Probe?

Huhu,
sagt mal, habt ihr eine Probe gemacht vor der kirchlichen Trauung???
Ich kenn das nur aus Filmen, und hielt es bislang fpr unnötg…eine Freundin meinte, das wäre wichtig…

Wie habt ihrs gehalten??

LG jUlia

Hallo,

wir haben nur mit dem Pfarrer den Ablauf besprochen, eine Probe gab es nicht… es hat alles geklappt :smiley:

Frag doch mal mit Eurem Pfarrer wie er es üblicherweise macht.

Grüße
pebbles

hallo!

ich dachte eigentlich auch immer, sowas gibts nur in filmen… :wink:

wir haben uns mit dem pfarrer eine woche vor der trauung in der kirche getroffen, er ist dann den ablauf mit uns durchgegangen.
und wie bei pebbles hats prima geklappt!

bzw. das, was nicht so gut geklappt hat, nämlich dass mein mann beim glaubensbekenntnis wenigstens TEILE auswändig kann, hätten wir mit einer probe eh nicht verhindern können… :wink:

ich persönlich finde eine “generalprobe” dann auch ein bißchen übertrieben, wenn ich ehrlich bin.

grüße,
juli

@juli, meinem Mann war auch nicht klar, daß er beim Ringwechsel noch was sagen mußte “Trag diesen Ring…”, das hätte ihm niemand vorher gesagt… :unamused:
Fand aber aber nicht schlimm…das sind noch die Dinge an die man sich mit einem Schmunzeln erinnert :wink:

@ pebbles: :smiley: :smiley: :smiley:

ich find auch, dass gerade solche momente dazugehören…
immer, wenn wir unser hochzeitsvideo angucken, und man die unkoordinierten lippenbewegungen meines mannes sieht, die so gar nix mit dem gesprochenen text zu tun haben, müssen wir einfach nur lachen…

lg,
juli

@ pebbles : solange er nicht vergessen hat “ja” zu sagen :laughing:

bei uns wird auch nicht geprobt.
Sooo viel kann man da ja auch nicht falsch machen. (gut mein Mann war langezeit Oberministrand und ich auch in der Kath. Jugend aktiv da sollten wir das eigentlich im Schlaf beherschen…)
Wenn man den Ablauf mal mit dem Pfarrer durch gesprochen hat sollte das doch eigentlich ausreichen

Viele grüße

also bei uns wird geprobt, denn meine 7jährige nichte, darf bis zur ersten kurve in der kirche meine schleppe tragen, und will dann noch wissen, wann sie denn endlich als 1. blumenmädchen wie und wo und überhaupt vorangehen darf…
greetz, herzkeks

Ich habe genau diese Frage auch dem Pfarrer gestellt, der mich ganz entsetzt angesehen hat, ungefähr so: :open_mouth: :open_mouth: :unamused: “Nein, wir besprechen das jetzt und dann klappt das schon”. Was soll ich sagen, es hat geklappt! :smiley:

hallo mriechen!

also, wenn nicht einmal das stefferl geprobt hat (bei dieser perfekten hochzeit), dann hast du spätestens hiermit deine antwort! :smiley: :smiley: :smiley:

grüße
juli

Hallo,

ich habe noch nie gehört, dass Probetrauung hier in Deutschland üblich sind… Fragt doch einmal euren Pfarrer.

Ich glaub, wenn ich unserer Ortspfarrerin mit einer Probetrauung käme, würd sie mich glatt an die Kirchentür nageln :laughing: Vermute mal, dass das für die meisten Pfarrer wirklich etwas zu “amerikanisch” sein wird, viele drehen ja schon beim Einzug mit Brautvater/-führer total am Rad…

Aber ich denke auch, dass das alles bestimmt auch ohne Probe gut klappt.

Huhu,
hab mich auch nochmal mit Schatzi drüber unterhalten, und ir sind der Meinung, dass wir uns keinen weiteren Terminstress kurz vor der Hochzeit machen müssen… insofern werden wir auch darauf vertrauen, dass wir das so hinkriegen gg

Ist ja nicht so, dass man kurz vor der Hochzeit noch Zeit zuviel hat…ich habe 10 Tage vorm Termin Meisterprüfung…

LG Julia

kicher Das war so ziemlich das erste, was unser Pfarrer zu uns gesagt hat: keine Probe! Wir haben wohl etwas überrascht geguckt, da hat er uns erklärt, daß er etwas traumatisiert sei: Eine in Düsseldorf lebende Amerikanerin hatte im Regionalfernsehen seinen Gedenkgottesdienst für die Opfer des 11. September gesehen und fand das so “moving” und “touching”, daß sie unbedingt dort und von ihm getraut werden wollte. Er hat voreilig zugestimmt und mußte dann eine original amerikanische Hochzeit mit acht Bidesmaids und acht (wie heißen die auf männlich?) und jeder Menge weiterem Kram über sich ergehen lassen, und das ganze mußte orginal und in Gänze zweimal (!) geprobt werden.

Naja. Es gab wohl wenigstens ein fette Spende für seine Kirche. Aber danach hat er sich geschworen, daß er künftig nur noch puristisch-protestantische Traugottesdienste macht, und jeder, der was anderes will, soll sich seinen eigenen Pfarrer mitbringen… 8)

Lange Rede, kurzer Sinn: Nein, wir hatten keine Probe, und so furchtbar viel kann man wirklich nicht falsch machen. Kleine Unstimmigkeiten oder Pannen lockern eher die Stimmung auf und gehören doch irgenwie dazu. Man sollte einfach vorher alles, was unklar sein könnte, einmal durchsprechen, das reicht vollkommen.

Hallo Mariechen,

ich glaube, dass bei einer amerikanischen Hochzeit mit vielen Brautjungfern und Brautführern eine Probe schon notwendig ist, sonst bricht dort das logistische Chaos aus, wenn die vielen Beteiligten nicht wissen, wo sie hinmüssen und was sie tun müssen.

Aber da wir hierzulande normalerweise noch bescheidener sind, was die Zahl von Brautjungfern und Brautführern angeht, wird das bestimmt auch ohne Probe klappen. Der Ablauf einer kirchlichen Trauung ist ja weitgehend vorgegeben und der Pfarrer kann auch steuernd eingreifen.

Eine gute Methode, um Pannen zu minimieren, ist, sich im Vorfeld zu überlegen, was eigentlich alles schiefgehen kann und als Konsequenz daraus, mit den Beteiligten solange darüber zu sprechen, bis alles klar ist. Man kann zwar nicht alles bedenken und ausmerzen, aber wenn alles komplett vorhersehbar ist, ist es ja auch langweilig.

Liebe Grüße von Eva

für braut & bräutigam seh ich bei uns eigentlich kein problem; wir wissen ja, was wir zu tun haben :wink:

für alle anderen habe ich einen ablaufplan geschrieben. da steht schön drinnen, wer wann wo zu sein hat und was er zu tun hat. fängt an bei kirchenheft auflegen, gäste einweisen, begrüßen, bis zum einzug.
möge mich meine und seine verwandtschaft für verrückt, übertrieben,… erklären: mir egal. ich bin dadurch einfach ruhiger.

lg
bix

@bix:
Ich finde das ist ein guter Weg unnötigen Stress und Ärger zu vermeiden…
werd ich dann vielleicht auch machen…

LG Julia

Hallo nochmal,

bix: Das habe ich auch gemacht; für alle Beteiligten (Dienstleister und Helfer) “Arbeitspakete” geschrieben. Ergebnis: Alles hat tadellos geklappt. Es war zwar ziemlich viel Arbeit, aber die hat sich mehr als gelohnt. Alle Dienstleister, Helfer und Dinge waren zur richtigen Zeit am richtigen Ort und die Beteilgten haben das Richtige getan! Für die kleinen Hoppalas vor, während und nach der Zeremonie war überwiegend der Wind verantwortlich und für den hatte ich leider keinen Ablaufplan geschrieben. Wie man sieht, hat sich das gerächt! :wink: :laughing: :laughing:

Natürlich habe ich für meine “Bürokratie” im Vorfeld einige spöttische Bemerkungen geerntet, aber da habe ich einfach meine Ohren zugeklappt. Veranstaltungsprofis wissen halt, was alles schiefgehen kann! In diesem Sinne: Das schriftliche Fixieren der Aufgaben zusätzlich zu den mündlichen Absprachen ist sehr empfehlenswert und hilft, die “Fehlerquote” zu minimieren!

Liebe Grüße von Eva