Selbstgebackene Kuchen mitbringen lassen?

hallo ihr lieben,

zur kirchlichen trauung werden bei uns zum kaffee trinken eine menge leute da sein (hochzeitsgäste & gemeinde, gäste die nur zur trauung eingeladen sind, “zaungäste”, 2 chöre). da das mengenmäßig nicht so genau planbar ist, hab ich mir schon überlegt, ob wir uns nicht von einigen gästen selbstgebackene kuchen mitbringen lassen (ausser der hochzeitstorte und einiges an bestellten kuchen).

wer hat erfahrungen mit so was? klappt das, wenn ich den leuten vorher einfach nur bescheid sage, bringt bitte einen kuchen mit? kann man das den eingeladenen gästen “zumuten”?

clarence

Liebe Clarence!
Also ich wohne ja in Norddeutschland und da hab ich das noch nicht gehört.
Aber meine Schwester wohnt in der Nähe vom Bodensee und jedes mal wenn sie auf einer Hochzeit eingeladen ist “muss” sie Kuchen mitbringen.
Das ist da so üblich. Und ich denke ein par gute Freunde sind dir mit Sicherheit gerne behilflich, auch wenn es bei euch nicht unbedingt sooooo bekannt sein sollte.

Liebe Clarence,

wir lassen den Kuchen für den Nachmittags-Cafe auch von den Gästen mitbringen. Schmeckt meistens sowieso besser. Wir haben in unser Infobeiblatt Rund um die Hochzeit, diesen Wunsch geäußert. Unsere Mütter sind dann für das Kuchenbüffet verantwortlich. Die Mutter meines Husband2b koordiniert das Ganze. Wir haben sie als Kontakt angegeben, für alle die einen Kuchen mitbringen, die sollen sich mit ihr in Verbindung setzen. Es ist schon gut wenn es einen Verantwortilichen gibt, damit es am Ende nicht 5 Apfelkuchen gibt oder zuviel oder zu wenig Kuchen. Das hat bei den Hochzeiten die ich miterlebt habe gut geklappt.

so wie urvasi haben wir das auch gemacht. Auf der Einladung stand drauf, dass wir uns über Beiträge zum Kuchen- und Nachtischbuffet freuen. Die Koordination lief über meine Tante und das hat super so geklappt! So viele leckere Sachen.
Wahrscheinlich kommt es aber schon auf die regionalen Gewohnheiten an. Bei uns ist es eben üblich, dass Kuchen mitgebracht werden. Das kann man an manchen Orten wahrscheinlich nicht einfach so einführen.

LG, Esthermaus

Ich finde, dass nichts dagegen spricht einige Gäste zu fragen, ob sie nicht einen Kuchen backen.

Die Idee mit dem Wunsch in der Einladung finde ich super, so kann das Ganze besser organisiert werden.

Ich komme übrigens aus Norddeutschland, Sitte ist es hier nicht so einen Wunsch zu äußern, aber sicherlich auch nicht verwerflich.

Also wir werden auch unsere Gäste bitten, Kuchen mitzubringen.
Allerdings werden wir da nur nahe Verwandte fragen, also Omas, Mamas, Geschwister und zwei, drei Tanten.
Ich würde sagen, dass das bei uns schon üblich ist. Finde die selbstgebackenen Kuchen eh viel besser, als die gekauften.
Jetzt weiß ich auch, was ich meiner Schwiegermama als Aufgabe übertragen kann. Sie ist nämlich schon ganz heiß aufs planan und organisieren, aber viele Sachen möchte ich nicht so gerne aus der Hand geben. Hab da lieber die Kontrolle… :blush:
Sie kann dann die verschiedenen Kuchenspenden organisieren. das wär doch was! :wink:

Puh also es heißt ja immer man soll ca. 1 1/2 bis 2 Stücke p.P. einrechnen, das hat bei uns gar net gestimmt, da es so heiß war, zwar nich in der Location, aber draußen, ging kaum Kuchen weg.

