Namen

hallo,

mal eine frage an euch alle:
nehmt ihr seinen namen an, einen doppelnamen od. behaltet ihr euren eigenen namen?

Guten Morgen,
leidiges Thema!!!
:unamused: Ich werde leider einen Doppelnamen haben “Name Bräutigam-Name Braut”. Ich leite ein kleines Familienunternehmen, welches auch den Namen unserer Familie trägt, deshalb wollte ich meinen Namen nicht aufgeben und mein Zukünftiger hat sich partout geweigert meinen Namen anzunehmen (so ne Männersache halt). Wenn wir nicht planen würden irgendwann eine Familie zu gründen, hätte jeder seinen Namen behalten, aber ich find es unschön wenn ein Elternteil nicht so heißt wie die Kinder.
Dieses Thema hat den ersten handfesten Vor-Ehekrach verursacht, aber jetzt ist alles beim Standesamt so angemeldet, ich grummel aber immernoch ein wenig.
Liebe Grüße, Juli

— Begin quote from "juli06"

leidiges Thema!!!
:unamused: Ich werde leider einen Doppelnamen haben “Name Bräutigam-Name Braut”. Ich leite ein kleines Familienunternehmen, welches auch den Namen unserer Familie trägt, deshalb wollte ich meinen Namen nicht aufgeben und mein Zukünftiger hat sich partout geweigert meinen Namen anzunehmen (so ne Männersache halt). Wenn wir nicht planen würden irgendwann eine Familie zu gründen, hätte jeder seinen Namen behalten, aber ich find es unschön wenn ein Elternteil nicht so heißt wie die Kinder.
Dieses Thema hat den ersten handfesten Vor-Ehekrach verursacht, aber jetzt ist alles beim Standesamt so angemeldet, ich grummel aber immernoch ein wenig.

— End quote

hallo juli06,

ich bin eben auch so zwispältig. im grunde würde ich gerne meinen namen behalten. der ist so schon eindeutig und verständlich, sein name ist nicht g’rad ein aha erlebnis und man fragt immer nach, wie, wie schreibt man das… was auch schon nervig ist.
aber wenn ich ganz ehrlich bin hänge ich einfach an meinem name.

allerdings haben wir ja auch eine tochter, sie hat jetzt zwar meinen namen, er wünscht sich natürlich, dass wir so heiße wie er. wobei es umgekehrt natürlich nicht in frage käme.

allein die ganze umschreiberei … dabei wäre alles so einfach, wenn man seinen namen behalten würde.
andererseits, so wie du sagst, familiär betrachtet ist’s natürlich schöner, wenn ein einheitlicher name da ist.
ein doppelname geht bei uns nicht besonders gut, das wir beide einen sehr langen nachnamen haben - meiner hat 11 buchstaben, seiner 9 buchstaben. sozusagen endlos lang zum schreiben. und in den meisten behördlichen formularen, hätte dieser name nicht einmal platz. :wink:

Hallo ihr beiden,

ich werde SEINEN Namen annehmen, dass hat aber auch damit zutun, das der Name nochmal kürzer ist als meiner und viel einfacher zu buchstabieren :smile:
Außerdem ist es ja irgendwie auch schön, auch dadurch die Verbundenheit auszudrücken. Wenn man den gleichen Namen hat, muß man ja auch nicht nochmal erklären, dass der andere der eigene Mann ist.
Ich kann aber auf der anderen Seite auch verstehen, wenn man den eigenen Namen oder einen Doppelnamen behält. Wichtig ist ja nur, dass das Paar selber mit der Namenslösung zufrieden ist, finde ich.

