Mit wem in die Kirche einziehen

Hi!

also für mich stand auch von vorneherein fest, dass ich mit Papa in die Kirche komme. Für ihn allerdings auch. Der Pastor von uns war ganz überrascht, dass wir das so machen wollen, denn ursprünglich ist das wohl eine amerikanische Sittte, meint er. Als ich Papa das erzählte, meinte er nur, das machen wir aber trotzdem so. Er freut sich schon so und mein Bräutigam findet das so auch schöner, dass er mich erst in der Kirche dann sieht.
Aber das muß ja jeder für sich selbst entscheiden, wie man das gestalten will. Jeder hat ja andere Ansichten.

Lg Ac :smiley:

Hi Strandblume,

bin mit meinem Vater, unseren Trauzeugen und den Blumenmädchen eingezogen. Mein Süßer hat sich das auch so gewünscht. Und meinem Vater hat es auch unheimlich gefallen… Den Einzug mit meinem Vater habe ich allerdings als Ehrung und nicht als Übergabe gesehen.

Liebe Grüße von Eva

Hallo,

@Juli: Also jetzt wo Du es sagst, fällt mir auf, dass ich auch nie eine Vorstellung in punkto Einzug hatte! Never!! Von weißem Brautkleid etc. schon, aber in punkto Einzug schwebte mir nie was vor… Komisch.

Deswegen werden auch wir gemeinsam einziehen. Gefällt mir persönlich besser, aber ich finde es auch schön anzusehen, wenn die Braut mit dem Vater reinkommt. Daher sollte das jede so machen, wie sie es sich vorstellt, denn es gibt immer Argumente dafür und dagegen bei jeder Einzugsvariante.

LG Jane

@Yvonni80: das ist extrem süß

@Mausekatze: das mit dem Übergeben sehe ich auch so, für mich hat das auch nichts mit “amerikanisch” zu tun, aber wie Du schon sagst, die Diskussionen gab es ja schon (Weddingbubbles, Aisle Runner etc. kommt doch auch alles aus den USA oder GB).

@Schwabenbraut: so hätte ich das auch empfunden (EHRUNG) - und vielleicht bin ich dabei auch besonders melancholisch weil ich diese Chance einfach nicht mehr hatte.

LG Koboldine

Also ich werde mit meinem Mann und unserer Tochter einziehen. Da wir schon ein Kind haben paßt das irgendwie gar nicht, dass ich von meinem Vater “übergeben” werde.
Meine Eltern sind damals auch schon zusammen in die Kirche gefahren und zusammen zum Altar.
Aber das soll auch jeder für sich selbst entscheiden, ob amerikanisch oder nicht, wem es gefällt, warum nicht? Rührend ist es ja irgendwie schon :wink:

Hallo,

ich werde mit meinem Zukünftigen einziehen. Ich habe nie davon geträumt, mit meinem Vater einzuziehen. Er wäre nicht so begeistert (kennt es nicht so, so viel Tamtam, seiner Meinung nach) und meine Mutter wäre sauer, weil sie mich ja viel mehr erzogen hat. Und ich sehe keinen Grund, warum mein Vater mich übergeben sollte. Schwer zu beschreiben.

LG,
Haselmaus

Wir wissen ja gerade nicht was wir wollen. :frowning:

Auf der Pro und Contra Seite sind bei uns immer gleich viele Argumente und wir können uns nicht entscheiden.

Und morgen ist das endgültige Gespräch mit dem Pfarrer bis dahin müssen wir uns entschieden haben…

Allerdings haben mir es eure Post etwas leichter gemacht, denn die Möglichkeit mit meinem Papa einzuziehen gibt es nicht, ich bin Halbwaise.

Und ganz alleine ist vielleicht wirklich etwas alleine…

Wir haben auch nie wirklich darüber nachgedacht, weil wir einfach nicht davon ausgegangen sind, dass der Pastor uns die Möglichkeit einräumen würde…hat ein wenig Schnäppchencharakter. :wink:

Okay ich hab jetzt schon eine Tendenz, mal gucken was morgen beim Pfarrer rauskommt.

So, jetzt konnte ich auch endlich mein Kreuz machen, wird auch wirklich langsam Zeit.

Wir ziehen zusammen ein, zu Bach und vorneweg der Pastor mit den Trauzeugen. :smile:

Vor der Kirche wartet dann mein Dann-Mann mit dem Brautstrauss.

