Standesamt und kirchl. Trauung an einem Tag

Hallo an alle werdenden Bräute,

ich bin gerade an der Planung für meine Hochzeit im Juni.

Frage: Hat jemand Erfahrung mit Standesamt und anschl. kirchliche Trauung an einem Tag?

Es würde so ablaufen: 12:00 h Standesamt, 14:30 h kirchl. Trauung, ca. 16:30 h Feiern.

Meint ihr, dass wird zu stressig? Bin mir nicht sicher. Allerdings ist es auch schön, alles an einem Tag zu haben.

Danke für Eure Meinung.
Nadine

Ja, wir werden auch an einem Tag heiraten. Um 10 Uhr Standesamtlich, danach gibt es dann Hochzeitssuppe bei meiner Mutter, dann machen wir uns fertig (Brautkleid, Friseur, make-up etc). Um 15.30 ist die kirchliche Trauung und dann geht es zum Fotografen und anschließend zur Feier.

ich denk, dass es so stressfreier ist, da man die ganze Nervosität nur an einem Tag aushalten muß :wink:

LG, das Erdbeerchen

Hi Nadine,

also ich habe beides schon live miterlebt, aber eben noch nicht selbst geheiratet :wink:

Alle Bräute waren von ihrer Gestaltung überzeugt, was nicht wirklich eine Hilfe war. Und es hat beides Vor- und Nachteile. Probier doch mal folgendes: schließ die Augen und wandere durch den Tag, stell Dir jede einzelne Station ab dem Aufstehen vor. Wenn Du beide Varianten durch hast, bekommst Du zumindest ein Gefühl dafür, mit welcher Variante Du Dich wohler fühlst.

Das habe ich auch schon ganz oft gemacht - und Tagträumen von der eigenen Hochzeit kann sooooo schön sein. :smiley:

Grüße Simone

Hallo,

das mit der Hochzeitssuppe finde ich eine tolle Idee. Dann hat man wenigstens nochmal was im Magen, bevor es richtig los geht.

Ich finde, es gibt echt zwei Seiten: einerseits hat man alles an einem Tag weg (auch kostentechnisch gesehen :frowning:) aber andererseits ist die standesamtliche Hochzeit an einem Tag alleine bestimmt auch was ganz besonderes, weil eben nur die wichtigen Personen, die einem besonders nahe stehen, am Standesamt teilnehmen.

Ich muss nochmal überlegen…aber ich denke, es bleibt bei alles an einem Tag. Der erste Gedanke ist meist der Richtige.

Und ich werde es mir wirklich nochmal “durchträumen”.

Danke, Nadine

ich war letztes jahr auf der hochzeit von meinem schwager in spe. die hatten auch standesamt um kirche an einem tag. ich fands furchtbar!

90 % der gäste und auch familie kamen von außerhalb und mussten dann eben hin und her fahren, ihre eltern kamen von 100 km weit weg, ich selbst und mein freund auch und das war ziemlich stressig wegen dem umziehen und dem mittagessen dazwischen und dem herrichten und was weiß ich noch alles!

ich persönliche würde das trennen, freitags standesamtlich und samstags dann schön in ruhe kirchlich,…

Wir heiraten an einem Tag!
Für uns war das so klar, dass ich erst hier im Forum über die Möglichkeit es auf 2 Tage aufzuteilen gekommen bin.
WIr haben um 11 Uhr die Standesamtliche Trauung im kleinen Kreis (36 Leute), anschließend gibt es im Haus meiner Eltern einen Imbiß und die älteren Gäste können sich noch ein bisschen hinlegen. Um 14 Uhr gehts mit allen Gästen in der Kirche weiter…die Familie meines Freundes hat teilweise eine Anreise von1,5 Std hinter sich - ich hätte Bedenken sie zweimal anreisen zu lassen…
aber wie gesagt - unsere Entscheidung kam aus dem Bauch heraus

grüße

hallo nadine,

wir hatten beides an einem tag.