Ich werde jetzt langsam anfangen, mich an den neuen Namen zu gewöhnen und schon mal ein paar Schreibübungen machen :smile: :smile: :smile:

Liebe Grüße
Athena

Hallo,
für mich war eigentlich von Anfang an klar, dass ich “seinen” Namen annehme. Ich bin da vielleicht ein bisschen altmodisch…
Ich finde es einfach schön, wenn die ganze Familie denselben Namen hat. Schon für das Zusammengehörigkeitsgefühl fand und finde ich das schön. Es ist mir daher nicht schwer gefallen, meinen alten Namen aufzugeben. Mein Mann wollte seinen Namen behalten, da er schon Kinder aus erster Ehe hat, die so heißen wie er. Für ihn wäre es aber auch ok. gewesen, wenn er seinen Namen behalten hätte, oder wenn ich einen Doppelnamen gewollt hätte. Ich fand aber einen einheitlichen Namen einfach schöner…
Ich bin auch noch immer froh über die Entscheidung. Die ganze Umschreiberei ist zwar umständlich, aber es ist irgendwie schön, wenn immer noch Leute zur Hochzeit gratulieren, sobald sie hören, dass ich einen neuen Namen habe.
Und es war auch irgendwie aufregend, die neue Unterschrift zu üben… :smile:

Ich wünsche Euch viel Erfolg bei Eurer Entscheidung… Liebe Grüsse, Anne (anlora)

Hallo an alle,
ich werde auch seinen Namen annehmen - wobie mir die ERntscheidung schwerer gefallen ist als ich dachte. Ich dachte immer, ich sei froh, ihn loszuwerden…aber inzwischen ist man auch zu der Person geworden die den Namen trägt…ich hab meinen Magister mit diesem Namen und überhaupt…
Und ein klein wenig ist die Namensdiskussion auch “Schuld” daran, dass wir überhaupt heiraten. Wir hatten halt darüber gesprochen, wie es mit Kindern aussieht und mein Freundwar absolut entsetzt darüber, dass ich überhaupt nicht kompromissbereit hinsichtlich der Namensführung eines Kindes war. Für mich ist halt klar, meine Kinder heißen wie ich - und wenn ich nicht verheiratet bin, eben anders als der Vater.
Uns so werde ich halt seinen namen annehmen. Er freut sich schon darauf, dann immer zuhause anzurufen, um zu gucken, ob ich mich richtig melde…
lg

also ich habe seinen namen angenommen und das mit der umschreiberei ist echt nervig. ich musste ja nicht nur meine papiere umschreiben lassen, sondern auch die unserer gemeinsamen tochter
bei manchen ämtern wäre ich fast :imp: geworden
ach ja und ins geld gehts auch. :confused:

— Begin quote from "schneckerl"

also ich habe seinen namen angenommen und das mit der umschreiberei ist echt nervig. ich musste ja nicht nur meine papiere umschreiben lassen, sondern auch die unserer gemeinsamen tochter
bei manchen ämtern wäre ich fast :imp: geworden
ach ja und ins geld gehts auch. :confused:

— End quote

da wird’s mir dann wohl gleich geh’n, ich muss ja die papiere meiner tochter auch umschreiben lassen.
männer sind was das betrifft aber echt noch hinter’m mond, also ich kenne kaum einen der den namen der frau annehmen würde. ehrlich gesagt kenne ich g’rad mal einen.

ich kenn auch nur einen. mein mann hat sich geweigert meinen namen anzunehmen. aber abgesehen von der nervigen umänderei machts mir nix aus. es gehört irgendwie für mich dazu den namen vom mann anzunehmen. allerdings war meiner kürzer gut verständlich

Hm, ich bin da auch eher konservativ - ich werden seinen Namen annehmen. Allerdings hänge ich auch nicht besonders an meinem Namen, er ist weder besonders spektakulär, noch habe ich unter diesem Namen etwas veröffentlich oder bin für ein Familienunternehmen tätig. Außer der Tatsache, daß ich damit seit 35 Jahren rumlaufe, verbinde ich nix damit. Klingt hart, ist so.

Der Name meines Freundes ist auch nicht wahnsinnig spektakulär, aber im direkten Vergleich schon schöner - und da er auch eher von der konservativen Sorte ist, mußten wir über das Thema überhaupt nicht diskutieren.

Wenn er jetzt Scheißeimer heißen würde, hätte ich allerdings ein Problem. Heißt er aber zum Glück nicht. :laughing: Grundsätzlich ist es mir aber einfach wichtig, einen gemeinsamen Familiennamen zu haben, und Doppelnamen finde ich irgendwie albern (es sei denn, es gibt gute Gründe dafür, s.o.).

Hallo,
also ich werde einen Doppelnamen annehmen, meiner und dann seiner. Für uns war klar, dass ich meinen Namen, der übrigens sehr schön ist, nicht ablegen werde. Hänge sehr an meinem Namen. Denke so ist es eine gute Lösung. Unsere Kinder( sind ja fest geplant :wink: ) werden so mit uns einen Namen haben, dass war uns sehr wichtig.
Liebe Grüße

ich habe von Geburt an ein Doppelnamen und in Deutschland immer Probleme mit gehabt, Formulare zu klein, Leute die sich weigerten mich mit beide Nachnamen anzusprechen, Papiere falsch geschrieben, usw…
Da ich das brasilianische Namensrecht anwenden darf, kann ich alle 3 Nachnamen frei kombinieren. Doch ich werde sein Namen annehmen. Alle 3 Nachnamen müssen zwar buchstabiert werden, doch seins ist kürzer auch wenn ich alle meine deutsch und brasilianische Papiere umändern muß.

Hallo ihr lieben,
auch ich möchte mich in die reihe der diskussionen einbauen. die namensdiskussion sorgte auch bei uns schon für lange abende und erhitzten gemütern.

zur erklärung: ich komme überhaupt nicht mit meiner schwiegermutter klar. sie ist eine hinterhältige, neidende, pessimistische, alles verfluchende frau. jeder in der stadt ist interessant, nur nicht ihre zwei söhne. ihren sohn nach 3-wöchiger abstinenz mal in den arm nehmen? ach wo… wo denk ich hin??? Ihren Sohn (noch nicht mal mich) fragen, wie es ihm geht? was die arbeit macht? usw? wieso denn sollte sie sowas fragen… .kurz und gut: ich habe 2 jahre lang probiert (von über 5 jahren beziehung), mit dieser art von ihr klarzukommen, habe deshalb beruhigungstabletten (pflanzlich) genommen, damit ich mich nicht aufrege… im endeffekt hab ich zur zeit den kürzeren gezogen, weil ich nun mein leben nach ihr ausrichten muss. ich nehme seit kurzem einen anderen zug früh, um sie nicht zu sehen, denn ich koche schon, wenn sie die treppen zum bahnhof hochkommt. aber seitdem bin ich innerlich ruhiger und nicht mehr so zickig. ich werde auch in einem jahr in meine heimatstadt zurückziehen wollen, und ich werde so lange diskutieren mit meinem DANN MANN, bis er mitmacht. ich halte es bei diesen schwiegereltern echt nicht aus.

naja, und daher möcht ich natürlich auch nicht so heißen wie seine familie. aber für ihn kommt es eben auch nicht in frage, meinen namen anzunehmen. das ist für ihn, als ob er sich unterwirft :open_mouth:
blöde konservative einstellung.

ich möchte aber auch nicht, dass mein kind mich irgendwann ständig fragt, warum ich anders heiße als er…

nun heißt es, ne lösung finden… habt ihr nen rat?

Ganz ehrlich? Seinen Namen annehmen,(wenn die Abneigung nur an der Schwiegermutter und nicht an der Idee an sich liegt) denn es ist in erster Linie ER den du heiratest und eine Familie mit gründen möchtest - und vor allem machen dass du von der Frau weg kommst. Wenn nicht in eine andere Stadt so doch zumindest mit etwas mehr räumlicher Distanz. Vielleicht hast du ja über den Namenskompromiss - mit dem er sich deiner Loyalität und Zugehörigkeit noch deutlicher bewußt wird, ein Pfund mit dem du wuchern kannst.
lg

— Begin quote from "Temptation"

zur erklärung: ich komme überhaupt nicht mit meiner schwiegermutter klar. sie ist eine hinterhältige, neidende, pessimistische, alles verfluchende frau.
ich möchte aber auch nicht, dass mein kind mich irgendwann ständig fragt, warum ich anders heiße als er…

nun heißt es, ne lösung finden… habt ihr nen rat?

