Unsere Traumfahrt ins Glück - Hochzeitsbericht von mel1975

[size=150]Hallo Ihr Lieben,
nun mein zweiter Versuch, Euch endlich von meinem Traumtag zu erzählen.
War lange nicht im Forum, da wir direkt am Tag nach der Hochzeit in den Urlaub geflogen sind und seit dem wir wieder da sind, sind wir nur unterwegs. Wir stecken gerade im Umzug, zwischendrin hat meine Tante noch geheiratet, unser Sohn hatte Geburtstag … Nun ja, ich habe dennoch oft an Euch gedacht und mein schlechtes Gewissen hat mir keine Ruhe gelassen.

Der letzte Tag als unverheiratete Frau:
Ich war immer noch erstaunlich ruhig, im Gegensatz zu meinem Schatz, der schon seit einer Woche vor Nervosität nicht mehr zu genießen war. Wir hatten einiges zu tun, aber wirklich nur die Dinge, die nicht vorher erledigt werden konnten, deshalb verlief alles relativ stressfrei. Wir haben unsere wunderschönen Blumengestecke abgeholt, unsere Location dekoriert, frische Rosenblätter für die Blumenkörbchen gepflückt, die Deko zum Schiff gebracht und unsere ersten Gäste begrüßt. Mit ihnen haben wir uns abends noch zum Essen getroffen und hatten so einen letzten entspannten Abend vor dem großen Tag. Obwohl es schon ganz schön gekribbelt hat. Plötzlich waren all die Ideen nicht mehr in meinem Kopf oder auf Papier, sondern standen vor mir auf dem Tisch. Es ging tatsächlich los. Eine tolle Überraschung an diesem Tag hat meine Mutter mir bereitet. Sie hat mir eine wunderschöne Kette mit passenden Ohrring geschenkt, ganz traditionell. Eigentlich wollte ich zu meinem Neckholder keine Kette tragen, deswegen hätte meine Ma sich fast nicht getraut, mir die Kette zu geben, aber das hätte ich einfach nicht über’s Herz gebracht. Zudem war die Kette so schön und passte einfach perfekt zum Kleid, wie ich finde.

Unsere Traumhochzeit:
Nachdem wir relativ gut einschlafen konnten, waren wir beide um 05.00 Uhr früh wach. Da mein Schatz auch Geburtstag hatte, gab es erst einmal Geschenke. Mit einem aufregenden Kribbeln im Bauch habe ich mich von meinem Schatz verabschiedet und bin zum Friseur gefahren. Das war schon ein komisches Gefühl, zu wissen, dass man sich erst zur Trauung wiedersehen würde. Mein Schatz hat sich, während ich beim Friseur war, fertig gemacht und ist dann zu seinem Papa gefahren.
Und wie ich mich dann so hübsch machen ließ, war all die Ruhe verflogen und mir wurde richtig schlecht vor Aufregung. Der große Tag war jetzt tatsächlich da. Vorbei die Zeit, in der man sich nur in Gedanken diesen Tag vorgestellt hatte, 1000 Ideen hatte und diese wiederum 1000 mal wieder geändert hat. Jetzt wurde alles Wirklichkeit. So richtig glauben konnte ich es noch nicht, aber mein Magen fuhr Achterbahn und das gab mir das sichere Gefühl, dass ich in wenigen Stunden den Mann meines Lebens heiraten werden.
Meine Trauzeugin kam dann auch zu meinem Friseur und als wir dann zu mir nach Hause kamen, wartete schon die Floristin auf mich. Sie hat mir einen wunderschönen Brautstrauß gezaubert und zudem noch einen Armreif für den Oberarm und einen Handgelenksschmuck. Darauf hatte ich mich schon so gefreut und die Sachen sind wirklich toll geworden. Also ab nach oben, in Kleid und Schuhe geschlüpft und schon wurde ich „mit Blumen geschmückt“. Dann noch den Schmuck angelegt, die letzten Sachen zusammengesucht und schon mussten wir auch los. Die Zeit verging wie im Flug, aber mein Papa wartete schon auf uns. Der war mindestens genauso nervös wie ich. Geplant war, dass wir eine Station später einsteigen als die übrigen Gäste. Um zum Schiff zu gelangen, mussten wir einen Weg von ca. 100 m zurücklegen. Damit uns die Gäste nicht schon vorher sahen, sollte er so parken, dass man uns nicht sieht und wir wollten dann los laufen, wenn das Schiff bereits angelegt hat. So die Planung. In der Realität wusste mein Papa vor lauter Nervosität nicht, wo er parken sollte, musste dann nochmal drehen und währenddessen kam das Schiff schon aus der Schleuse hoch. Also habe ich mich dann mal eben schnell auf die Rückbank geschmissen (es hat mich auch tatsächlich keiner gesehen, wie ich später erfahren habe). Es klappte dann doch noch alles wie geplant. Wir hatten Glück, denn auf dem Weg zum Schiff stand ein Baustellenfahrzeug, hinter das wir uns versteckt haben. Als das Schiff angelegt und meine Trauzeugin zusammen mit der Standesbeamtin das Schiff betreten hatte, sind wir los gelaufen. Das war ein unendlich schöner Moment, wie ich am Arm meines Vaters auf das Schiff zuging, all unsere Gäste hatten sich nach oben auf’s Deck und nach vorne gestellt und warteten gespannt auf uns. Es war traumhaft schön, all die Menschen zu sehen, die uns nahestehen, und trotzdem habe ich kaum jemanden wirklich gesehen, weil ich nur auf IHN gewartet habe. Aber ich konnte IHN nirgends entdecken. Erst als wir schon fast auf dem Schiff waren, ich die ersten Töne unseres Liedes „Wenn ein Lied meine Lippen verlässt“ hörte, kam ER aus der Menge hervor und er sah so verdammt gut aus. Ich weiß nicht, wie viele Schauer mir über den Rücken gelaufen sind, es war einfach nur ein irre gutes Gefühl, wie er das so stand und auf mich wartete, das Lied im Hintergrund, mein Sohn, der auf mich zugerannt kam und all die Menschen um uns herum, die mit genauso viel Freude unserem Glück zusahen.
Wir hatten dann eine wirklich schöne Trauung, die Standesbeamtin hat persönliche Dinge mit einfließen lassen und ein schönes Gedicht vorgetragen, auch wenn ich zu meiner Schande gestehen muss, dass ich mich an die Worte nicht mehr erinnern kann. Es war alles wie im Traum. Mein Sohn, der mit der ganzen Situation doch ein wenig überfordert war, spielte während der Trauung ständig mit dem Ringkissen und ich habe mindestens 5 x die Ringe wieder festgebunden. Irgendwann stieg mir dann ein ziemlich unangenehmer Geruch in die Nase: Mein Sohn war vorher in Hundescheiße gelatscht. Wenn das mal kein Glück bringt. Der Ringtausch klappte perfekt, bis auf das unser Sohn dachte, er müsste uns allen die Ringe anstecken. Aber er war ganz stolz auf seinen kleinen Ring. Was ich besonders toll fand war, dass wir nach unserem Kuss erst einmal gemeinsam anstoßen und unser Lied „Das Beste“ genießen konnten, bevor dann die Formalitäten mit Unterschreiben etc. kamen. Das hat die Standesbeamtin toll gemacht, uns diesen kostbaren Moment zu geben. Das Schiff hat dann die Standesbeamtin zurück zu der Einstiegsstelle gebracht und dort wartete dann überraschenderweise die Zeitung auf uns, die wohl einmal im Monat oder so eine Hochzeitsseite machen.
Wir hatten dann noch gut zwei Stunden Zeit auf dem Schiff, die einfach traumhaft schön waren. Wir mussten uns um nichts kümmern und konnten uns ganz unseren Gästen widmen. Zwischendurch hat der Fotograf immer mal wieder Portraitfotos gemacht. Es herrschte eine angenehm entspannte Atmosphäre, alle waren glücklich und zufrieden. Und das Wetter war auch gnädig mit uns. Es war zwar bewölkt, aber zwischendurch blitzte immer mal wieder die Sonne hervor und die Temparatur war angenehm. Und dann kam noch ein zweites Glückszeichen angeflogen: Ein Schmetterling hat sich auf meinen Brautstrauß niedergesetzt, leider war gerade niemand mit Kamera vertreten. Besonders erwähnen möchte ich auch noch eine Karte, die ich von meinem Stiefsohn bekommen habe. Er hat eine Karte für uns zur Hochzeit geschrieben und eine nur für mich, in der Stand, dass er froh ist für seinen Dad, dass er mich gefunden hat, und ein herzliches Willkommen in der schrecklich netten Familie. Das war auch einer der Momente, der mich sehr berührt hat.
Die Zeit verging wie im Flug und schon mussten wir auch schon wieder anlegen. An der Anlegestelle warteten ein paar Bekannte auf uns mit einem Rosenspalier. Wir sind als allerletztes ausgestiegen und da es mit den Seifenblasen direkt nach der Trauung nicht geklappt hatte, weil wir drinnen getraut wurden, hatten unsere Freunde sich nun draußen aufgestellt und Seifenblasen gemacht. Unser Sohn und meine kleine Schwester waren wundervolle Blumenkinder und so sind wir dann durch unser Rosenspalier marschiert. Und was dann kam, hätte ich mir in meinen schönsten Träumen nicht denken können: Wir gingen den kleinen Weg hinauf Richtung Parkplatz, vor uns immer noch die eifrig streuenden Blumenkinder, und da sah ich sie, wenn auch nur einen Teil davon, aber es war mich doch sofort klar, obwohl ich absolut nicht damit rechnen konnte: Auf dem Parkplatz stand eine wundervolle weiße Kutsche, toll geschmückt mit riesigen Blumengestecken. Mir schossen sofort die Tränen in die Augen und ich konnte mich kaum halten. Als wir dann das Prachtstück in voller Größe bewundern konnten, sah ich zwei prachtvolle edle Friesen, pechschwarz. Dazu muss ich kurz erwähnen, dass der Friese mein absolutes Lieblingspferd ist. Da hatte mein Schatz das alles still und heimlich geplant und organisiert nur für mich, als Dankeschön dafür, dass ich unsere Hochzeit so liebevoll geplant habe und mir so viel Arbeit mit den ganzen Basteleien und so gemacht habe. Ich konnte gar nicht mehr aufhören zu weinen vor Glück. Das war einer der schönsten Momente des Tages. Wir sind dann mit einem riesig langen Autokorso durch unser Dorf gefahren. Mein Stiefsohn war so genial und hat sich mit seinem Auto quer auf die Straße gestellt, damit auch alle Autos zusammen bleiben konnten. Das war einfach nur toll. All die hupenden Autos, die Menschen, die am Straßenrand standen und uns zuwinkten, wir haben viele Bekannte gesehen, die uns Gratulationen zuriefen und wir konnten das alles bei Sonnenschein genießen. Wir sind dann zweimal durchs ganze Dorf gefahren und dann schließlich zu unser Location. Dort haben wir dann noch Fotos mit der Kutsche gemacht.
Währenddessen sind unsere Gäste dann zum Teil schon in unseren Raum und haben ihre Plätze eingenommen. Eine halbe Stunde, nachdem wir da waren, fing es an zu regnen. Besser hätte es nicht laufen können.
Die Feier möchte ich jetzt ein wenig abkürzen und nur die wichtigsten Dinge hervorheben.
Wir hatten eine wunderschöne Torte, die meine Mutter für uns hat backen lassen. Das Essen am Abend war einfach nur grandios und der Hochzeitstanz hat auch total gut geklappt. Toll war, dass mein Vater zusammen mit einer Freundin uns dann zum Ende des Tanzes „abgeklatscht“ haben. Familie und Freunde hatten einige tolle Beiträge vorbereitet, die aber allesamt schön waren. Wir mussten also nix peinliches machen. Es war auch nicht zu viel oder zu wenig, sondern genau richtig. Ein ganz besonderes Gedicht hat unser Sohn vorgetragen, das meine Schwester mit ihm eingeübt hatte. Das muss ich Euch einfach schreiben:
„Wär ich ein großer Mann und hätte sehr viel Geld,
so kauft ich euch zum Hochzeitstag bestimmt die ganze Welt.
So aber bin ich klein und arm und hab nicht viele Worte,
so wünsch ich euch von ganzem Herzen noch mehr von meiner Sorte!“