stressig fand ich es nicht. wir hatten uns den tag wie folgt eingeteilt:
standesamtliche trauung: 11 Uhr 00 im kleinen kreis (25 gäste)
vorher hatte ich termin beim friseur und kosmetikerin - ging sich problemlos aus. meine friseurin wäre auch bereit gewesen früher zu kommen, war aber nicht nötig.
nach der standesamtlichen trauung hatten wir einen sektempfang und mittagessen organisiert.
wir selbst machten danach die fotos mit dem fotografen, da ging sich auch noch umzieh’n aus.
sektempfang für die gäste um 15:00
kirchliche trauung hatten wir um 15:30
danach anschnitt der hochzeitstorte und um ca. 19 uhr
einlass in den festsaal.

ich denke es hat beides vor- und nachteile.
wenn die lokalitäten im umkreis liegen ist beides an einem tag sicher angenehm gestaltbar.
wenn die lokalitäten allerdings weit auseinander liegen und man lange anfahrtszeiten in kauf nehmen muss, würde ich es trennen.

ich denke mal wichtig ist, dass man das tagesprogramm nicht zu dicht gedrängt gestaltet. schließlich soll’s ja kein marathon werden, sondern es soll zeit bleiben zwischendruch zu entspannen und mit den gästen zu plaudern und vor allem soll zeit bleiben die atmosphäre zu genießen. der tag geht wirklich viel zu schnell vor bei.

hat man beides getrennt hat man vielleicht den vorteil den tag ein stückweit zweimal genießen zu können. ist allerdings auch mit doppelten aufwand :wink:

viel spass noch beim organisieren. :wink:

Hallo Nadine,

wir machen auch beides - Standesamt und freie Zeremonie - an einem Tag. Zum einen, damit wir nur ein Hochzeitsdatum haben. Zum anderen, weil die Mehrzahl unserer Gäste Anfahrten über 100 km haben und wir sie nicht zweimal anreisen lassen bzw. ihnen die Kosten für 2 Übernachtungen zumuten möchten. Die können wir nämlich nicht zahlen, vielleicht die Kosten für eine Übernachtung für die Trauzeugen, mehr aber auch nicht.

Wir werden die standesamtliche Trauung auch nur im allerengsten Kreis abhalten (Eltern, Geschwister, Trauzeugen). Um 10.30 Uhr ist das Standesamt, anschliessend gibts Umtrunk und Hochzeitsfrühstück in einem Café innerhalb der Klosteranlage und um 13.00 Uhr ist die Trauzeremonie mit anschliessender Nonstop-Feier. Eine Pause oder Lücke gibt es nicht.

Um den Stress in Grenzen zu halten, findet die komplette Hochzeit an einem Ort statt (mehr in meinem Pixum-Album), wo auch die Autos nicht mehr bewegt werden müssen. Der Tag beginnt allerdings (zumindest für mich) teuflisch früh (werde wohl um sieben Uhr morgens bei meiner Friseurin sitzen) und wir müssen ja auch noch zu unserer Location fahren (sind ca. 40 min mit dem Auto).

Wenn man beides an einem Tag macht, finde ich es ganz sinnvoll, nicht zu weite Wege zwischen den einzelnen Feierorten zu haben und wenig Leerlauf entstehen zu lassen, bzw. eine Möglichkeit zu bieten, wo sich die Gäste, die schon zum Standesamt kommen, zwischendurch aufhalten können. Mit einer Feier, bei der zwischen einzelnen Programmpunkten soviel Zeit ist, dass die Gäste vom Ort nach Hause verschwinden können, könnte ich mich nicht anfreunden. Das zerreißt m.E. die ganze Feier - für das Brautpaar und auch für die Gäste.

Liebe Grüße von Eva

Hallo,

generell ist es durchaus möglich beides an einem Tag zu feiern :smile: Allerdings war mein erster Gedanke bei Deinem “Zeitplan”, dass Standesamt und Kirche doch zeitlich recht nah beieinander liegen… Wenn Du das eine ein wenig nach vorne oder das andere ein wenig nach hinten :wink: verschieben könntest, sollte es problemlos gehen :smile:)

Wir haben unsere Feiern seinerzeit an zwei verschiedenen Tagen gehabt, allerdings habe ich im vergangenen Jahr eine Hochzeit organisiert, bei die standesamtliche Trauung um 10 Uhr war und die Kirche dann um 14.30 Uhr. Allerdings hat sich die Braut auch noch einmal umgezogen und frischgemacht (Gäste und Bräutigam haben in der Zeit in einer Gaststätte einen Kaffee getrunken).
Einziger Nachteil war bei den kleinen und älteren Gästen, dass der Tag doch recht lang war…

Wie gesagt: Ist wahrscheinlich Geschmackssache :smile: Gibt sowohl für das Eine wie auch für das Andere ein Für und Wider. Entscheidet einfach aus Euerm Bauch.

Liebe Grüße,
Sandra

Hallöchen,
auch wir werden alles auf einen Tag legen, wobei es bei uns nicht so stressig werden wird, weil wir um 9.00 Uhr ganz allein ins Standesamt gehen. Anschließend fahren wir in die Lokation, wo ich mir die Dekoration der Tische vornehme. Dort wollen wir dann auch gemütlich Mittag essen. So gegen 12.30 Uhr werden dann meine Haare gesteckt, umziehen ect. Um 14.15 holt mich mein Paps ab und wir fahren zur Kirche. Nach der Kirche gibt es einen Sektempfang im Park. Dann fahren alle zur Lokation. Gegen 16.30 Uhr kommt der Fotograf. Es wird zuerst das Gruppenfoto gemacht und die Fotos von uns dann in Ruhe. In der Zwischenzeit können die Männer die Autos evtl. nach Hause bringen. Zumindest die, die in unmittelbarer Nähe wohnen. Wenn ich das nicht ermöglichen würde, wärem bestimmt einige enttäscht. Ich vermute, die wollen irgendwas mit unserer Wohnung in der Zwischenzeit anstellen. Das Schlafzimmer werde ich mit einem Steckschloss sichern. Besser ist besser. :wink:
Liebe Grüße Annerose

Hallo an alle,

hab ein ganz schlechtes Gewissen, dass ich mich gar nicht für Eure Antworten bedankt habe…das liegt aber daran, dass ich unseren Ablaufplan komplett umgeschmissen habe. Wir heiraten nun doch an 2 unterschiedlichen Tagen, d.h. donnerstags standesamtlich und samstags kirchlich. Und ehrlich gesagt bin ich irgendwie total beruhigt, weil mich dieses Thema echt belastet hat. Ich hab vorher schon gemerkt, dass mir das zu stressig wird und dieser besondere Tag sollte echt nicht gestresst und mit Migräne ändern :smile:

Vielen lieben Dank trotzdem!

Wir heiraten an zwei Tagen wobei für michdie kirchliche Trauung die eigentliche Hochzeit ist. Ich find es z.B. schade, dass man standesamtlich heiraten muss um rechtlich als verheiratet zu gelten. Warum kann man z.B. nicht auch nur kirchlich heiraten und die Kirchen geben die Infos dann an die Stadt weiter?? Hoppla ich schweife vom Thema ab.