— End quote

hallo temptation,

klingt ja echt schlimm. da hab ich wohl glück mit meinen zukünftigen schwigis. die sind beide total lieb und herzlich und es ist ein wirklich sehr gutes familienverhältnis. die beiden haben uns (die schon schwiegertochter und mich) total lieb in ihrer familie aufgenommen. im märz bekommt meine zukünftige schwiegermami sogar ein wochenende in abano mit ihr und ihrer enkeltochter. worauf ich mich schon freue, dass wir beide mal sozusagen ohne jungs abhängen können. und nur wir mädels verreisen.

eines kann ich auf alle fälle sehr gut verstehen, mit solchen schwiegereltern möchte ich auch auf keinen fall unter einem dach leben, weil’s ja zumeist dann auch die eigenen beziehung belastet. immerhin sitzt ja das eigenen kind (in dem fall dein verlobter) zwischen zwei stühlen, auf der einen seite sind’s ja seine eltern, auf der anderen seite sollte er ja dir gegenüber loyal sein. das ist mitunter nicht leicht. und glaub mir, so schlimm und herzlos die eigene mutter auch sein mag, sie ist trotz allem die mutter und kinder (auch wenn sie erwachsen sind) hängen emotional an ihrer mutter. das ist sicher auch für ihn keine leichte situation.

bzgl. namen, ja einen wirklichen konsens zu finden, wenn keiner den namen des anderen möchte, ist dann auch recht schwierig.

ich persönlich glaube nicht, dass das kind später ein problem hat, wenn mutter und vater anders heißen. unsere generation ist das halt noch nicht so gewöhnt. wir kennen ja von zu hause noch (also meine altersklasse zumindest), dass vater und mutter den gleichen namen haben. ein doppelnamen ist für uns schon exotisch und kommt normalerweise nur beim adel vor (so ähnlich ist da wohl noch unser denkmuster). aber inzwischen gibt es immer mehr frauen, die ihren namen behalten und noch mehr frauen die einen doppelnamen annehmen.

mit einem namen sollte man sich schon auch ein bisschen identifizieren können und vor allem muss man ihn ja auch mögen. wenn du mit dem namen immer etwas schlechtes verbindest, ist es auch nicht so prickelnd wenn man dann auch noch so heißt.
aber andererseits hast ja auch etwas positives mit dem namen. du hast ja den besseren teil bekommen, den diese familie hervorgebracht hat - deinen verlobten.

wie gesagt einen kompromiss zu finden, wenn keiner den namen des anderen annehmen will ist schwierig. andererseits, warum müssen eigentlich immer wir frauen nachgeben? weil’s schon seit der steinzeit so ist, dass frau ihren namen hergibt, ist doch auch ein albernes argument, oder?

