Gedenken an verstorbene Mutter - Ideen?

Hallo ihr Lieben,

habe mal wieder eine Frage. Meine Mutter ist gestorben, als ich 14 Jahre alt war. Einerseites möchte ich gerne, dass im Traugottesdienst oder während der Feier in irgendeiner Form an sie erinnert wird, weil sie mir an diesem Tag wohl so schlimm fehlen wird, wie schon lange nicht mehr… Andererseits habe ich große Angst, dass ich dann in Tränen ausbrechen werde und mich nicht mehr beruhigen kann. Die Emotionen kochen ja eh schon so hoch. Die Idee, den Brautstrauß nach der Trauung am Grab niederzulegen fand ich so toll (1. oder 2. WS), aber ich heirate nicht dort in der Nähe (400 km Entfernung). Habt ihr igendwelche Ideen, was man da machen könnte, oder meint ihr, es wäre besser gar nichts “Offizielles” zu machen, damit es mich nicht umhaut? Ungeföhr die Hälfe der Gäste wissen das noch nicht mal (die Verwandschaft meines Verlobten, die ich auch noch nicht wirklich kenne…) Ich habe auch schon überlegt, die Lieblingsblumen meiner Mutter im Brautstrauß und in der Deko aufzunehmen, aber manchmal denke ich, das ist zu wenig… Bin wirklich hin und her gerissen und mit noch nichts so richtig zufrieden. Wenn also jemand Vorschläge hat - nur her damit. Danke schon mal und einen sonnigen Tag euch!

Anno

Liebe Anno,
ich finde es eine gute Idee deiner verstorbenen Mama einen besonderen Platz während der Hochzeit zu geben ganz toll. Michy hatte hier im Forum die Idee ihres Pfarrers vorgestellt das Licht der Hochzeitskerze an alle Gäste weiterzutragen. Wir werden diese schöne Idee in abgewandelter Form ebenfalls im Gottesdienst einbinden. Wir haben für jeden Gast eine kleine Weihnachtsbaumkerze (die tropfen nicht) mit unserem Hochzeitsdatum verziert. Diese Kerzen werden von 2 Brautjungfern vor den Fürbitten verteilt, dazu wird folgender Text verlesen:
“Das Licht der Traukerze. Die Traukerze soll traditionell Wünsche und Gebete des Brautpaares gen Himmel schicken. Wir möchten heute die Kerze an der Osterkerze entzünden und das Licht an alle weitergeben, um dann gemeinsam in einem stillen Gebet an die Menschen zu denken, die heute nicht mehr bei uns sein können. Bitte nehmt die kleine Kerze mit nachhause und zündet sie an wenn ihr Trost und Ruhe braucht, sie soll ein Zeichen der Liebe sein und euch an diesen Tag erinnern.”
Wieder 2 Brautjungfern gehen dann durch die Reihen um das Kerzen Licht weiterzugeben.
Vielleicht ist das ja auch was für Euch?
LG, Juli

hallo anno,

das ist wirklich eine traurige tatsache, die euch an diesem tag begleitet und dass dir deine mutter an diesem tag besonders fehlen wird, kann ich gut nachvollziehen.

meiner bekannten geht es gleich wie dir, sie hat nur den vorteil, dass sie nicht so weit vom grab entfernt ist wie du und wird den brautstrauss auf das grab legen.

was hälst du davon ein kleines foto von ihr entweder bei dir zu tragen, oder ins altargesteck zu integrieren? in den fürbitten könntet ihr auch ihrer gedenken. vielleicht wäre das emotional verkraftbar.

deine mutter in gedanken bei dir zu haben, ist auch eine art sie dabei zu haben.

ich wünsch dir auf alle fälle viel kraft!

