Wie aufwändig fürs Standesamt

Hallo Ihr,

habe gerade beim Standesamt den Termin reservieren lassen für nächstes Jahr. Grundsätzlich ist uns und unseren Familien die kirchl. Trauung mit Feier wichtiger als StA. Wir gehen zum StA auch nur mit Eltern, Geschwistern, evt. Großeltern hin.

Wie aufwändig habt Ihr StA gemacht, wenn es noch die kirchl. HZ gibt?

Bis jetzt weis ich nur, dass ich mir ein schönes Outfit zulege (aber was praktisches, dass ich es wieder anziehen kann) und wenigstens auf einem kleinen Strauß bestehe (dass man was in der Hand hat). Hinterher wollen wir eigentlich nur mittags was essen gehen.

Habt Ihr Bedenken, dass das sehr wenig oder zu wenig wird?

Wenn ich die Beiträge lese und Fotos schaue, haben die meistens auch die Trauung beim StA und das danach (Empfang, mit Sekt, Fotos usw.) richtig aufwändig geplant und gestaltet.

LG, Clarence

hallo clarence,

wir hatten standesamt im kleinen rahmen am vormittag und nachmittag haben wir dann kirchlich geheiratet. ich hab mich sogar zwischen standesamt und kirche noch einmal umgezogen.

wenn du mich fragst, heiraten ist absolut schön und der tag vergeht sooooo schnell, wenn du die möglichkeit hast, dann genieße und plane schon deine standesamtliche trauung, denn auch die kann man so richtig romantisch feiern! (du hast damit die möglichkeit zwei mal zu genießen :wink: - die meisten die ihre hochzeit schon hinter sich haben, werden dieses statement nachvollziehen können :wink: )

Hallo Clarance,

kann zwar Michy zustimmen, dass man auch 2 mal feiern könnte und das sicherlich auch genießen kann.

Aber ich kann dir auch sagen, das wir aus den von dir genannte Gründen auch am Freitag das Standesamt im kleinen Kreis gefeiert haben.

Eltern, Geschwister und Trauzeugen mit Familie.
Ich habe mir ein schönes Kostüm gekauft, hatte einen kleinen Brautstrauß (den hab ich dann anschließend meiner Trauzeugin geschenkt), nach dem Standesamt haben wir mit Sekt angestoßen und sind dann gemeinsam Essen gegangen.
Zu unserer Überraschung war auch noch einer unsere guten Freunde zum Standesamt da, aber der ist dann nicht mit zum essen.

Am Nachmittag haben wir dann ganz unromantisch den Raum für die Hochzeitsfeier am nächsten Tag dekoriert, die Kirche geschmückt usw… Das einzige was wir uns dann für den Tag noch gegönnt haben war die Übernachtung im Hotel in der Suite mit Wirlpool.

Gruß Cab

Wir haben unsere standesamtliche Trauung auch eher “klein” gefeiert.
Ich hatte Blumen und ein neues Outfit, Held ein neues Hemd, der Anzug war erst gerade neu. Um 11.30 Uhr war die Trauung im Heimatort meines Mannes, ca. 120 km von unserem jetzigen Wohnort entfernt. Es waren Freunde und die Familie da, ca. 60 Leute.
Nach der Trauung gabs einen kleinen Sektempfang vor dem Schiff, danach gings zum Grillen in ein Rotes-Kreuz-Haus mit Terrasse. Dort haben wir bis abends gefeiert.
Ich muss aber sagen, dass das Stress pur war.
Natürlich war der Tag auch schön, aber weil wir alles allein organisiert hatten und meine Mama auch kräftig geholfen hat, konnten wir einfach nicht richtig genießen.
Auf der einen Seite war es total schön, dass alle da waren und auch einige so weit gefahren sind, aber im nachhinein würde ich nie wieder so weit entfernt von meinem Wohnort heiraten wollen.

Zum Glück ist die Kirche im nächsten unser direkter Nachbar. :laughing:
Dann wird richtig gefeiert, mit ca. 130 Gästen.