@michy: jepp, schlimm ist es wirklich. und für mich ist es wirklich schwer, da eine lösung herbeizuzaubern. Mein Verlobter sagt mir immer auf mein Argument, dass ich nicht so heißen möchte wie seine Mutter, dass ich ja nicht wie sie heiße, sondern wie sein Papa (die Mutter hat ja auch nur den Namen angenommen). Für meinen Schatz ist es sicher schwer, dass weiß ich. Meine Mama redet mir da auch immer ins Gewissen. Meine Eltern sind für meinen Schatz seine Ersatzeltern. Dort holt er sich die Zuneigung und das Interesse, was er eben braucht. Ist auch krass, dass er sowas sagt finde ich. Ich glaube, wenn sein Papa nicht wäre, mit dem es keine Probleme gibt, dann wäre die Diskussion “in die Nähe meiner Eltern ziehen” nicht so schlimm für ihn. Aber er würde ja dann seinen Papa irgendwo verletzen. Mittlerweile habe ich ihm erstmal die Augen geöffnet, wie desinteressiert seine gute Mama ist gegenüber ihrer Familie. Er selber sagte, vielleicht brauchte er das mal…
Naja, meine Mama hat auf mich eingeredet, ich solle die Füße still halten bis nach der Hochzeit. Dann kann man ja den Kontakt einschlafen lassen ganz langsam. zumindest ich, weil es bekommt mir wirklich nicht gut. wir haben uns immer wegen diesem einem thema in den haaren. klar, wie du schon sagst, es ist eben seine mutter…
ich darf übrigens meine schwiegereltern nach 5 1/2 jahren beziehung immer noch mit SIE anreden. ist das nicht süß??? :imp:

@temptation:
mei is’ echt schlimm, hört sich ja nach echtem drachen an, was du da zwangsweise mit heiratest.

hast du das mit deinem verlobten schon besprochen, dass du gerne umziehen möchtest? ich glaub ihr wohnt ja jetzt im selben haus mit getrennten whg., oder?
vielleicht ist es gar keine schlechte idee, wenn ihr räumlichen abstand zwischen euch und deinen zukünftigen schwigis bringt. bei einem besuch erträgt man das ja dann eher, als wenn man das ganze theater tag für tag mit machen muss.

wichtig ist nur, dass eure beziehung unter der tyrannei der schwimu nicht leidet und ihr euch beide das nötige verständnis entgegeben bringen könnt.

manche leute sind echt schlimm, sie kommen mit ihrem eigenen leben nicht klar, statt aber zu lernen mit sich selbst klar zu kommen, tyrannisieren sie dann lieber andere, damit sie nicht auf ihr eigenes leben schau’n müssen.

da bekommst wohl ein sonderexemplar an schwimu ab, du ärmste.

wünschte du würdest auch so liebe schwigis bekommen, wie ich. ist echt eine bereicherung, man bekommt sozusagen ein zweites paar eltern und für unsere maus ist’s auch super, dass sie großeltern im doppelpack hat die sie von beiden seiten so vergöttern.
ohne meine und die zukünftigen schwigis könnte ich ja mein studium neben dem arbeiten und der familie gar nicht machen. beide unterstützen mich in der betreuung der kleinen, ohne deren hilfe ging’s gar nicht.

auch wenn’s abgedroschen klingt.
kopf hoch und nicht unterkriegen lassen. ihr werdet ja bald selbst eine familie sein und dann muss man sich wirklich früher od. später vom störfaktor befreien so gut es geht. :wink:

@michy: die schwiegereltern haben ein haus, dort wohnte mein schatz bis zu dem zeitpunkt, an dem jedes pärchen für sich entscheidet, “ich möchte mein eigenes reich”. das war im september 2003 nach abschluss meiner lehre und festem arbeitsplatz. unter anderem war aber auch da schon das verhalten seiner mutter schuld. nur war es da noch nicht so schlimm.

die frau hat zwar ein haus, aber sie hatte seit über 8 jahren keinen urlaub, sie sagt selber “was soll ich mit diesem idioten (ihrem mann) 2 wochen irgendwo?”, ist wahrscheinlich, wie du schon sagst, extremst unzufrieden mit ihrem leben, hat keinen führerschein, kommt also von dort, wo sie wohnt, nur mit ihrem mann weg, sieht nichts anderes als arbeit und zuhause usw. und so fort… ich könnte jetzt noch x sachen aufzählen, die diese frau geprägt haben, nur bin ich eben so ein mensch der anderen art, ich bin sehr lebensfroh, lustig, locker, immer ein lächeln und witz auf den lippen, freue mich, wenn ich menschen zum lachen bringen kann, und sehe in nix irgendwas böses (bis es das gegenteil zu behaupten gibt zumindest). aber selbst dann stütze ich mich auf persönliche erfahrungen , bevor ich einen menschen beurteile.
naja, mein schatz tut schon viel muss ich sagen. er ist glaube ich, der geduldigste mensch, den es gibt. (ich bin widder)