Hallo,

Bei uns ist es ganz ähnlich. Mein Vater starb als ich 16 war; die Mutter meines Mannes ist auch bereits verstorben. Ich wollte zuerst auch kein Gedenken an die beiden in die Trauung integrieren und hatte dann aber das Gefühl, es würde was fehlen. Das mit Brautstrauß am Grab niederlegen geht bei uns organisatorisch aus ähnlichen Gründen wie bei Dir nicht.
Wir haben uns entschlossen direkt vor dem Trauungsteil während der Messe unserer verstorbenen Eltern zu gedenken; der Pfarrer wird kurz was sagen, wir werden für jeden eine Kerze entzünden, die dann später auch am Brauttisch stehen wird. Die Sopranistin wird währenddessen Ave Maria (die Schubert-Version-Text ist deutsch) singen. Der Text hat etwas sehr mütterliches und paßt sehr gut. Falls Du aber emotional von dem Tod Deiner Mutter noch nicht entfernt genug bist; besteht hierbei natürlich die Gefahr, daß Du Dich nicht mehr beruhigst. Ich mache es so, daß ich mir das Lied oft vorher anhöre; sodass ich sozusagen etwas abstumpfe. Bei mir, glaub ich, funktioniert das ganz gut. Der Tod unserer Eltern ist aber inzwischen auch schon über zehn Jahre her, sodass zumindest mir die Zeit mit meinem Vater manchmal schon abstrakt weit weg erscheint.

Lg, Lisi

hallo anno!!

ich und mein mann haben letzte woche geheiratet!! von meinem mann ist der vater vor 1 1/2 jahren gestorben!! bei der standesamtlichtrauung hat die standesbeamtin das mit aufgenommen!! es war sehr sehr traurig und wir haben sehr viel geweint!! ich würde es nicht mit in die zeromonie rein nhemen, denn wenn du schon weißt das dir das sehr nah gehen wird, würde ich irgendetwas anderes machen ob an sie zu denken!!
Wir waren nach der Standesamtlichen trauung dann noch zu zweit am Grab seines vaters!
Die idee mit der Kerze finde ich auch sehr schön aber mir wäre es zu traurig! Vielleicht könntest du deinen Brautstrauss ja trocknen und bei der nächsten Gelegenheit ihm zum Grab deiner Mutter bringen!!

Es ist immer schwer für sich den richtigen weg zu finden!
Wünsche dir auf jedenfall das du ihn findest!

Ganz liebe Grüße Andrea

Da ich hier im Forum kaum noch aktiv bin, nehme ich meine Geschichte hier raus. Ist ja auch schon eine Weile her und nicht mehr aktuell…

Hallo Anno,

meine Mutter ist vor 6 Jahren gestorben und hatte sich für Ihre Beerdigung Marienlieder gewünscht. Ich habe eine Sängerin fürs Ave Maria engagiert und denke, dass alle, die bei der Beerdigung dabei waren, kapieren, dass dieses meiner Mutter gewidmet ist. Im Traugespräch habe ich dies auch beim Pfarrer erwähnt, vielleicht bringt er es in die Predigt ein, wir werden sehen.
Ansonsten werde ich vielleicht meinen Vater bitten, Blumen von der Tischdeko mitzunehmen fürs Grab, evtl. auch mein Ringkissen (Gesteck aus weißen Rosen in Herzform).

Liebe Grüße von Alusra

hallo,

meine freundin hatte ein medalion (schreibt man das so) mit dem bild ihrer mutter an. fand ich auch eine sehr schöne idee. sie hat ihren brautstrauß auf das grab ihrer mutter gestellt. und geworfen hat sie einen von den brautjungfern.
euer pfarrer wird aber bestimmt noch ein paar worte in die predigt mit einbauen wenn ihr das möchtet.
ihr könntet auch den tanz mit dem lieblingslied deiner mutter eröffnen.
lieben gruß
brina

Liebe Anno,

die Mutter meines Verlobten ist vor fünf Jahren gestorben. Wir möchten gern während es Gottesdienstes ein Gedenken an sie integrieren. Wir werden Ihr Lieblingskirchenlied singen, und eine Fürbitte für sie halten. Mit dem Pfarrer werden wir noch besprechen, ob er in der Prdedigt auf sie eingeht. Ich denke, er wird das erwähen, auch weil diese Erfahrung meinen Verlobten und mich eng zusamengeschweißt hat und unsere erste große Prüfung war.