Also wir haben Standesamt und Kirche auch an zwei Tagen. Nach dem Standesamt werden wir nur Kaffee und Kuchen machen mit den engsten Angehörigen. Und meine SchwieMu hat an dem Tag noch Geburtstag.
Werden den Tag ruhig angehen und uns noch einen gemütlichen Abend zu zweit machen.
Der nächste Tag wird wohl anstrengend und aufregend genug werden!

Wir haben es genau so gemacht wie Ihr es vorhabt - ich habe mir ein Abendkleid gekauft, das ich später auch bei anderen Anlässen noch tragen kann, und wir hatten Brautstrauß und Anstecker. Der Gästekreis bestand aus der engsten Familie plus Trauzeugen - waren dann immerhin auch zwanzig Personen. Die Trauung war um 12.30 Uhr, anschließend hatten wir in einem Restaurant reserviert, wo wir zum Aperitiv mit Sekt angestoßen und dann ein leckeres Menü gegessen haben. Gegen Nachmittag hat sich das Ganze dann aufgelöst. Die “auswärtigen” Gäste sind ins Hotel gefahren, um einzuchecken, wir haben noch ein bißchen Dekokram in die Location gebracht und sind dann nach Hause gefahren, wo wir zu zweit den Abend gemütlich auf dem Sofa verbracht haben. Das hatten wir vorher auch so angekündigt, und es hat sehr gut getan, vor dem “großen” Tag nochmal runterzukommen…

Ich würde es genau so wieder machen. Aber das muß jeder für sich selber sehen, hängt davon ab, was für ein Typ man ist. Mir wären zwei Feiern hintereinander einfach zu viel gewesen, ich hätte auch nicht abends bis in die Puppen noch mit zehn Leuten zusammensitzen wollen. Wir hatten beide Lust auf Ruhe zu zweit - auch wenn die Berichte der Bräute, die es anders gemacht haben, auch ganz toll klingen.

Mein Tip: Horcht in Euch hinein, wie es Euch am liebsten ist. Und vor allem: Laßt Euch nicht von Verwandten oder Freunden hineinreden - es ist Eure Hochzeit, Ihr ärgert Euch hinterher nur, wenn Ihr Euch zu etwas überreden laßt, worauf Ihr eigentlich keine Lust habt.

also wir haben auch an zwei Tagen geheiratet und ich hatte fürs Standesamt absolut nichts geplant außer eine Wirtschafts fürs Essen danach zu buchen…

für mich war es dann doch irgendwie komisch weil wir danach heim sind, nichts mehr vor hatten und auch nichts zu tun hatten bis wir am Abend noch alles für den Sektempfang her gerichtet hatten…

nur weiß ich auch nicht, was ich anders gemacht hätte… wahrscheinlich gar nichts

Huhu,
wir werden Standesamt auch klein halten…mein Schatz leiht sich nen Anzug von seinem daed, weil 2 Neue braucht er eh nicht ( trägt sonst nie Anzug), ich hab mir ein Kleid gekauft ( siee Pixum) dass ich auch sonst noch anziehen kann…auf ein kleines Sträusschen bestehe ich auch… danach gehen wir mit unseren Eltern, Geschwistern und Trauzeugen essen. Am nächsten Tag ist die kirchliche, da sehen wir ja auch alle anderen…

LG Julia

Hallo,

da musst du nicht besorgt sein.
Wir haben uns am Abend vorher getroffen, eine nette Zeit verbracht. Am SA Tag sind wir nach dem SA zu einem edleren 4 Gänge Menue, dann am Nachmittag zum Kaffee zu uns und danach sind alle wieder gefahren.
Am Abend waren wir dann alleine und haben überlegt, was genau jetzt anders ist :laughing: :laughing:

Ein bisschen Feiern muss man das schon, schließlich ist in Deutschland ja dieser Akt die eigentliche Hochzeit.

Grüße

Hmm,

also da wir nicht kirchlich, sondern in einer freien Trauzeremonie feierlich geheiratet haben und das im Garten unsere Feierlokation konnten wir zu dieser Zeremonie nur die Personen einladen die auch zur Feier geladen waren (65 Personen).

Daher haben wir eine Ambientetrauung (standesamtlich) in einer umgebauten Zeche genutzt, um auch die Personen die nicht zur Feier geladen waren an unserer Hochzeit teilhaben zu lassen.

Unsere standesamtliche Trauung haben wir mit ca. 110 Personen gefeiert.
Aber nicht “sehr” aufwendig.

Ich hatte ein Abendkleid und mein Schatz einen tollen neuen Anzug an.
Ich hatte einen Brautstrauss, er einen Anstecker und auch die Trauzeugin ein Sträuschen/der Trauzeuge einen Anstecker.
Und wir haben uns ein Autogesteck gegönnt, da wir bei der Trauzeremonie kein Auto/Kutsche benötigten und auch nicht hatten.

Unsere Trauung dauerte ca. 30-40min - da es eben eine Ambientetrauung mit einem großen persönlichen Anteil war.
Im Anschluss gab es Sekt und Canapées.
Musik lediglich vom Band bzw. meine Trauzeugin hat uns einen Drehorgelspieler geschenkt.
Wir hatten Stehtische und die Tische, auf denen die Platten standen, schön dekoriert (siehe Pixum).
Und meine Trauzeugin und Ihr Mann haben uns (auf unseren Wunsch hin) eine kleine 3-stöckige Hochzeitstorte gebacken.

Im Anschluß an die Glückwünsche, nachdem alles aufgefuttert war, sind wir zu Gruppenfotos etc. nach draussen und so langsam haben sich die Gäste dann nach ca. 1,5 - 2h verabschiedet.

Ach so … ich habe auch beim SA Brautstrausswerfen gemacht und wir hatten als Gastgeschenke kleine Tütchen mit Maiblättern (statt Mandeln und passend zu unserem Kräuterthema) mit einem Dankeschildchen für alle Gäste.

Nach weiteren Paarfotos haben wir uns dann spontan überlegt noch mit unseren Müttern und unseren Trauzeugen und deren Partnern in die Stadt zu fahren und etwas essen zu gehen. Wir waren in einem netten Café-Restaurant mit “Strassencafé” … in der Art wie ein Extrablatt oder Alex, allerdings keine Kette, etwas feiner vom Ambiente und etwas besser vom Essen her.
Dort haben wir in der Innenstadt draussen gesessen.
Das Wetter war sooo herrlich und die Stimmung soo toll.
Wir hatten das im Vorfeld offen gelassen, da wir nicht wußten wie zeitlich alles verläuft und wozu wir Lust hatten.
Die 6 haben sich aber sehr gefreut und sind gerne noch spontan mitgekommen.
Gegen 17.00 Uhr haben wir die kleine Runde dann aufgelöst und sind nach Hause.

Dann kam die Überraschung für mich : ich sollte schnell packen und mein Schatz hat mich in unser 3tägiges Flitterwochenende entführt.
Der Trauzeuge wußte das im Vorfeld … alle anderen, inkl. Mütter, haben es erst am Tag der Trauung erfahren.

Wir haben also nicht im kleinen Kreis geheiratet, hatten kein elegantes Essen oder einen Tag nur mit der Familie - aber wir würden es genau so immer wieder machen, denn wir hatten so einfach zwei ganz wundervolle, ganz unterschiedliche Hochzeitstage.
Und wir hatten so z.T. auch ganz unterschiedliche Gäste.

Sorry, ist jetzt im Eifer des Geschreibsels nen bissl lang geworden

:blush:

LG Koboldine

Hallo Clarence,

wir haben es genau so gemacht, wie Ihr es plant! Vormittags Standesamt, Mittags alle zusammen essen gehen. Nachmittags haben wir dann noch gemeinsam einen Spaziergang durch mein Heimatdorf gemacht.

Es hat allen gut gefallen und es war vom Programm her völlig ausreichend. Vor allem, weil ja die kirchliche Trauung direkt am Tag drauf folgte. Ich hatte zwar auch erst an einen Sektempfang beim Standesamt gedacht, aber wir das haben dann im Lokal gemacht. DER Tag war bei uns eben auch die kirchliche Trauung, und wir wollten uns noch steigern!

Liebe Grüße, Jane

Hallo Clarence,

unsere standesamtliche Trauung war am 12.9. um 16.00 Uhr. Kirchlich dann am 14.9. um 15.30 Uhr. Der Tag dazwischen war für uns absolut notwendig, da die Trauungsorte ziemlich entfernt voneinander liegen und auch noch weit weg vom Wohnort.
Also Wien Innsbruck ca. 500 km und Innsbruck Traunkirchen 250 km.

Wir sind nach der standesamtl. Trauung (Familie, Trauzeugen: 30 Personen) zum Sektempfang und dann zum gemütlichen Essen ins Wirtshaus und danach haben mein Mann und ich mit meinen Eltern bei ihnen zuhause noch ein, zwei Schnapserl getrunken.

Während der Vorbereitungszeit hab ich zwar manchmal gestöhnt, weil ich 2x Dekokonzepte umsetzen durfte und mir das ein bißi zuviel wurde (auch finanziell nicht zu verachten). ABER es hat sich natürlich gelohnt!!
Und wir waren über den freien Zwischentag sehr froh, weil wir viel von der Deko selbst gemacht haben.

Ich denke, es ist ganz wichtig, dass ihr zwei euch wohl fühlt und danach wird jeder Ablauf der optimale sein.

lg
bix

Hallo Clarence,

bei uns liegt ein gutes halbes Jahr zwischen der standesamtliche und der kirchlichen Trauung, daher haben wir auch das Standesamt schon als separates Fest gesehen. Aber nicht so aufwendig vorbereitet…

Ich hatte ein neues Kleid, mein Mann seinen altbewährten Anzug an. Tatsächlich hat er mich am Standesamt noch mit einem Brautstrauß überrascht (das wußte ich nicht), unsere Trauzeugen haben sich ganz viele liebe Sachen einfallen lassen und auch unsere Eltern und Geschwister waren großatig.

Wir waren ca. 20 Leute (eingeladen), zum Standesamt kamen noch ca. 20 andere Freunde, die einfach bei der Trauung mit dabei waren und hinterher vor dem Haus noch mit und auf uns angestoßen haben.

Danach sind wir mit dem engen Kreis (Eltern, Geschwister udn Trauzeugen mit Partnern) zu meinen Schwiegereltern gefahren, wo es Kaffee und Kuchen gab und am Nachmittag haben wir mit allen eine super schöne Stadtrundfahrt gemacht.

Abends gab es dann das festliche, aber auch sehr gemütliche Essen.

So, lang ist`s geworden. Die Kurzfassung lautet: Ein extra Fest durch den zeitlichen Abstand zur Kirche, aber mit einem sehr geringen Planungs- und Dekorationsaufwand. Für uns die perfekte Entscheidung!

Huhu,
also wir heiraten ja im Dezember und halten das auch eher klein. Eingeladen sind die Trauzeugen, Eltern, Geschwister und Großeltern. Die Trauung findet um 12.45 h statt, danach machen wir nen kleinen Sektempfang und dann geht es zum Mittagessen in ein Restaurant. Danach ist nichts weiter geplant, so dass sich die Gesellschaft von dort aus auflösen wird. Für das Standesamt habe ich ein neues Kleid gekauft, was man aber auch noch mal irgendwo tragen kann (siehe Pixum). Ich werde noch kleine Gastgeschenke vorbereiten (Brautmuffins) und das war es dann. Kirchlich heiraten wir dann erst im Mai, dass wird viel grösser und aufwendiger, da aber auch ein Teil der Gäste aus Amerika kommen wird.

Wir werden ganz genauso machen wir Ihr.
Hbe mir auch ein ABendkleid gekauft, dass ich später nochmal tragen kann und mein Schatz trägt einen normalen Anzug.
Es kommen bei uns auch nur die Eltern und danach gehts Essen.
Nur einen kleinen Brautstrauß möchte ich auch haben… :smile:

— Begin quote from "Mulle"

Wir werden ganz genauso machen wir Ihr.
Hbe mir auch ein ABendkleid gekauft, dass ich später nochmal tragen kann und mein Schatz trägt einen normalen Anzug.
Es kommen bei uns auch nur die Eltern und danach gehts Essen.
Nur einen kleinen Brautstrauß möchte ich auch haben… :smile:

— End quote

:laughing:

Ja das will ich auch … und weil ich zur Kirche keinen Strauß mit rosa bekommen, will ich dann wenigstens zum Standesamt einen mit evt. rosa Blümchen.

LG, Clarence