen wollen. ursprünglich haben wir 140 gäste eingeladen, aber es werden nun nur noch um die 110 gäste. bin irgendwie auch froh darüber, dass sie nun weniger zahlen müssen.

von seinen eltern kam noch gar nix. irgendwie schade, aber so ist es eben

Hallo,
also wir finanzieren unsere Hochzeit komplett alleine. Ich bin auch nie auf die Idee gekommen, irgendeine Unterstützung zu erwarten. Glaube, die Zeiten sind vorbei, dass die Brauteltern die Ausstattung etc. bezahlten. Heute ist es doch so, dass nicht mehr mit fünzehn etc. geheiratet wird. Normalerweise arbeiten doch Braut und/oder Bräutigam. Ansonsten sehe ich es wie @bell. Zuerst sollte man seinen finanziellen Rahmen abstecken und danach seine Hochzeit gestallten.
Denke auch, dass eine einfache Frage an deine Schwiegereltern:“Unterstützt ihr uns mit Geld und wenn ja wieviel?” , ganz schnell alle eure Fragen beantwortet. Halte nichts von diesem unklaren Rumgeschwätz. Denke aber auch, deine Schwiegermu hat euch eigentlich schon die Antwort gegeben. Also bleibt euch nichts anderes übrig, es zu akzeptieren und eure Hochzeit dementsprechend zu gestalten.
Liebe Grüße
Anja

Hallo,

muss mich doch noch mal kurz in die Diskussion einschalten.
Ich finde auch, dass man NIE finanzielle Erstützung einfordern kann oder sollte. Wenn es freiwillig angeboten wird, sollte man sie gerne annehmen. Ich bin auch die letzte, die betteln geht. Ebenfalls würde ich mich nie auf genug Geldgeschenke verlassen, um die Feier zu refinanzieren. Und nichts ist schlimmer, als mit Schulden in die Ehe zu starten.
Ich finde, ein bisschen anders liegt der Fall aber, wenn von den Eltern oder Schwiegereltern bestimmte “Standards” bei einer Feier erwartet werden und man das selber nicht bezahlen kann. Dann sollte doch ein Gespräch stattfinden.

LG Nina

Liebe Jessica,
ich habe leicht reden - ich bin 39! Ich würde es **sehr **komisch finden, meinen Vater um einen Zuschuss zu bitten. Ich bin schon froh, wenn er eine Rede hält…
Aber auch wenn es so lange gedauert hat, Mr. Right zu finden - früher wäre ich auch davon ausgegangen, alles allein zu finanzieren (und im Zweifelsfall bei Kartoffelsalat und Würstchen zu feiern! :wink: ).
Das hat außerdem den Vorteil, dass Euch keiner diktieren kann, was mit dem edel gespendeten Geld zu passieren hat!
Ich finde es toll, dass Deine Eltern Euch finanziell unterstützen, würde den Rest aber aus eigener Kraft stemmen.
Viel Erfolg,
Toska

Bei uns ist das Thema auch nicht ganz unproblematisch: Meine Eltern wollen uns mit mehreren tausen Euro unterstützen. Sie sind sogar ganz traditionell davon ausgegangen, dass wir, das Brautpaar gar nichts alleine zahlen. Das fand ich zwar super großzügig, aber das will ich meinen Eltern auf keinen Fall zumuten. Dann haben sie vorgeschlagen, dass sie ein Drittel übernehmen, wir ein Drittel und ein Drittel mein Schwiegervater in spe. Nun wollen sie sich mit dem Vater meines Verlobten (die Mutter lebt leider nicht mehr) zusammensetzen und das Finanzielle besprechen. Nun ist aber mein Schwiegerpapa in spe seeeehr heikel in solchen Dingen. Mein Schatz meint, man könnte ihn auf keinen Fall so gerade heraus darauf ansprechen, schon gar nicht meine Eltern. Wir müssten warten, ob er uns freiwillig etwas anbietet. Nun hängen meine Eltern ein bisschen in der Luft…ist ja auch irgenwie ungerecht, wenn die eine Seite sich ganz großzügig beteiligt und die andere (vielleicht) gar nicht.

@Terry: also wenn deine Eltern ihn nicht ansprechen sollten, wer dann? Ich finde die Idee gar nicht schlecht, dann kann es auf keinen Fall auf euch zurück fallen oder was meinst du? Vielleicht ladet ihr beide Seiten mal zum Kaffee ein und dann tratscht ihr über die Hochzeit, wie es laufen soll, was ihr euch vorstellt, fragt direkt ob jemand mit organisieren will…ganz locker. Vielleicht springt ja der Vater drauf an?!