Ach, langsam bin ich aufgeregt, aber ziemlich!

Ich werde auch mit meinem Mann in die Kirche einziehen. Ist für mich immer klar gewesen. Wir gehen als verheiratetes Paar in die Kirche. Das ist keine show sondern ein weiterer wichtiger Schritt auf unserem Lebensweg, den wir gemeinsam gehen.

Für uns stimmt es so und der Pfarrer war glaube ich auch erleichtert, dass es für uns ganz klar ist. Keine amerikanischen :wink: oder sonstigen Bräuche.

gruss
gioconda

Hallo,

ich finde auch das muss jeder für sich entscheiden. Ich kann beide Seiten verstehen, beide haben etwas für sich.
Zusammen Einziehen ist sicher sehr symbolisch, das zeigt halt man geht den Weg gemeinsam. Aber von dem Vater, oder einer anderen nahestehenden Person, zum Altar geführt zu werden, und praktisch vor dem Altar zusammengeführt zu werden, als Paar, finde ich persönlich auch sehr romantisch. Und man kann vielleicht die Momente, wo man auf den Zukünftigen zu schreitet, auch noch einmal ganz besonders genießen. Und man kann einem wichtigen Menschen einen ganz besonderen Moment und ein ganz besondere Art von Wertschätzung geben.

Aber wie gesagt, muss jeder für sich entscheiden. Nur das Ganze als “amerikanisch” abzutun, obwohl amerikanische Hochzeiten sich doch heute nicht mehr wirklich so sehr von denen unterscheiden, die wir hier planen (denn sie sind ja meist einfach detailreicher und persönlicher, einfach ausladener als Hochzeiten bei uns früher waren) und als “Show” zu bezeichnen, finde ich nicht so schön. Ich glaube nicht, dass eine der Bräute, die sich für diese Variante entschieden haben, es aus diesem Grund oder mit diesem Gefühl gemacht haben. Ich finde es aber gut, dass man in dieser Frage unterschiedlicher Meinung ist, und das Jeder es dann so macht, wie man sich am Besten damit fühlt.

Lg,

Izumi

ich werde von meinem bruder reinbegleitet. mein vattl ist 1998 gestorben. und drum mein bruder, der ist auch mein trauzeuge. was bei uns aber schon eher traditionell ist: dass der bräutigam gleich hinter dem pfarrer einzieht, aber mit der “kranzldame”, danach alle gäste, und dann am schluß erst die braut mit vater/bruder/onkel… und ich find grad diese symbolik schön, dass es zuerst getrennte wege sind, und nun mit gottes segen will man diesen weg gemeinsam gehn…
greetz, herzkeks

Hallo,

ich gebe auch mal meinen Senf dazu…

Ich wurde von meinen Papili in die Kirche begleitet! Mein Mann stand auch vorne nicht alleine weil die Pfarrerin mit ihm dort gewartet hat!
Ich werde diesen Augenblick nie vergessen als ich am Arm meines Vaters (der ganz stolz war) den Mittelgang entlang geschritten bin und mein Mann mich zum ersten mal im Brautkleid gesehen hat!

Ich finde aber auch das das jeder für sich entscheiden soll. Jeder hat ja auch eine andere Vorstellung und Einstellung vom Leben. Deshalb lasst euch nicht verrückt machen und macht es so wie Ihr es wollt.

Lieben Gruß
Brina

Hallo,

also ich werde mit meinem Mann (da fällt mir gerade auf, dass er das dann ja tatsächlich schon ist weil Standesamt ja vor der kirchlichen Trauung ist…) in die Kirche einziehen. Eigentlich vorallem deshalb, weil wir schon seit 10 Jahren zusammen sind und auch schon sein 8 Jahren zusammen wohnen, da fände ich es irgendwie komisch jetzt noch von meinem Papa “übergeben” zu werden…

Viele Grüße

Wir sind als Brautpaar eingezogen, denn

  1. war das der einzige Punkt, bei dem sich unser toller Pfarrer quergestellt hat.

  2. wollte mein Vater das nicht – der Schwiegerpapa hätte es bestimmt gemacht, aber das wollte wiederum ich nicht…

Hallo alle zusammen!

Ich bin gerade am Überlegen, ob ich allein oder mit meinem Papa einziehen.

Eigentlich war es mein großer Wunsch, dass mein Papa mich zum Altar führt, aber ich hatte neulich ein gaaanz nettes Gespräch mit unserer Pastorin darüber, und nun bin ich mir nicht mehr sicher. :unamused:
Eigentlich ist das Ganze ja ein amerikanischer Brauch und der Vater übergibt seine Tochter als Eigentum dem Mann. Das ist ja in unserer Zeit irgendwie blöd, weil wir ja alle selbstständig sind und eh schon zusammen wohnen.

Ich habe mir nun überlegt, dass mein Papa mich zu Hause abholt, mich zur Kriche bringt und dort vielleicht so bis in die Mitte des Ganges, da “treffe” ich dann auf meinen Schatz und wir gehen die letzten Schritte gemeinsam nach vorne.

Was meint ihr dazu? Wäre das eine Alternative?!

Hallo,

also ich weiß gar nicht wie immer alle darauf kommen, dass es eine amerikanische Sitte ist :unamused: also in Italien ist es Tradition und das auch schon Ewigkeiten, selbst meine ital. Oma wurde von ihrem Vater zum Altar begleitet und für mich hat das auch rein gar nichts mit “übergeben” zu tun, sondern viel mehr eine Ehrung (wie schon jemand vorher hier geschrieben) hat! Meinem Papa bedeutet das unheimlich viel und für mich stand das auch immer fest, das wir das so machen. Wir freuen uns rieisig darauf und mein Freund wünscht sich das auch so :smiley:
Aber das kann und muss ja jeder für sich selbst entscheiden.

Gestern sagt mein Papa überraschend, das er mich gerne führen möchte!
Dabei stand der Plan schon: Bräutigam holt Braut vom Auto ab, Gäste stehen Spalier und dann als Zug gemeinsam in die Kirche.

Dummerweise habe ich eine tiefe Abneigung gegen dieses “vor dem Altar übergeben” weil ich nicht kirchlich bin. (Mache das alles nur für Hasi)
Möchte wenn, dann “unter freiem Himmel” übergeben werden! (Versteht das einer?)

Ich will meinen Vater ja nicht enttäuschen, also was meint ihr :question:
:arrow_right: Ist es ok, wenn mein Vater mich vom Auto abholt und dann ca. 20m führt und dann an Hasi übergibt und wir gehen dann beide durchs Spalier und in die Kirche???
Klar, könnte ihn ja einfach fragen, aber er ist oft so schwierig, das er dann schnell was sagt, was er eigentlich bald wieder bereut… :unamused:

Aber mal ein großes Danke an MrsDinkleman08 !!
Der Gedanke, das ich nicht übergeben werde (auch wenn ichs oben schreibe) sondern es eine Ehre ist, quasi vom einen “Beschützer” zum anderen zu gehen, ist so schön! Jetzt sehe ich das alles entspannter!

Also bei un swir dmein Papa mich zum Altar führen. Mein Papa ist eigentlich mein Stiefvater und wir sind momentan noch mitten in der Adoptionsphase :smile:

Mein Papa hat mich nämlich im letzten Jahr gefragt wie ich es finden würde wenn er mich jetzt noch adoptieren würde um mich so ganz offiziell als mein Papa zum Altar zu führen. Dazu muss man sagen dass das für mich schon immer “mein Papa” ist, denn er ist nun mit meiner Mama zusammen seit ich drei Jahre alt bin (und meinen leiblichen Vater kenne ich gar nicht) und er mich nun schon mein ganzes Leben begleitet.

Das fand ich sehr rührend, denn schließlich bin ich ja kein Kind mehr, sondern 25 :smiley:

Die Ämter sind damit ein bißchen überfordert, aber wir sind in der Endphase und haben es wohl endlich bald geschafft :smiley:

Deshalb ist es mir natürlich besonders wichtig das er mich zum Altar bringt!

@harbi: :smiley:

Also, bei uns ist es auch so geplant, dass mein Dad mich zum Altar führen wird wo mein Zukünftiger auf mich wartet. Ich kenne es aus Bayern so und in Italien ist es wohl auch Tradtion (also nicht nur ein Amerika!)
Und ich finde es auch eine schöne Vorstellung, zu feierlicher Musik begleitet - und nicht übergeben :smiley: zu werden. Abgesehen von der Vorfreude, die ich jetzt schon empfinde! :laughing: