Gäste-Booklet

Habe mir alle alten WS bestellt/ersteigert… und bin jetzt heftig am Lesen und Durcharbeiten.
Ich bin schon einige Male auf “Gäste-Booklets” gestoßen. Scheinbar wird da für die anderen Gäste kurz beschrieben, in welcher Beziehung die anderen Gäste zum Brautpaar stehen.
Ich finde die Idee ganz Klasse! Bei unserer Hochzet werden ca. vier verschiedene Freundschaftskreise sowie die Familie aufeinander treffen…

Wie ausführlich muß man sich das genau vorstellen?
Wäre es evlt. sinnvoll, die Gäste mit kleinen Bildern abzubilden?

Bin gespannt auf Eure Antworten!

Hallo Claudi,

wir planen auch ein Who is who, da wir eine große Gesellschaft haben werden (über 100 Personen) und sich viele auch nicht kennen.

Daten in diesem Booklet können sein:

  • Beziehung des Gastes zum Brautpaar
  • Wohnort
  • Hobbies
  • Foto
  • evtl. Beruf

Gegen die allzu detaillierte Beschreibung spricht folgendes:

  • Es ist wahnsinnig aufwendig, all diese Daten zusammenzutragen. Das gilt in besonderem Maße für die Fotos.
  • Je nach dem, wie groß Eure Gesellschaft ist, wird das Booklet recht umfangreich. Man sollte den Zeitaufwand für das Layouten und Drucken nicht unterschätzen (sofern Ihr es nicht delegieren könnt).
  • Manche Gäste sind bezüglich persönlicher Daten vielleicht etwas empfindlich und / oder wollen nicht, dass im Who is who ein Foto abgedruckt wird.

Wir werden uns daher auf die Beziehung des Gastes zum Brautpaar beschränken. Da tritt man garantiert niemandem auf die Füße… :wink:

Liebe Grüße
Eva

Sorry, habe nur die Hälfte der Frage beantwortet.

In welches Druckstück integriert man nun das Who is who?

  • in die Hochzeitszeitung
  • in die Menükarte
  • ins Programmheft, falls geplant
  • Es gibt Vorlagen für eine historische Festordnung. Auch daran könnte man ein Who is who anschliessen.

Weniger Sinn macht das Who is who m.E. im Kirchenheft, da in die Kirche vielleicht auch Leute kommen, die zum Fest nicht geladen sind und ausserdem nicht alle Gäste das Kirchenheft mitnehmen.

Wir werden ein Programmheft erstellen, darin ist die Trauung mit den Liedern, das Tagesprogramm und eben das Gäste Who is who.

Liebe Grüße von Eva

Hallo,
diese Idee hat es mir auch angetan. Wie ordnet ihr denn die Gäste an, alphabetisch oder nach Tischnummern geordnet?
Liebe Grüße, the Kate

Hallo Kate,

ich glaube, nach Tischnummern ist es einfacher. Macht auch mehr Sinn, da man in der Regel die Gäste ja nicht wild durcheinandersetzt, sondern nach Gruppen bzw. Verwandtschaft. Innerhalb der Tischgruppe kann man dann schon nach dem Alphabet sortieren.

Ihr macht bestimmt auch einen Tischplan, den Ihr in/vor den Saal stellt, oder? Der Tischplan ist im allgemeinen ein großer Anziehungspunkt und die Gäste schauen auch bei den anderen, wer wo sitzt. Dann finden sie die Namen im Who is who bzw. auf dem Tischplan leichter.

Liebe Grüße von Eva

Hallo Eva,
ehrlich gesagt weiß ich noch gar nicht, ob das mit dem Übersichtsplan nötig ist, es sind ja “nur” 60 Gäste. Aber ich werde mir mal Gedanken machen… Danke jedenfalls für die schnelle Antwort!
Liebe Grüße,
The Kate

Vielen Dank für Eure Antworten!

Denke schon, dass ich so ein Who-is-Who machen werde! Ist jetzt noch die Frage wie ich das Ganze aufziehen werde.

Ich schwanke noch zwischen extra-Booklet und Anhang an die Hochzeitszeitung. Bei der Hochzeitszeitung kann man halt noch Änderungen bis kurz vor knapp machen. Ein extra-Booklet müßte man vermutlich schon mit der weiteren Papeterie drucken lassen.

Auch das mit den Bildern finde ich gut; damit erleichtert man den anderen das Erkennen. Bei der Hochzeit meiner Freundin im letzten Jahr haben wir nämlich ein Gästebuch für das Brautpaar erstellt. Jeder Gast wurde fotografiert und mußte ins Album schreiben. Nur hatten wir nach der Entwicklung der Fotos Probleme, die Fotos den Menschen, die wir nicht kannten, zuzuordnen… :blush:

Hallo Ihr,

ich habe auch von der Idee erfahren durch die Weddingstyle. Wir haben ca. 160 Gäste und auch aus verschiedenen Freundeskreisen. Und es geht einem ja auch selber so auf Hochzeiten, dass man manchmal fragt, wie kommt der hier her oder wer das wohl sein wird.

Allerdings habe ich auch Angst vor der vielen Arbeit.

Ich würde es als normales Heft erstellen und ein, zwei Booklets auf den Tischen verteilen. Brauch ja nicht jeder eins, oder??

Sobald wir von unserer Location die Tischplanung bekommen, werde ich es mir dann nochmals durch den Kopf gehen lassen.

Ist ja noch bisschen Zeit … Zum Glück! :laughing:

Hallo,

ich finde die Idee mit dem Booklet auch ganz gut, allerdings habe ich noch einige Bedenken.

Mein Mann ist kein Fan von sowas. Ihm ist das eher zuviel unnötiger Aufwand.

Die Bilder, ich weiß jetzt schon, dass wir im Leben nicht von allen Gästen Bilder kriegen. Von Freunden hat man ja noch welche, aber irgendwelche Verwandte, die man selbst das letzte Mal vor fünf Jahren gesehen hat? Und das sind gerade die, denen die Hochzeit auch nicht wichtig genug ist, um ein Foto zu schicken.

Was schreibt man zu Leuten, die man nicht kennt? “Also das ist die derzeitig Lebensabschnittsgefährtin von XY. Wir haben uns noch nicht die Mühe gemacht, sie kennenzulernen, weil sie ja eh bald ersetzt wird…” Ist ja auch nicht nett.

Lohnt es sich denn wohl ein Booklet zu machen, um nur grob die Tische zu kennzeichnen? Also “Tisch 5: Freunde der Braut, Tisch 6: Verwandte des Bräutigamns…” Oder lass ich die Idee ganz? Weil diese Art der Vorstellung wollte mein Mann auf jeden Fall bei seiner Ansprache machen, dann wär das ja doppelt gemoppelt.

LG, Marei

Das Problem mit den Lebensgefährten ist da, da hast du Recht.

Wenn ich so drüber nachdenke, müßte ich eigentlich von fast allen Eingeladenen irgendwie Bilder auftreiben können. Mal sehen…

Glaube, ich werde es davon abhängig machen, ob ich genug Material bis zu einem bestimmten Datum beisammen habe.

Bei den Lebensgefährten werde ich vielleicht zwei kleine Bilder nebeneinander machen. So nach dem Motto: Das sind Inga und Michael. Inga hat mit Claudia studiert und arbeitet jetzt als…

Man könnte natürlich auch so ne Art Fragebogen auf die Rückseite der Antwortkarten drucken … und das mit den Fotos weglassen.

Hallo!
Ich plane das Who-is-who jetzt so: tischweise und ggf. paarweise. Wenn es bei Paaren zu beiden etwas zu sagen gibt, gut - wenn sie nur Freundin Nummer 65 des Trauzeugen im laufenden Jahr ist, dann wird sie als Freundin oder Partnerin eben namentlich aufgeführt und danach im Text kurz erwähnt, vielleicht mit Beruf und Wohnort. Schließlich soll das Who-is-who dazu dienen, dass man ungefähr weiß, wer da noch so ist und wo dieser witzige Hobbyfotograf mit Metzgerlehre sitzt, von dem der Bräutigam letztens erzählt hat. Wenn man über jemanden nicht viel weiß, weil er oder sie in erster Linie Begleitperson ist, dann ist das keine Schande. Oder?
Und wenn auf jedem Tisch nur ein Exemplar liegt, dann regt das auch gleich die Kommunikation untereinander an. “Zeig mal, wer ist denn die Frau an Tisch 4 mit dem ulkigen Hut?” - so in dem Stil. Trotzdem ohne Foto, wenn es zu viele Personen sind. Man muss den Aufwand ja wirklich nicht übertreiben. Es sei denn, alle sind so nett und liefern ein Foto zu. Aber das geht nur bei einer überschaubaren Gästeanzahl…
Liebe Grüße, the Kate

Wollte mich jetzt langsam mal ans Who is Who machen.
Habe geplant, meine “Aufstellung” den fleissigen Geistern zu übergeben, die die Hochzeitszeitung erstellen…

Bei den Bildern wirds aber schon etwas problematisch… ich finde nicht von allen Leuten Bilder (oder nur ur-alte)…Am liebsten hätte ich nämlich Paarbilder von den eingeladenen Päarchen?
Außerdem weiß ich ja - speziell von den Freunden meines Schatzes nicht unbedingt die Hobbies…

SEHR problematisch alles!

Hallo Claudi,

ich bin auch gerade am whoiswho…bin froh wenns rum ist…

Möchtest Du Dein Whoiswho so ausführlich gestalten?? Das ist ganz schön viel Arbeit! :open_mouth:
Ich werde pro Tisch eine Seite in einem Büchlein verwenden. Es werden die Gäste namentlich aufgeführt, die Beziehung zum Brautpaar und einige Stichwörter zu z.B. Beruf, Vorlieben, Hobbies, Reiseziele.

Tanja

Hallo,

ich finde das ziemlich aufwendig und umständlich.

  1. Bekomme ich nie alle Bilder zusammen.
  2. Weiß ich net mal die Hobbies mancher Verwandter (ist Saufen ein Hobby?)
  3. Kann ich nicht abschätzen, wie es aufgenommen wird
  4. Keine Ahnung, ob die Gäste das alle so wollen (Infos über sich)

Abschließend muss ich sagen, es gibt sowieso Gruppenbildung…
Bei uns sind alle Studienfreunde meines Schatzes mit Familie eingeladen, die setzen sich zusammen und quatschen, weil sie sich nur 1x jährlich auf ner Hochzeit sehen.

Ich werde eine Leinwand mit der Tischübersicht machen, da steht dann die beziehung mit drauf, z.B. Tisch 1 Brauttisch, Tisch 2 Cousinen der Braut, Tisch 3 Studienfreunde des Bräutigams, Tisch 4 Tanten & Onkels der Braut usw.
Dann weiß jeder grob, wer wie dazu gehört und wird ihn eh nicht ansprechen, ob mit oder ohne Namen!
Bin da leider etwas pessimistisch.

Grüße

wow was es nicht alles gibt. Find ich witzig und könnte doch bisschen Lockerung in so einen Tag bringen wo viele einander nicht kennen, einfach so fürs erste ins Gespräch kommen und so.

ich bin ein absoluter fan eines “who is who” für gäste.
hatte zu meinem 30 geburtstag ein plakat gemacht und auch die gäste paarweise vorgestellt. waren zwar nicht so viele leute, aber die kannten sich eigentlich kaum.

das plakat hab ich auch in A4 produziert und auf die tische gelegt. kam extrem gut an.

notiert hatte ich
name (eventuell spitzname)
beruf
hobby

über die hobbies kamen die leute gut ins gespräch.
für die hochzeit werd ich das jetzt natürlich ein bißchen schöner gestalten.
ich finde es nett, wenn man den gästen ein bißchen die anfangsschwierigkeiten bei der konversation nimmt; v.a. wenn viele sich untereinander nicht kennen. gehört für mich irgendwie zu den “pflichten” des gastgebers dazu.

@bix: wie genau hast du das mit den Hobbies gemacht?

Ich hätte jetzt zum Beispiel geschrieben:
Das ist XY, der Trauzeuge des Bräutigams, er wohnt in YZ, ist selbstständiger “Computer-Mensch” und hat zusammen mit seiner Freundin AB vier Golden Retriever…

Ich würde halt bei einigen Leuten einfach aufschreiben, was mir als erstes zu ihnen einfällt… Na, hoffentlich trete ich damit keinem zu nahe!!!

ich hab das auch so gemacht wie du es beschrieben hast

wolfgang, eigentlich bekannt unter shorty
kenn ich von den pfadfindern
arbeitet als abteilungsleiter bei xy
hobbies: kochen, lesen (Thriller), laufen

sonja
freundin von shorty
arbeitet bei einer versicherung
hobby: mit freundinnen ausgehen

bei leuten, wie eben z.b die freundin von, hab ich telefonisch nachgefragt, wenn ich kein hobby wusste. mein ziel war, dass ich bei jedem etwas stehn hatte (also ein hobby, den arbeitsplatz); bei manchen wurde es mehr.

es war wirklich super interessant, denn z.B. habe ich einen bekannten, der ist tauchlehrer (als hobby). eine andere freundin wollte unbedingt einen schnupper-tauchkurs mal machen (hatte sie mir gar nicht erzählt) und die 2 sind dann an dem abend gut ins gespräch gekommen.

es ist sicher ein haufn arbeit, aber ich möchte, dass jeder das fest genießen kann und viele sind halt nicht so über-kommunikativ (o-ton, mein verlobter) wie ich.

lg
bix

bei

Wir hatten auch ein Booklet. Darin war ein Who is Who, eine Tafelordnung von 1686 mit Originaltext und ein dank an die Gäste mit Hinweis auf die Gastgeschenke.

Wir hatten die Tische so gemischt das jeder am Tisch eine bekannte Person bei sich hatte sowie eine Person an einem anderen Tisch kannte.
So konnte man sich über die pers, vom Who is Who gleich mit den Tischnachbarn unterhalten/sich drüber erkundigen.

Beschrieben haben wir die Gäste so wie es Bix auferzählt hat. Ein knapper lustiger Text war überall angestrebt, aber es gibt Gäste die kennt man einfach nicht so gut. War aber überhaupt nicht schlimm das teilweise nur Fakten da standen.
Die Idee kam super an, solltet ihr euch überlegen. Wir waren auch 4 verschiedene Kreise.