@bell: tja, mit dem Kaffeetrinken ist es nicht so einfach, weil die Familen ca. 400 km von einander entfernt wohnen. Und mein Schwiegervater ist in machen Dingen einfach verschroben. Wenn man den falschen Ton trifft, kann er tagelang beleidigt sein. Wirklich ein heikler Fall. In meiner Familie würden wir es so machen, wie du vorschlägst, ganz locker. Aber in meiner Schwiegerfamilie ist alles anders…damit hab ich nicht zum ersten Mal Probleme! Naja, erstmal sind wir froh, dass wir von einer Seite Unterstützung sicher haben. Meine Eltern besuchen meinen SchwiPa auch bald, vielleicht ergibt sich dann was.
lg Nadja

Da ich einige Tage nicht da war, lese ich jetzt net alle Beiträge, das wäre zu viel für meine Augen.

Nun zum Thema, wir sind auch erst umgezogen und haben es nicht gerade dicke. Deswegen war es schwer für uns eine Entscheidung zu treffen, ob wir den wirklich heiraten sollten. Nachdem wir gerechnet haben, sind wir dazu gekommen, wir können es uns grade noch leisten.

Darum ist unser Wunsch als Geschenk von den Gästen Geld. Meine Eltern haben es mit uns gut gemeint, somit können wir die Feier und die Hochzeitsreise zahlen, da meine Uroma kurz nach der Entscheidung verstorben ist, habe ich auch noch viel geerbt, dadurch kommt das Kleid zu standen. Der Rest wird gespart, seine Eltern finanzieren, sein Outfit und Ringe und Kleinigkeiten kaufen wir.

Hätten wir die Hochzeit nicht aus eigener Tasche finanzieren können, hätten wir es keinem erzählt, wir zwingen auch nicht meine Eltern uns soviel zu geben, sondern sie machen es freiwillig, hätten sie uns nichts gegeben auch gut. Ich gönne es ihnen.

Dass solltest du bei deinen Schwiegereltern auch machen, die haben bestimmt auch hart dafür gearbeitet und die Zeiten sind nun mal nicht mehr wie früher, alles wird teuerer und überall muss man mehr zahlen. Da überlegt man sich alles dreimal.

Vielleicht planen sie auch etwas großes für euch, was ihr dann erst auf der Hochzeit seht?!

@Terry: das ist natürlich echt ätzend (wenn ich das mal so sagen darf)…aber ich habe auch schon gemerkt, dass Schwiegereltern nicht ganz so einfach sind. Mein Schwiegervater sieht das alles sehr locker, finde ich klasse, den stört es keineswegs, dass die Eltern nicht bei uns am Tisch sitzen und würde am liebsten in Motorradkluft kommen! lach und meine Schwiegermutter denkt immer nur an Mr. Knigge! Und hat so ein richtig langes Gesicht gezogen, als sie den Sitzplan gesehen hat…Also ärger dich nicht, denn es bringt nichts. Freue dich wirklich, dass deine Eltern euch unterstützen und der Rest wird sich ergeben denke ich!
Liebe Grüße

Hallo

Ich könnte mich beeumeln :laughing: :laughing:

Der Bericht von Jessica hätte 100% von mir sein können.
Wir könnten unsere Hochzeit zwar so wie sie ist komplett selber finanzieren aber danach wäre erstmal schmalhans angesagt.
Meine Eltern sind gute Mittelschicht und haben uns soviel Geld zukommen lassen, das es mir schon richtig unangenehm war alles zu nehmen. Mein Vater wäre aber sonst muksch geworden, er meinte er konnte sich ja denken das ich irgendwann Heiraten werde und so aht er halt angespart. Zumahl bin ich auch erst 22 und da finde ich kann man nochauf etwas unterstützung hoffen, aber verlangen kann man sie nie!
Nu zu den herzlichen Sch.Eltern bei denen wie die ganzen Ostern verbracht haben und der Drachen des Hauses nur nervte.
Die beiden sidn Ärzte, sie mit sehr gut besuchter Praxis, er Chefarzt.
Aber denkste die unterstützen uns!? Nix is!!
Ausser einem das ist zu teuer und dies ist zu teuer kommt nix. Ist mir eigentlich auch recht weil eigentlich will ich von denen nix haben.
Am Samstag ist es dann so richtig explodiert. Sie erzählte beim Kaffe das sie sich ja ein Geschenk überlegt haben. Sie würde uns das Auto und den Schmuck dazu schenken.
Ich dachte ich fall vom Stuhl. Das Autu wird entweder vom Autohaus geleihen, das kostet nix weder sie noch uns weil das gute Bekannte sidn oder ein Oldtimer aus dem Freudeskreis der auch nichts kostet und diesen poppligen Blumenschmuck kann man sich dann auch an die Haare schmieren.
Der erste Ulk war dann das Sch.Pa (der eigentlich cool ist) gar nx davon wusste und die sich erstmal gestritten aben,weil er es auch unmöglich fand. Sie ist nur aufgestanden und meinte sie meine das ja nur gut wir haben ja nicht so viel.
Da viel der Satz der Sätze:
** Ihr seit noch nix, da kann aus euch auch nix werde**

Jeder Mensch ist wer, das ma vorab, aber sowas zu seinem eigenen Sohn und mir zu sagen war ja die Höhe.
Ich bin nur aufgestanden und erstmal raus. Mein Liebster sie erstmnal gefaltet und Sch.Pa mir hinterher.
2 std. später war ich wieder bei ihnen angelangt. Sie entschuldgte sich aber ohne ein weitres Wort der erklärung. Bin erstmal nicht näher drauf eingegangen. Muss erstmal runterkommen.
Weiß garnicht wie ich reagieren soll!
Er als Sohn ist zwar noch sauer aber er kennt die arme Frau ja auch schon länger :neutral_face: :neutral_face:

Schöne Feiertage in der neuen Familie :imp:

Hoffe ich war beim schreiben nicht zu emotional und ihr könnt verstehen was ich ausdrücken wollte :unamused: :blush:

Hallo liebe Betty,

oh man,du arme! Das war ja mal wieder ein grausames Wochenende…mach dir nichts draus!!! Hauptsache ihr beide haltet zusammen und streitet nicht wegen der Schwiegermutter!!! Meine Schwiegermutter steht aber auch auf dem Standpunkt, dass man Abitur haben muss, studiert haben muss und am besten Dr. ist! Weder ich noch der Freund ihrer Tochter erfüllt die Kriterien komplett! Aber das lässt sie einen nicht spüren, dass man ein niemand ist!!! Frechheit sowas!

Bei uns war es so, dass von Anfang an klar war, dass meine und seine Eltern uns unterstützen. Nur hatte jeder andere Vorstellungen über das Wie, Was und was er damit auch entscheiden darf. Das wurde uns irgendwann zu anstrengend und versaute auch die ganze Stimmung, also haben wir uns entschlossen, erst einmal alles allein zu bezahlen. Am Tag der Hochzeit können sie uns ja einen Umschlag geben mit soviel drin wie sie meinen. Dann gibt es kein böses Blut, keiner fühlt sich ausgenutzt etc.

Da es ihnen aber zu unpersönlich war, schenken meine Eltern uns die Hochzeitssuite und das Hochzeitsauto inkl. Schmuck und sein Vater den Fotografen, bei seiner Mutter steht es noch nicht fest, ob es auch eine Position geben wird…

Grundsätzlich würde ich mich für eine Hochzeit auch NIE verschulden!!! Das ist es einfach nicht wert!!! Man soll doch eine schöne Erinnerung davon haben und nich immer denken, ja dieser Tag kostete uns noch weitere 3 Jahre, oder so! Würde auch lieber nur mit Kartoffelsalat und Würstchen feiern…

LG diesahne

Ich persönlich bin froh, dass wir die Hochzeit selbst bezahlen können, dann fühlt man sich irgendwie selbständiger und keiner meint, er hätte das Recht einem reinzureden. Wenn von unseren Eltern noch was dazu gegeben wird, ist es schön. Wenn nicht, ist es auch ok.
Ich glaube auch, dass es heute einfach nicht mehr selbstverständlich ist, dass die Eltern einen da finanziell unterstützen. Wenn sie es tun, dann ist es natürlich nett, aber Pflicht ist es nicht.
Persönlich meine ich auch, man muss in der Lage sein, die Hochzeit selbst zu finanzieren. Evtl. muss man dann eben eine kleinere Feier machen. Wenn man das Geld von den Eltern braucht, um die geplante Feier zu finanzieren, dann meine ich, muss man das vorher mit denen besprechen, was so zu finanzieren ist und wieviel sie dazu geben.
Es ist nun mal einfach so, dass auch jeder eine andere Einstellung hat zu so einer Hochzeitsfeier. Meine Eltern haben selbst in ganz kleinem Rahmen nur standesamtlich geheiratet und von daher könnte ich das verstehen, wenn sie meinen, die Feier die wir planen ist ein bisschen groß, die sollen wir selbst finanzieren.
Ich hoffe, ich bin jetzt keinem mit meiner Meinung zu nahe getreten… :wink:

Es wurde ja schon mehrfach gesagt, dass man (finanzielle) Unterstützung nicht einfordern kann. So ist es auch bei uns: Meine Eltern haben direkt einen hohen Betrag zugesichert, da sie es bei der Hochzeit von meinem Bruder gemacht haben und beim nächsten auch machen werden, da ja alle gleich behandelt werden sollen. Finde ich richtig. Wir haben mehrfach betont, dass sie sich das gut überlegen sollen, aber da sind meine Eltern unumstößlich. Wir haben bisher mit dem geplant, was wir aufm Konto haben. Das Geld meiner Eltern nehmen wir dann her (zumindest in der Planung), wenn etwas deutlich überm eigentlichen Limit kostet (mein Kleid, ein Frühstück am Sonntag). Von seinen Eltern erwarten wir nix, da es da auch nicht viel gibt und bei ihnen in der Familie auch nicht üblich ist, im Gegensatz zu meiner.

Von daher: Schön, wenn man was kriegt, aber man sollte es auch ohne machen können. Entweder Kartoffelsalat oder noch n Jahr warten. Und Erwartenshaltung jeder Art sind schwierig!!

Hallo ihr lieben, der Krach hat eine neue Dimension erreicht, und da ich fast platze, muss ich das jetzt noch hinzufügen:

Nachdem seine Mutter klar gesagt hat “Es geht nicht” haben wir das Thema nicht weiter angesprochen. War ok so, wollten wir ja nur wissen.

Eben kam ein Brief, mein Schatz hat ihn noch gar nicht gelesen. Darin beschreibt sein Vater ausführlich und unheimlich selbstmitleidig, dass sein Geschäft den Bach runtergeht und sie wohl tatsächlich finanzielle Probleme haben. Dass er als Selbstständiger nicht vorgesorgt hat, sie noch Schulden haben ( von den beiden Mercern und dem Wohnmobil :imp: ) und sie jeden cent umdrehen müssten. Generell hätte ich mich über diese erste Seite des Briefes sogar gefreut, weil das zum Ersten mal Klartext war.

Aber dann kam die zweite Seite.

Dazu muss man wissen, dass wir ursprünglich aus der Region Helmstedt (Nähe Wolfsburg) kommen und vor zwei Jahren nach Kiel kamen. Wo wir uns heimisch fühlen und auch bleiben wollen.

Und dann das: "Wir können nicht verstehen, dass zwei Helmstedter in Kiel heiraten und dadurch ihren Gästen enorme Kosten und Umstände machen. " Ist das noch zu fassen? Das wissen die seit über einem Jahr, dass wir hier feiern. Es sei ja noch etwas Zeit, sich umzuentscheiden. Und dass wir umziehen und eine tolle Hochzeitsreise machen, sei ja schon fast eine Frechheit.

Nächste Woche ist der fünfzigjährige seines Vaters. Da sollen wir hinkommen. Dort erwartet mich dann vermutlich ein ähnlich nettes Wochenende wie Betty es an Ostern hatte :angry:

Allmählich hätte ich gut Lust, das abzusagen. Mit der Begründung, dass es uns zuviel kostet, sowohl Zeit als auch Geld. Das ist schließlich auch genau ihr Argument. Und da wir ja sparsam sein sollen, ist das finde ich ein konsequenter Anfang, oder?

Ganz davon abgesehen, werde ich einfach ein bisschen mehr arbeiten, dann kriegen wir alles auch alleine geschultert. Eine Steuerrückzahlung kommt auch noch, also das wird schon gehen. Was mich aufregt, ist auch eigentlich nicht die Geldfrage, sondern die Unverschämtheit, mit der sie uns unserer Hochzeit zerpflücken.

Was würdet ihr machen?

Hallo Jessica,

oh je, das hört sich alles ziemlich heftig an :confused: Schade, dass Deine Schw.-Eltern Euch so die Freude vermiesen. Ich drücke Euch die Daumen und hoffe, dass es sich vielleicht doch noch zum Guten wendet…

LG, Steffi