Wir hatten die Hochzeitstorte für ca. 60 Personen, die ging komplett weg, dazu zwei bestellte Torten, 4 Kuchen habe ich selber gemacht, 3 hat eine Bekannte von uns mitgebracht, dazu noch 40 Muffins als Blaubeer und Schoko und Kekse (die das Lokal am Anfang vergessen hatte auszulegen)

Also bis auf die Hz Torte, sind vielleicht nich ganz 2 Kuchen weggegangen, ein oder zwei Muffins und nen paar Kekse und das obwohl wir soviele Kuchen und Tortenliebhaber dabei hatten. Es war einfach zu warm

ich würd ja auch selber was backen, aber ich glaube kaum, dass bis dahin unsere küche schon steht (wg. umzug). es ist halt wirklich schlecht mit kalkulieren, weil zum kaffee alle dabeibleiben dürfen, die bei der trauung waren. und es wäre natürlich dann blöd :blush: wenn der kuchen nicht reicht.

clarence

Kenne das auch, dass Gäste bei großen Feiern Kuchen mitbringen. Du brauchst auch kein schlechtes Gewissen zu haben, wenn du nicht selbst bäckst, denn die Zeit vor der Hochzeit ist stressig genug, da hat jeder verständnis dafür.

Sollte Kuchen übrig bleiben, kannst du ja den Kuchen an die Gäste verteilen, die freuen sich bestimmt sehr über ein Stück Kuchen für den nächsten Tag. Plan nur vielleicht ein paar Pappteller und Folie mit ein, zum Verpacken.

LG sonnigside

Hallo Wir machen das nach dem Standeamt so…da doch mehr Leute kommen als erwartet und eigentlich geplannt, schaff ich das nciht alleine…ich bekomm wohl kein frei und ganz ehrlich der kuchen von der oma meines Liebstens schmeckt eh besser…also frag ich jetzt so peu a peu die Leute die in der Nähe wohnen und zum SA kommen werden…und ich find das auch völlig normal…und komme aus der Nähe von Hamnburg…bei uns machen das im Freundeskreis ganz viele…
also keine Hemmungen
kimimochi

Wir werden auch bei einigen Leuten nachfragen ob sie einen Kuchen mitbringen. Ich finde das nicht schlimm da kann man ja auch mal einen Kuchen mitbringen bei Geburtstagen usw…

Bei uns war das aber schon immer so zu Geburtsatgen wurden Kuchen mitgebracht!!!

LG Bine

Hallo Clarence,

wir hatten auch selbstgebackenen Kuchen von den Gästen. Ich hab’s so gemacht, dass ich im Hochzeits-ABC, welches wir mit den Einladungen verschickt haben, darauf Bezug nahm: “K - Kuchenspenden werden gerne entgegengenommen um die Braut zu entlasten” (ich glaub so ähnlich war der Text). Mit der Rückmeldung der Gäste kam dann von vielen das Angebot telefonisch oder per e-mail, dass sie bereit sind einen Kuchen zu backen.

Wir haben dann so ca. 10 Tage vor der Hochzeit diese Leute nochmal angerufen und ein wenig abgestimmt, wer welchen Kuchen mitbringt, damit wir nicht hinterher 10 gleiche Kuchen haben. Das hat prima geklappt. Am Tag der Hochzeit konnten die Kuchenspenden vor dem Gottesdienst bei einer Helferin abgegeben werden, die die Organisation der Kaffeetafel übernommen hat. Ausser den Kuchen hatten wir dann noch einige herzhafte Laugenstücke bei der Bäckerei bestellt.

Die Planung und Abwicklung hat super geklappt und die Gäste die Kuchen gebracht haben, haben sich auch gefreut, dass sie was beitragen konnten. Es gab sogar welche, die 150 km mit ihrem Kuchen angereist sind.

Hoffe, ich konnte Dir mit dieser Info helfen 8)
Sonnige Grüße
gioconda

Bei uns ist das so - die Gäste bieten sich in der regel an einen Kuchen zu backen. Das hat aber meine Schwiegermutter übernommen - die führt die Liste - wer welchen Kuchen backt.