mit dem “in richtung meiner eltern ziehen” tut er sich derzeit noch ein bissl schwer. weil es für ihn statt 3 minuten arbeitsweg 30 minuten bedeutet. er hat aber auch ab und an “havarieeinsätze”, das heißt, er muss dann nochmal los. das stört ihn eben. weil er sagt, wenn ich feierabend habe, habe ich auch feierabend und muss nicht nochmal eventuell los. ich habe davon nur vorzüge erstmal. meine mama ist in meiner nähe (wir wollen zwar nicht im selben haus wohnen aber in der nähe), ich hab meine familie spontaner um mich als jetzt, meine mama kann mir auch mal helfen, wenn nachwuchs da ist usw. ich fahre derzeit sowieso mit der s-bahn auf arbeit, ob ich da jetzt noch ne viertelstunde länger mit der s-bahn fahre, ist schnuppe.

ich glaube, ich muss ihn damit nur nicht nerven. denn dies jahr ist erstmal die schöne hochzeit dran (hier stand mir auch erst die schwiegermutter im weg, denn er hatte angst, es ihr zu sagen. klar, wenn meine mutter so ne ansicht über ihren ehemann hätte - idiot - dann hätte ich auch angst, ihr zu sagen, dass ich heirate. dann habe ich ihm das abgenommen und habe es ihr brühwarm irgendeines morgens serviert während der zugfahrt. und habe ihr auch dazu gesagt, dass sie der grund war, warum er nicht heiraten wollte sie war natürlich völlig überrascht)
danach fliegen wir in die flitterwochen nach venezuela. dann machen wir im september unseren obligatorischen schweizurlaub und dann, anfang 2007, kann ich den umzug ja mal in angriff nehmen. ich bin eben ein sehr ungeduldiger mensch, bei dem alles sofort sein muss. aber man lernt ja nur dazu…

wie sagte meine geliebte mama immer: “du kannst alt werden wie ne kuh, und lernst immer noch dazu.” :smiley: und sie wird damit immer recht haben.

Hallo, Temptation!

Ich würde das mit dem Namen nochmal ganz in Ruhe überdenken!
Bei mir selbst ist es so, dass mein Mann bereits schon einmal verheiratet war, und seine Ex-Frau trägt auch unseren Namen.

Ganz früher war das mal ein Problem für mich, aber als jetzt die Hochzeit anstand, wollte ich einfach so heißen wie mein Schatz, da es für mich als Zeichen der Zusammengehörigkeit dazugehört. Wegen seiner Kinder wollte er seinen Namen behalten, was ich echt verstehe. Letztendlich habe ich mir dann gesagt, dass ich ja schliesslich seinen Namen annehme (und nicht ihren). Ich heirate ja meinen Mann und nicht seine Ex-Frau.
Mir geht es jetzt mit dem neuen Namen super, auch wenn Freunde von uns erst gemeint haben, dass SIE es ist, als ich mich am Telefon die ersten Male mit dem neuen Namen gemeldet habe. (Und wenn ich ehrlich bin, ich kann darauf verzichten, mit ihr verwechselt zu werden…)

Vergiß doch einfach Deine (böse) Schwiegermama, schließlich geht es doch um Euch. Und Du willst doch nicht wirklich, dass sie auf diesem Weg mittelbar Euren neuen Namen bestimmt, oder?

Viel Glück, bei der Entscheidung! Anne (anlora)

Hallo Anne,

ich hätte beinah gesagt:
Hast Recht Mama :laughing:
Aber stimmt. Dann hätte sie ja indirekt wieder die Macht über uns. Aber: andersrum denkt sie vielleicht: “Haha, wieder gewonnen.” :smiling_imp: