Standesamt?

Huhu,
ich habe mal eine Frage zu standesamtlichen Trauung.
Bei uns besteht folgendes Problem. Wir werden am 14. März die Anmeldung zur Eheschließung :smiley: beim Standesamt unseres Heimatortes vornehmen. Eventuell werden wir aber im April in eine andere Gemeinde umziehen, sodass auch ein anderes Standesamt für uns zuständig wäre. Die getätigte Anmeldung bleibt aber doch bestehen, auch wenn wir nicht mehr in der Gemeinde wohnen, oder? Oder könnte der Standesbeamte auf die Idee kommen, dass wir uns nun in der neuen Gemeinde trauen lassen müssen? Kennt Ihr Euch aus?

Ich sage schon mal im Voraus Danke, :wink:

LG, Sylvie

Hallo
Die Anmeldung ansich wird bestehen bleiben.
Du musst nur zu dem Standesamt das dann für euch zuständig ist und das abklären. Die müssen dich dann sozusagen an an das andere Standesamt verweisen und dann ist das kein Problem mehr.
Kostet allerdings doppelte Gebühren.
Schöne Grüße
Tina

Danke für die Antwort :smiley:

ich bin grade am Überlegen, wie es sich verhält, wenn einer von uns beiden die alte Adresse als Nebenwohnsitz behalten würde, was rein theoretisch möglich wäre…

Sylvie

Hi Shiva7,

da ich quasi an der Quelle sitze, kann ich mich hier zu Wort melden (bin selber Standesbeamter).

Man kann immer dort heiraten, wo man einen Wohnsitz hat, egal welcher Art. Sobald aber einer außerhalb wohnt benötigt man eine sogenannte Ermächtigung der anderen Gemeinde, die wie schon erwähnt wurde, mit einer weiteren Gebühr (33,00 €) verbunden ist. Die Anmeldung an sich bleibt aber bestehen (6 Monate lang). Es ist überhaupt kein Problem, an einem anderen Ort als seinem Wohnort zu heiraten, es führt halt nur zu mehr kosten, die aber - wenn man die Gesamtkosten einer Hochzeit betrachtet - wirklich nicht ins Gewicht fallen.

Man muß nämlich beachten, daß man eine Ordnungswidrigkeit begeht, wenn man einen Wohnsitz angibt, den man gar nicht hat. Das ist halt Fakt, wie das in der Realität verfolgt wird, steht ja auf einem anderen Blatt.

Zusammenfassend kann man also sagen, daß ein Nebenwohnsitz nur was bringt, wenn beide Eheleute gemeldet sind.

Hoffe, ich konnte ein wenig zur Erleuchtung beitragen.

Gruß

Kumpel01

Danke für die Antwort,

tschuldigung wenn ich noch eine Frage dazu habe :blush:
Wie verhält es sich, wenn wir uns an unserem jetzigen Wohnort A anmelden und dann aber an unserem voraussichtlichen neuen Wohnort B heiraten würden. Dann müsste ich auch nochmal die Gebühren bezahlen?

Vielleicht frage ich grade alles doppelt und dreifach, aber das macht mich langsam kirre :wink:

Gruß
Sylvie

Hi Shiva,

wenn ihr euch in A anmeldet und dann in B heiratet ist ebenfalls eine doppelte Gebühr fällig. Das hat den einfachen Grund, das die halt die Daten nochmal alle eingeben müssen und prüfen müssen, ob die Voraussetzungen zur Eheschließung vorliegen.

Hier mal mein Vorschlag zum weiteren Vorgehen: Ich würde meinen Termin in der Gemeinde anmelden, in der ich heiraten möchte (zunächst formlos). Wenn dann sicher ist, wo der Wohnort hinkommt, würde ich die formelle Anmeldung der Eheschließung beim Standesamt des Wohnortes machen (da es ja - wenn ich es richtig verstehe - sein kann, daß Wohnort und Heiratsort doch identisch sind, oder?).

Wenn das ganze dann nicht Knall auf Fall passieren muß, d.h. wenn Wohnungswechsel und Heirat innerhalb kürzester Zeit erfolgen, ist das auch kein Problem. Wenn ihr alle Unterlagen dabeihabt, habt ihr sogar Anspruch darauf, sofort getraut zu werden (Wie feierlich das dann ausfällt steht auf einem anderen Blatt…)

Hoffe, ich konnte zur Klärung beitragen…

och menno… :frowning:
Heute waren wir auf dem Standesamt zwecks Anmeldung zur Eheschließung. Ich war so happy, dass wir unserer Hochzeit ein Schrittchen näher kommen, aber nein, jetzt heißt es doch noch bibbern. Das Problem ist, dass mein Freund die amerikanische Staatsbürgerschaft besitzt und daher eine Befreiung zur Prüfung der Ehefähigkeit :confused: beantragt werden muss. Ja, und wie uns der Standesbeamte heute mitteilte, kann das durchaus einige Zeit dauern. Ich warf dann scherzhaft ein, dass unsere kirchliche Trauung ja erst Ende September sein wird und da ja noch Zeit ist. Sein Antwort war:" Naja, es ist schon vorgekommen, dass das ganze sich über Monate hinzieht, da müssen Sie flexibel sein." WIE BITTE??? Ich fasse es nicht. Abgesehen davon, dass der Spaß wohl nochmals 50 EUR kostet, finde ich das ziemlich nervenaufreibend und kann mir das ehrlich gesagt nicht so ganz vorstellen. Das bedeutet wiederum, dass wir bei dem Standesamt , in dem wir nun heiraten wollen, keinen Termin vereinbaren können, da erst alle Unterlagen vorhanden sein müssen.Hat jemand von Euch Erfahrungen damit gemacht und kann mich etwas beruhigen?

LG, Sylvie

Hi Shiva,

das Problem haben wir auch, mein Freund ist holländer und wir brauchen eine internationale geburtsurkunde und ein Ehefähigkeitszeugnis. Haben mit dem Generalkonsulat in Hambuirg telefoniert, aber die konnten uns auch nicht wirklich weiterhelfen…

Soll aber Konsulate geben, die diese Unterlagen ausstellen, die haben dann aber verschiedenen Gültigkeiten (3 Mon, 6 Mon oder länger ).

Wir fahren nächste Woche nach Holland und besorgen hoffentlich die Sachen, wollte erst sein Vater erledigen, aber er hat die Sachen auch nicht bekommen, aber mal eben USA, das ist zu weit.

Hoffe das Ihr die Sachen bekommt, wir haben einfach schon der Termin fest (Standesamt) und müssen jetzt nur schauen, daß wir die Sachen ranbekommen.

Liebe Grüße Ricarda

Ich werde wahnsinnig… :open_mouth: Heute hatte ich einen Anruf des Standesamtes auf dem Ab und hatte mich schon gefreut, dass wohl endlich die Befreiung des Ehezeugnisses für meinen Mann angekommen ist. Fehlanzeige…Nun wollen die beim OLG noch eine Nettogehaltsabrechnung und der lustige Standesbeamte hatte auch noch die Meldebescheinigung seines Bruders hingeschickt :confused: . Das darf nicht wahr sein. Wieso bitte brauchen die denn eine Gehaltsabrechnung?

LG, eure frustrierte Sylvie