Mir persönlich wäre alles an einem Tag zu stressig. Ich hab das bei meiner Cousine mitgemacht, die hat allerdings standesamtlich, katholisch und anschließend noch griechisch-orthodox an einem Tag geheiratet. Das war nur eine rumfahrerei und hatte nichts festliches mehr. Ich möchte den Tag aus vollen Zügen genießen :wink:

Hallo,

wie in meiner Sigantur erkennbar heiraten wir auch an 2 Tagen, die auch noch etwas auseinander liegen.
Zum einen wollte ich an unserem “Kennlerntag” heiraten, der ist dieses Jahr ja glücklicherweise ein Freitag. Danach wollen wir das WE wegfahren. Werden also nur Omas und Eltern am Donnerstag zu uns nach Würzburg kommen lassen, gemütlichen abend verbringen, Fr. morgens um 11°° Uhr heiraten, Mittag essen und SERVUS Wellness WE^^

Unsere kirchliche Hochzeit (und auch unser zukünftiger Hochzeitstag!) findet dann in meinem Heimatort statt und wir wollen gg 13:30 mit der Kirche beginnen. Die Gäste, die von weiter weg kommen, haben die Möglichkeit Fr anzureisen oder Sa Morgen, je nach Gusto.
Es wurde September, weil mein “Mann” nicht im Hochsommer im Anzug schwitzen will :stuck_out_tongue:
Bei seinem Glück hat’s am 1.9. 35°C und er schwitzt doch :stuck_out_tongue:

An einem Tag kam für uns aufgrund der verschiedenen Städte nicht in Frage, wir wollten nie in Sonneberg standesamtlich heiraten und im erzkatholischen Würzburg nicht evangelisch…

Aber du hast dich ja schon entschieden und wenn es dir damit gut geht, ist doch alles prima

Grüße

Wir werden an einem Tag heiraten und ich denke, dass es nicht stressing wird. Wir heiraten schon um 9.30 Uhr standesamtlich und dann um 15 Uhr kirchlich.
In der Zwischenzeit habe ich genug Zeit zum Frisör zu gehen und mich umzuziehen und mein Süßer wir die Zeit mit den Gästen von außerhalb im Gemeíndehaus bei einem netten Mittagessen verbringen. Auch ist unsere Lokation (in der wir auch alle übernachten) nicht weit weg, so dass für die Gäste auch die Möglichkei besteht, sich dorthin zurück zu ziehen.

Liebe Grüße
Conny

Hallo,

also wir werden an zwei Tagen heiraten. Am Freitag standesamtlich und am Samstag kirchlich.
Wir haben auch Gäste die einen weiteren Anreiseweg haben, aber denen macht es nichts aus. Die Tante von meinem Schatz ist sogar am überlegen, ob sie aus unserer Hochzeit nicht einen Kurzurlaub macht, fand ich total süß.
Ich muß aber auch dazu sagen wir machen beinahe einen “Hochzeitsmarathon”. Am 16. Mai haben wir unseren Polterabend, am 17. Mai ist Himmelfahrt und der Geburtstag meines zukünftigen Schwiegervaters, am 18. Mai Standesamt (das wird allerdings ganz leger,mit anschließendem Grillen bei meinen Eltern) und am 19. Mai dann kirchlich. Ich habe auch erst gedacht, dass das vielleicht ein bisschen viel wird, aber mittlerweile freue ich mich. Wir feiern sonst so selten und ich finde es schön, diese fast vier Tage mal alle meine Lieben, Verwandte und Freunde um mich zu haben.
Aber ich glaube, das muß jeder für sich entscheiden.

Rosi

also wir heiraten auch an einem Tag!

Wollte es schon immer so. Erstens ist nur ein Tag stressig und nicht mehr und auch schon allein aus Kostengründen.

Ich brauche alles nur einmal.
Ich bin früh um 9 beim Friseur der auch Makeup macht. Ich kann also gut ausschlafen.
Anschließend anziehen (dauert bei meinem Kleid wahrscheinlich keine 10min).
Kleine Fotosession, dann gehts mit den Eltern, Großeltern und Geschwistern um 13.30 zum Standesamt.

Anschließend fahren wir wieder zurück um um 15 Uhr zur Kirche zu gehen, dort wurden auch erst die Gäste geladen.
Anschließend gehts zur Feier.