Hochzeitszeitung - wie unter wann unters Volk bringen?

Hallo,

ich mal wieder… Wüsste mal gerne von den Hochzeits-Expertinnen, wie und wann die Hochzeitszeitung unter die Gäste gebracht wird?

Eigentlich dachte ich ja, so kenne ich zumindest, gehen die Trauzeugen (die die Zeitung auch erstellen) beim Sektempfang herum und “verkaufen” die Zeitung gegen einen kleinen Obulus, der dann dem Brautpaar zugute kommt.

So hatte ich mir das auch gedacht, die Leute sind mit der Zeitung erstmal versorgt und wir können dann Fotos mit der Familie machen.

Jetzt hat meine Schwiegermutter mir eben am Telefon gesagt, dass es ein absolutes “No Go” sei, die Zeitung zuverkaufen?! Und jetzt?
Legt man sie und die Leute nehmen sich sie weg oder verteilt man sie einfach so, nach dem Motto “Hier lies…”

Wie habt ihr das denn gehandhabt, bzw. wie werdet ihr das machen?

Danke für Hilfe, lg Ramona

Liebe Ramona,

bei uns war es so, dass die Trauzeugen (die die Zeitung gemacht haben) die Zeitung zwischen dem Hauptgang und dem Dessert verteilt haben.
Ich kenne den Brauch, dass die Zeitung verkauft wird, und kann auch verstehen warum. Es ist eben meist ein echt teures Unterfangen, das man sich ruhig auch bezahlen lassen kann. Ich habe es selbst aber noch nie so erlebt, dass die Zeitung etwas gekostet hat.

Ich würde an Eurer Stelle einen Zeitpunkt wählen, der für die Gäste möglichst entspannt ist und ihnen ein bißchen zeit zum lesen und Blättern bietet. Welcher das ist, kannst Du am besten beurteilen, ich kenne Deinen geplanten Tagesablauf ja nicht.

LG, Line

Liebe Ramona,

ich habe bei der HZ meiner Freundin als Trauzeugin die HZ-Zeitung erstellt und wir haben die einfach so verteilt .
Ankündigung an das Brautpaar -hier eure Hochzeitszeitung , an die Familie verteilt und dann gins los ans stöbern.
Allerdings hat meine Freundin nur solche Überraschungen, Programmpunkte von mir geschenkt bekommen - also kein gekauftes Geschenk.
Allerding haben wir für die Zeitung aus was mehr inverstiert.
Wir haben für das Brautpaar die Zeitung als Buch fest binden lassen, und für die Eltern, Paten und Oma+Opas die Zeitung in Softeinband anfertigen lassen und dem Rest einfach so ausgedruckt verteilt - die wurden nur geheftet unn mit nen schönen Band verziert.

Bei der Hochzeitszeitung meiner Grosseltern zum 50. HZ-Tag haben wir meinen Brunder als Zeitungsboten verkleidet und der hat die Zeitung für 2 € verkauft, zugunsten der Kirche ( in der geheiratet wurde und die renoviert werden sollte ) Das ist super gut angekommen und die Meisten haben sogar mehr gegeben.

Ich persönlich hätte kein Problem dafür bei den Gästen Geld zusammeln, ich würde aber glaub ich keinen Beitrag festlegen sonder so à la Kolleckte.

LG

also wir haben mal für freunde eine hochzeitszeitung gemacht. den optimalen zeitpunkt sieht man, denke ich, erst am tag selber. eigentlich wollten wir sie nach dem abendessen verkaufen, da aber nach dem kaffee irgendwie ein toter punkt war, haben wir uns kurzfristig entschlossen, sie dann schon unter die gäste zu bringen. also wie schon erwähnt, haben wir sie verkauft. der erlös ging aber komplett ans brautpaar. wir haben mit einem mindestbetrag angefangen, aber es konnte natürlich auch mehr gegeben werden. was auch einige taten bzw. tun mussten :wink:, denn wir konnten leider leider kein geld rausgeben. hierbei kam ein betrachtlicher betrag zusammen (ich glaube ca. 250 euro bei 50 zeitungen).
da steckte zwar für uns eine ganze menge arbeit drin, aber ich muss sagen, es hat sich wirklich gelohnt.

Also ich kenne das auch so, dass die Hochzeitszeitung verkauft wird für einen kleinen Betrag. Würde es nicht als absolutes “No Go” bezeichnen! Für mich wäre es ein “No Go”, wenn das Brautpaar die Zeitung selbst vertickt, aber doch nicht, wenn die Trauzeugen das tun.

LG Sweety :wink:

Bei uns wurde die Hochzeitszeitung in das Schuh Übereinstimmungsspiel mit eingebaut… wir mussten uns quasi verdienen, dass die Hochzeitszeitung zu unsreren Gunsten verkauft wird. Meine Schwester hat dann Sparschweine und Zeitungen rumgehen lassen…
Das kam bei den Gästen gut an

Ich hab’ für meine Schwester eine Hochzeitszeitung gemacht. Sehr aufwendig, in Farbe. Wir wurden im Vorfeld auch mit der Aussage konfontiert, die Zeitung einfach zu verkaufen, die Preise, die da genannt wurden bewegten sich so zwischen 5-10 Euro!!!

Wir haben uns jedoch ganz bewusst dagegen entschieden.

1.) Fanden wir es störend durch die Reihen zu gehen und als Bittsteller zu fungieren. Was machen, wenn eine Dame im Abendhandtäschchen eben gerade keinen 5 Euro-Schein stecken hat.

2.) Fand ich es blöd, so viel Geld zu verlangen. Die Leute sind schließlich bei keiner Verkaufsveranstaltung und sollten nicht genötigt werden, auch noch von Herzen gestaltete Dinge in einer Art Gruppenzwang erstehen zu müssen. Die Gäste überlegen sich vorher, was sie dem Brautpaar schenken möchten und ich persönlich würde es als sehr unangenehm
empfinden, dann noch einer Basarstimmung ausgesetzt zu sein.

Dies meine sehr subjektive Sicht der Dinge.

Wir haben dann ein kleines Kind als Zeitungsjungen verkleidet. Ne Kappe aufgesetzt, auf die wir den Namen der Zeitung gedruckt hatten. Messenger Bag, in dem die Zeitungen lagen.

Wir (Macher und Schenker der Zeitung und der Zeitungsjunge) sind dann zwischen dem Hauptgang und dem Dessertbuffet ans Mikrofon, haben dem Brautpaar mit einer Rede, das erste, schön verpackte Exemplar überreicht und dann haben wir den Zeitungsjungen losgeschickt. Das war echt süß und jeder hat sich gefreut!

Wenn Du die Zeitung verkaufen möchtest, solltest Du auf alle Fälle einen guten Zeitpunkt wählen, eben wenn gerade eine Art Leerlauf entsteht.
Außerdem spielt auch immer die Tradition mit hinein. Wurde die Hochzeitszeitung sonst auch verkauft, d.h. können die Gäste damit rechnen. Wie sind sie zur Feier erschienen - mit zusätzlichem Geldbeutel? Passt es zum Ambiente der Feier oder kann ich den Verkauf passend gestalten.

:unamused: Sorry, wurde jetzt ein bisschen länger.

Bei uns wurde die HZ verkauft. Heißt das meine Schwägerin mit einer Spardose rumgegangen ist und nur eine Spende haben wollte. Die meisten haben 5 € gespendet. Das Geld haben wir dann am Abend bekommen.

Auf einer Hochzeit vor ein paar Wochen ist die Zeitung nur verteilt worden.

Jeder macht es so wie er will.

Ich habe zur Hochzeit meiner Schwägerin auch eine Hochzeitszeitung gemacht und diese nach dem Essen verteilt. Verkauft habe ich sie nicht, wäre mir komisch vorgekommen. Dem Brautpaar haben wir die Zeitung als Buch binden lassen mit ihrem Monogramm außen dran, für die Gäste habe ich die Zeitung kopiert und in so einem Thermogerät gebunden. Kam super an.