Mir kommen beim Schreiben schon wieder die Tränen. Das war so toll, wie der kleine Knirps da mit dem Mikrofon in der Hand stand und diese Worte sagte. Wir haben beide so geweint.

Die Gäste waren total begeistert von der Deko, den Gastgeschenken und all den Kleinigkeiten, die ich mir hab einfallen lassen. Ich hab so viel Lob bekommen, das war alle Mühe wert. Besonders gut angekommen ist das Who is who. Ich hatte es in einem Gästebooklet untergebracht, das ich pro Tisch einmal aufgestellt hatte. Die Gäste waren so begeistert davon, dass sie sich fast drum gestritten hätten. Ich muss es noch ein paar mal ausdrucken, weil so viele es haben wollten. Überhaupt haben viele sich all die Dinge als Erinnerung mitgenommen. Das war wirklich toll.

Nicht so toll war leider der DJ, obwohl er sich im vorhinein so professionell verkauft hatte. Aber das weiß man nunmal leider erst hinterher. Trotzdem haben wir viel getanzt und hatten viel Spaß. Auf der Hochzeit meiner Tante drei Wochen später war hingegen ein DJ, der war so genial, da hat der ganze Saal gerockt. Aber das kann man halt vorher nicht wissen.

Tja, und nun muss ich leider Gottes auch noch von einem negativen Aspekt unserer Hochzeit berichten: Meine Tante. Wir hatten uns – ihr erinnert euch vielleicht – dazu entschieden, auf unserer Hochzeit auf Spirituosen zu verzichten. Meine Tante hat sich ca. 7 Stunden lang darüber aufgeregt und verschiedene Wege probiert, an Schnaps zu kommen, sei es, dass sie einfach bestellt und behauptet hat, wir hätten unser ok gegeben, oder sie versucht hat, unseren Sohn dazu zu bringen, ihr bei Papa einen Schnaps zu besorgen. Ihr war also nix zu peinlich. Nach 7 Stunden lagen in der Beziehung meine Nerven echt brach und ich bin kurzzeitig in Tränen ausgebrochen, was aber zum Glück nur wenige mitbekommen haben. Ich war so sauer und wütend, dass ich ihr am liebsten vor allen Leuten 50 € in die Hand und sie in die nächste Kneipe geschickt hätte. Der Trauzeuge meines Mannes hat dann quasi den Schnaps eröffnet und sie war endlich ruhig. Das war zwar nicht in unserem Sinne, in dem Moment aber einfach egal, weil wir einfach nur die Schnauze voll hatten. Fragt mich bitte nicht, warum sie so ist, sie lebt einfach in einer anderen Welt. Sie ist keine Alkoholikerin, aber sie hat keine Vorstellung davon, dass es Momente im Leben gibt, die für manche Menschen besonders wichtig sind und die diese Menschen nach ihren eigenen Vorstelllungen gestalten. Für sie ist nur wichtig, dass sie ihren Spaß hat und ohne Schnaps geht das offensichtlich nicht. Egal. Jedenfalls hat uns das ein Stück unseres Traumtages genommen. So habe ich an Euch alle den Rat, wirklich nur die Menschen einzuladen, die Euch besonders wichtig sind und Euch nahestehen. Meine Tante stand mir früher sehr nahe, was aber in den letzten Jahren überhaupt nicht mehr so war. Ich wollte sie eigentlich auch nicht einladen, aber um des lieben Friedens willen habe ich es dennoch getan. Das war ein Fehler, aber auch das weiß man leider erst hinterher.

Nichtsdestotrotz hatten wir – bis auf DJ und Tante – eine ganz zauberhafte Trauung und eine tolle Feier. Es war wunderschön, all die Menschen zu sehen und um uns zu haben, die sich wirklich mit uns gefreut und unser Glück mit uns genossen haben.

Ich hoffe, das war jetzt nicht allzu durcheinander. Bestimmt habe ich einiges vergessen, aber ich denke, das wesentliche habe ich Euch erzählt.
Bleibt mir also nur noch, ein ganz ganz dickes DANKE an Euch zu richten, die Ihr mir mit all Euren Ideen, Tipps und guten Zusprüchen während der Vorbereitungszeit zur Seite gestanden habt. Ohne Euch hätte es vieles an unserer Hochzeit nicht gegeben, weil ich einfach von vielen Dingen nicht die geringste Ahnung hatte, bevor ich dieses Forum betreten haben.
Also: DANKE DANKE DANKE!!!

Ganz ganz liebe Grüße von Eurer verheirateten Mel

PS: Fotos findet Ihr im Pixum. [/size]

Liebe Mel!
Danke für Deine Mühe mit dem zweiten Versuch! Ach, es hört sich nach einem Traumtag an! Vielen Dank für die wunderschönen Bilder - ihr seid eine ganz süße Familie!

Dein Blumenschmuck war traumhaft schön! Die Idee mit dem Armreif - einfach spitze!!!

Nochmals die herzlichsten Glückwünsche zu Eurer Hochzeit!

LG Alina

Liebe Mel,

werde mich gleich mit Deinem Hochzeitsbericht aufs Sofa verziehen…den passenden Cappucchi dazu hat mein Schatz mir schon gemacht.

Deine Bilder hab ich schon durch.
Wunderschön.
Euer Süsser sah ja bezaubernd aus…und wehmut bei den Bildern von der Kutsche…mit 2 grandiosen Friesen davor.
Toll.

LG Koboldine

Hi Mel,

super, dass Du Dir die Arbeit nocheinmal gemacht hast. Herzlichen Glückwunsch zu Eurer Hochzeit und alles Gute für Eure Ehe! Vielen Dank für Deinen interessanten Bericht und die Fotos. Ihr hattet bestimmt einen traumhaften Tag.

Liebe Grüße von Eva

Danke Ihr Lieben. Habe gerade noch einmal meinen Bericht gelesen und mir ist aufgefallen, dass ich doch etwas wesentliches vergessen habe. Ich wollte unbedingt noch erwähnen, dass ich mich in meinem Kleid sauwohl gefühlt habe. Also Kopf hoch Ihr Bräute, die Ihr manchmal an Eurer Wahl zweifelt. Am Ende fügt sich alles zusammen. Ich habe auch oft gedacht, ob es nicht doch zu schlicht ist, gerade dann, wenn man die tollen Kleider hier im Forum betrachtet. Aber es passte einfach alles perfekt zusammen. Das Kleid, der Schmuck, die Blumen, die Frisur … Ich habe mich einfach wunderbar gefühlt und - bei aller Bescheidenheit - traumhaft schön. Und ich glaube, das ist das gute Recht einer jeden Braut an ihrem Tag.
Nun liegt das gute Kleid seit Tagen in meinem Auto, um endlich zur Reinigung gebracht zu werden. Die kleine Schleppe hinten ist schwarz, anders kann ich es nicht mehr nennen. Ich weiß nicht, wie viele Male mir jemand auf’s Kleid gelatscht ist. Es musste ganz schön was mitmachen.
Im Moment habe ich gerade so eine sentimentale Stimmung, dass ich es am liebsten noch einmal tragen würde. Es war einfach ein wundervolles Gefühl.
Liebe Grüße Mel

Hallo,
herzlichen Glückwunsch und alles alles liebe, du warst eine wunderschöne Braut.
Beim lesen deines Berichtes hatte ich die ganze Zeit Gänsehaut, wirklich schön geschrieben,besonders freut mich das Du Friesen auch so magst, ich bin auch voller Fan von Friesen, und deswegen mache ich mir zur Hochzeit selber ein Geschenk.
Ich habe einen Friesen gemietet, der zu uns aufs Schloß kommt und mit dem werden dann Bilder gemacht, ich freu mich total weil ich noch nie auf einem Friesen gesessen bin und dann auch noch im Damensattel.
Ich hoffe nur das an unserem großen Tag das Wetter schön wird und ich mir meinen Wunsch erfüllen kann.

LG Monja

Hallo Mel,
danke für die erneute Mühe, einen Bericht zu verfassen, für´s Anteil-nehmen- und Fotos-schauen-lassen. Du hast so schön gestrahlt, dein Kleid und der Blumenschmuck, den du getragen hast, sind auch ganz toll.
Herzlichen Glückwunsch zu eurer Hochzeit und viele Grüße!

Liebe Mel,

ich habe Deinen ausführlichen Hochzeitsbericht wahrlich genossen.
Das mit dem Hochzeitsgeschenk von Deiner Ma finde ich wunderschön. Ich habe von meiner Mami auch eine Kette…allerdings erst zur Hochzeit als bleibendes Geschenk von der Mutter an die Tochter geschenkt bekommen.
Mein Schatz hat übrigens eine wertvolle Uhr meines Vaters von meiner Ma bekommen.
An Deiner Stelle hätte ich die Kette/Ohringe auf jeden Fall getragen.

Witzig, mir wurde im Taxi ja plötzlich auch ganz schlecht vor Aufregung.
Das war aber wie weggeblasen als ich meinen Süssen gesehen hab.

Dein persönlicher Blumenschmuck war wirklich aussergewöhnlich.

Hmm, stelle ich mir lustig vor, wie die Braut sich so auf die Rückbank wirft.

Ich hoffe Du hast nicht mit Deinem Sohn geschimpft, sondern seinen Tritt in die Hundescheisse wirklich nur als Glück für Euch angesehen.

Zwei Dinge aus Deinem Bericht finde ich ganz herzerwährmend und zwar die Karte von Deinem Stiefsohn und die Idee von deinem Mann sich mit der Kutsche für Dein Engagement und die Arbeit zu bedanken und Dich zu überraschen.
Wirklich toll.

Das Deine Befürchtungen mit Deiner Tante sich bewahrheitet haben tut mir wahnsinnig leid für Dich.
Ich habe Dir wirklich von Herzen gewünscht, dass das nicht eintritt, denn das die Braut auf ihrer eigenen Hochzeit aus einem anderen Grund als vor Glück weinen muß, das darf eigentlich in keinem Fall sein.
Aber ich denke Ihr habt richtig gehandelt den Alk freizugeben, bevor Du Dich noch weiter gegrämt hättest.

Ich wünsche Euch von Herzen alles erdenklich Gute und hoffe wir sehen uns bald.

GGGGLG Koboldine

Liebe Mel,

alles alles Gute zur Hochzeit.
Ein ganz schöner Bericht, musste richtig schlucken, toll mit dem Lied seufz. Ihr seht super glücklich aus.

Ich wünsche Euch alles Glück der Welt.

Liebe Grüße
Saskia

Liebe Mel, waoh, was soll ich sagen, Du warst eine wunderwunderschöne Braut und so strahlend und Ihr beiden ein super süßes Paar.
Ganz liebe Glückwünsche und alles alles Liebe und Gute zu Eurer Hochzeit.
Dein Bericht ist wunderschön geschrieben, so ein tolles Standesamt hätte ich mir auch gewünscht.
Ich kann gut nachvollziehen, dass Du diesen Tag gerne nochmal erleben möchtest, das hat sich alles so traumhaft schön angehört, die Überraschungen, die Kutsche, die Karte deines Stiefsohnes, alles ganz zauberhaft.
Ich wünsche Euch ganz viel glückliche Ehejahre.
Liebe Grüße
Ilka

Liebe Mel,

herzlichen Glückwunsch auch von mir. Du hast wunderschön ausgesehen !

*Im Moment habe ich gerade so eine sentimentale Stimmung, dass ich es am liebsten noch einmal tragen würde. Es war einfach ein wundervolles Gefühl. *

Ich bin übrigensin der selben Stimmung wie du. Schade dass alles vorbei ist und ich würde am liebsten nochmal von vorne anfangen. Ich hab mich in meinem Kleid auch sau wohl gefühlt und hab es Nachts wirklich sehr ungerne ausgezogen.

Vielleicht sollten wir uns alle nochmal in unseren Kleider treffen :smile:

LG Teufelchen

Hallo Mel,

auch von mir alles alles Liebe zu Eurer Traumhochzeit.
Sehr schöne Fotos …und eine strahlende Braut. :laughing: :laughing: :laughing:
Dein Armschmuck gefällt mir ganz gesonders.

LG
Reni

Danke Euch allen.
@Monja: Ich drücke dir ganz fest die Daumen, dass es mit dem Friesen klappt. Das sind so tolle Pferde. Wenn wir bei Freunden an der Nordsee Urlaub machen, reite ich dort immer meinen Lieblingsfriesen. Einfach nur toll.
@Koboldine: Hab natürlich nicht geschimpft. Ich fand es eher belustigend. Ich habe mir nun wirklich albtraumhafte Situationen ausgemalt, was alles schief gehen könnte, aber daran, dass ich während der Trauung den Geruch von Hundekacke in der Nase habe, hätte ich im Leben nicht gedacht. War alles überhaupt nicht schlimm.
Habe Dir übrigens eine PN geschrieben wegen unseres Stammtischs.
LG Mel