Bei uns ist das absolut so üblich (BaWü und Bayern) und klappt eigentlich auch immer super.

Wichtig ist schon, dass Du einen Koordinator hast, bei dem die Leute evtl. auch mal nachfragen können, was für eine Sorte noch fehlt. Man will ja nicht am Ende mit 16 Erdbeerkuchen-Variationen da sitzen!

Wir werden es diesmal nicht so machen, weil die Location ein happiges Tellergeld verlangt und ich mich momentan über jeden delegierten Punkt freue :wink: Aber bei meiner ersten Hochzeit wurde das komplette Kuchenbüffet für 100 Gäste incl. der wunderschönen Hochzeitstorte von meiner Familie und dem Kegelclub meiner Mama gestemmt. Das Beste war, dass ich mir all meine Kindheits-Lieblingskuchen wünschen konnte!!

ich muss ganz ehrlich ich hätte es gern gehabt wenn die Verwandtschaft fürs Kuchenbuffet selbst Kuchen backt. Denn zur Not kann der Kuchen im Vorfeld gebacken und eingefroren werden, so kann mancher auch mehrere Kuchen mitbringen…Denn bei uns in der Familie ist das kein Problem. Nur leider möchte meine Schwiegermutter am Donnerstag vor der Hochzeit zm Bäcker gehen und alles selbst backen. Weil es hier ja so üblich ist das so zu mächen-gähn- Als hätten wir nix anderes zu tun…
KANN DAS KUCHENMITBRINGEN NUR EMPFEHLEN!!!

Also wie schonn erhwäht wurde in BaWü ist das durchaus üblich dass die Freunde/vernwandten/Kollegen Kuchen backen auch an Geburtstagen.

Sist man selber entlastet und wenn jeder etwas macht ist es ja auch nicht so viel Arbeit für den Einzelnen.

Und man bekommt es ja auch wieder zurück. Man hilft sich halt gegenseitig.

Bei uns ist es sogar so dass für den Sektempfang kleine Knabbereien gebracht werden.

Meistens bieten sich die Leute an, damit der Überblick ned verloren geht sollte es schon jemand koordinieren.

bei uns ist es fast schon Tradition dies so zu machen und ich finde es ganz schön.

— Begin quote from "bo"

Also ich wohne ja in Norddeutschland und da hab ich das noch nicht gehört.

— End quote

Ich komme auch aus Norddeutschland und habe das bis jetzt auf Hochzeiten immer so erlebt, dass die Gäste was zum Kuchenbuffet beisteuern. Ich würde also sagen, dass das nicht unbedingt regional begrenzt ist.

Bei uns haben auch einige Gäste (vorzugsweise die Freundinnen meiner Mutter und meine Freundinnen) Kuchen mitgebracht. Organisiert hat das meine Mutter.

wir haben jetzt beschlossen, dass wir die “kuchenspende” mit in die einladungen aufnehmen. auch wenn es unseren müttern möglicherwweise net gefällt, werden sie einfach vor vollendete tatsachen gestellt und müssen dann die organisation übernehmen. für uns wär’s halt echt ne entlastung.

clarence

Könnt ihr nicht einfach ein paar Damen persönlich ansprechen?
Mit in die Einladung finde ich es auch nicht so schön.

Ich kenne das Mitbringen von Kuchen speziell zu Hochzeiten zwar nicht, aber zu Geburtstagen oder Jubiläen. Und da wird man persönlich vom Gastgeber angesprochen.

anne: haben wir auch schon überlegt, einige aus der verwandtschaft brauchen wir nicht fragen, für die wäre das zuviel stress. andere frag ich vielleicht nicht und die hätten ganz gern was gemacht. ich finds ganz gut, dass die gäste selbst entscheiden können, ob sie es machen oder nicht (wenn ich persönlich frage und die nicht möchten, tun sich manche vielleicht schwer zu-/abzusagen). und die einladungen sind einheitlich.

clarence