Irgendwie hilft es mir schon zu lesen, wieviele hier im Forum diese schlimme Erfahrung gemacht haben und denen nun ein Elternteil im Leben und bei der Hochzeit fehlt. Ich bin sicher, du findest eine Art, an deine Mutter zu erinnern. Vielleicht musst du dir erstmal darüber klar werden, ob du eine Form des Gedenkens wählst, die nur du und die engeste Familie weiß-zum Beispiel die Lieblingsblumen im Brautsrauß, oder ob alle Gäste es erfahren sollen, also ein “öffentlichers” Gedenken z.B. in der Predigt stattfinden soll. Auf keinen Fall denke ich, dass das mit den Blumen “zu wenig” ist. Mach das, was deiner Mutter gefallen würde.
Alles Liebe,Terry

Liebe Anno

wie Du vielleicht schon gelesen hast, ist meine Mutter 7 Jahre tot, mein Vater 4 Jahre.
Da wir in meinem Heimatort feiern, werde ich also den Brautstrauss auf das Grab bringen gemeinsam mit meinm Mann (dann!).
Dazu werde ich Gladiolen in das Gesteck der Kirche integrieren lassen. Meine Ma hatte am 14.8. Geburtstag und sich immer Gladiolen gewünscht (da August-Blumen).
Eine Fürbitte wird natürlich speziell für meine Eltern sein. (kann man die eigentlich auch selber sprechen???)
Mit meiner Ma hat mich übrigens immer die Musik verbunden. So sollte ich früher oft die Barcarole für sie auf der Orgell spielen (und sie hat mitgesungen :wink:), deshalb werden wir diese zum Einzug der Gäste in die Kirche spielen lassen und auch unseren Hochzeitswalzer dazu tanzen.
Meine Eltern haben angeblich zu La Paloma ihre Tanzrunde eröffnet - aber das kann ich fast nicht glauben. Außerdem haben wir das Lied auf der Beerdigung von Vati gespielt. Das ertrage ich nicht.
Vielleicht werde ich auch noch etwas im Kirchenheft aufnehmen? Was denkst Du?
Außerdem: wir feiern im Garten meines Elternhauses, somit bin ich den ganzen Tag in dem von ihnen geschaffenen Hab und Gut.

Mein Onkel (Bruder meiner Mutter und Patenonkel)ist auch schon am rotieren. Ihm graust glaube ich auch ein wenig vor seiner Ansprache … er hat schon gesagt, dass er nicht zu sehr ausholen will, wegen meiner Eltern.
Ein bischen gruselts mich auch, will ja an so einem Tag nicht ständig heulen weil mir meine Eltern fehlen.

Ach ja und den Hund meiner Eltern haben wir die ganze Zeit bei uns, sogar in der Kirche. Die Küsterin ist ganz begeistert, offensichtlich bringt manchmal nämlich auch der Pastor seinen Hund mit :wink: Und unser Hundi ist Kirchen und pastorengesangtfest g Haben wir neulich auf der Trauerfeier meine Omi getestet …

Sollte ich noch eine Idee haben, lasse ich es Dich wissen.

Liebe Grüße
Britta

Hallo Anno,
hallo Ihr alle!!!

Ich finde auch, dass es einem Trost spendet, zu lesen, wie viele von uns mit dem Tod eines oder sogar beider Elternteile “zu tun haben”.

Mein Vater ist auch vor 6 Jahren an Krebs gestorben- am 10.09. und wir heiraten am 09.09.! Das wird auch ganz schön hart werden!

Ich finde die Idee, eine Kerze im Gedenken an ihn zu entzünden sehr schön und denke auch, dass ich das emotional noch am ehesten verkraften werden. Ich bin eh so eine, die ziemlich nah am Wasser gebaut hat, so dass ich jetzt schon zu heulen anfange, wenn ich daran denke, dass mein Papa bei der Hochzeit fehlen wird. Und ich weiß ganz genau, wie stolz er gewesen wäre… Meine Schwester hat in dem Jahr im Mai geheiratet, in dem er gestorben ist. Da ist er fast geplatzt vor Stolz!!!

Ich werde aber auch den Pfarrer nochmal fragen, ob er noch eine andere Möglichkeit kennt, ihn irgendwie einzubinden, ohne dass es dann mit mir vorbei ist…

Ich wollte auch zuerst was ins Kirchenheft schreiben, das dann jemand vorliest, aber schon als ich mir was überlegt habe, habe ich hier Rotz und Wasser geheult!

Vielleicht können wir uns ja noch ein paar Mal darüber austauschen, wie wir es denn nun alle machen werden…

Ganz liebe Grüße

Nicole

ich finde es schwer zu beurteilen, da unsere beider eltern leben und ich mir über sowas keine gedanken machen brauche

denke aber auch, dass wenn du es emotional nicht verkraften wirst, dass du deine mutter nicht direkt integrieren solltest. eine hochzeit sollte trotz allem was schönes und lustiges sein und es bestünde die gefahr, dass einige gäste nicht wissen wie sie damit und mit deiner trauer umgehen sollen und es auf der feier zu einer “komische” stimmung kommt

ic finde die ideen mit den kerzen und dem medaillon sehr schön. auch ihre lieblingsblumen zu integrieren ist sehr schön

Hallo Anno und alle anderen

das Thema beschäftigt uns auch. Die Mutter meines Bald-Ehemanns ist schon vor längerer Zeit gestorben. Sein Vater ist seit einem Schlaganfall vor drei Jahren schwerbehindert. Mein Vater ist im letzten Herbst tödlich verunglückt. Somit ist nur noch meine Mutter gesund und lebendig.
Wir wollen deshalb im Gottesdienst jeweils eine Fürbitte für die verstorbenen Elternteile und den kranken Vater sprechen. Außerdem denken wir darüber nach, ob und wie wir den Vater am Gottesdienst teilnehmen lassen können - das ist leider nicht so einfach. Die Idee mit der Kerze wäre für uns, glaube ich, nicht so passend. Aber über den getrockneten Brautstrauß denke ich nach.

Grüße an alle.

Hallo an alle,

auch meine Mutter wird nicht bei unserer Hochzeit dabei sein.
Mein Liebster und ich werden einen Tag nach der Trauung zum Friedhof fahren und einen Strauss auf ihr Grab legen.
Bei der Feier werde ich ohne Wissen aller anderen eine Kerze für sie anzünden, denn ich habe Angst dass ich zu weinen anfange wenn ihr Nichtdasein irgendwie angesprochen wird. Habe schon während der bisherigen Vorbereitungszeit oft gemerkt wie sehr sie mir fehlt. Mein Liebster sagt dann immer ich soll nicht traurig sein, denn das würde ihr bestimmt nicht gefallen. Das hilft mir dann etwas.

LG Peggy

Ich bin wirklich überwältigt! Vielen Dank für eure vielen lieben Vorschläge und es tut so wahnsinnig gut zu wissen, dass es auch anderen so geht wie mir. Man kommt sich da manchmal so verloren vor…

Die Idee mit der Kerze entzünden finde ich echt schön, mal sehen, ob wir das irgendwie einbauen können… Ansonsten bin ich noch immer ein bisschen unschlüssig, was ich da nun eigentlich will und was eben nicht. Wir haben die standesamtliche Trauung in meiner Heimatstadt und danach werde ich auf jeden Fall meinen Standesamtsstrauß zum Grab bringen. Zur Hochzeit werde ich versuchen die Lieblingsblumen meiner Mutter zu integrieren. Musik, die meine Mutter geliebt hat, würde ich glaub ich nicht ertragen, ebenso wenig wie ein Bild von ihr… Die Vorstellung ist schon toll, aber da überkommts mich ja so schon :cry: .

Also ich finds wirklich erleichternd, das wir alle nicht alleine dastehen und ich werde mir den einen Satz von Terry nochmal durch den Kopf gehen lassen: “Mach das, was deiner Mutter gefallen würde.” Ich finde das großartig, weil ich - so einfach wie das eigentlich ist - da noch gar nicht dran gedacht habe… Und ich weiß, dass meine Mutter sich wahnsinnig über unsere Hochzeit freuen würde, ihren Schwiegersohn total lieben würde (die kannten sich ja nie) und sie sich nichts mehr als eine glückliche, strahlende Tochter als Braut wünschen würde. Und das kann man ja ganz gut realisieren, nicht wahr :wink: ?

Ich wünsche uns allen, dass die Phasen der Traurigkeit vor der Hochzeit die Wunden schon so weit schließen, dass wir an unserer Hochzeit mit einem Lächeln und ganz ohne Tränen zum Himmel blicken können und an die denken, die wir vermissen…
Das war jetzt ganz schön emotional - tat aber gut!

Ganz liebe Grüße von Anno

Schön gesagt Anno…

Hallo Anno und hallo ihr anderen,

erstmal möchte ich Euch sagen, dass es mir sehr leid tut, dass viele von Euch bereits einen Elternteil verloren haben.
Sie werden aber in Euren Herzen immer bei Euch sein, versprochen.

Der Vater meines Zukünftigen ist vor 14 Jahren bereits gestorben, dennoch weiss ich, dass die Familie sehr an ihm hängt.

Ich habe als kleine Überraschung nach der Kirche weisse Schmetterlinge organisiert, von Schmetterlingszauber.
Was glaub ich auch mal in der Weddingstyle?
So können die Schmetterlinge das Glück udn die Freude in den Himmel und in die Freiheit tragen- finde ich eine sehr schöne Idee…

Liebe Grüße und weiterhin alles Gute!

Isabelle

Dass besonders dieser Tag emotional sehr taff ist, ist vollkommen klar.

Meine Mutter ist vor ca. 8 Jahren gestorben und es ist für mich sehr schlimm, das sie nicht bei meiner Hochzeit dabei sein wird.

Ich habe mir überlegt, dass ich mit in die Einladung schreibe, dass jeder Gast eine Rose mitbringen soll. Diese Rosen werden einen großen + prächtigen Strauß geben und den möchte ich dann zum Grab meiner Mutter bringen. Als Geste, dass jeder weiß, dass sie fehlt und jeder daran erinnert wird, wie wichtig dieser Tag für meine Mutter wäre. Auch die Gäste, die eigentlich meine Mutter gar nicht kennen, sollen so den “Kontakt” zu ihr bekommen. Ich möchte nicht, dass es heißt " ach, die ist ja schon 8 Jahre tot - lange Zeit…" sondern dass es allen bewußt ist, dass sie fehlt und wir sie alle vermissen. Ich wieß, dass einige das übertrieben finden werden, aber mir ist es sehr, sehr wichtig.

Hallöchen

Also bei uns ist es auch so. Von meinem Schatzi die Eltern leben auch nicht mehr und wir werden einen schönen Bilderrahmen kaufen und dieses Bild dann mit auf unseren Tisch stellen. Zusätzlich wird mein Schatz dieses Bild im Kleinformat in seiner Anzug-Tasche links (nah am Herzen) tragen.

Liebe Grüße

bei uns ist es ähnlich. meine Schwiegermama starb vor 3 Jahren. wir werden sie in einer Fürbitte erwähnen und den Brautstrauß vom Standesamt auf ihr Grab stellen. meine Mama hatte vor fast 2 Jahren einen Schlaganfall und sitzt im Rollstuhl. aber wenigstens ist sie noch dabei. ist für sie aber traurig, weil sie mir bei den Vorbereitungen nicht helfen konnte, das macht ihr schon zu schaffen. und jetzt mußte noch mein Onkel der bei uns gewohnt hat in ein Sterbehospitz. das belastet einen schon, weil man jeden Tag mit dem schlimmsten rechnen muß. da überlegt man natürlich ob man alles absagen soll, aber ich hab mit meiner Familie und meinem Onkel gesprochen und wir heiraten dann trotzdem nächste Woche. wär auch schwierig, jetzt noch alles zu verschieben oder abzusagen, ist auch nicht in seinem Sinne.